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	<title type="text">Wirtschaft</title>
	<subtitle type="text">Hetzel Media: Das News-Portal über die Benelux-Länder. Nachrichten und aktuelle Informationen und Neues über Prinzesin Maxima, Königin Beatrix und Philips, den Ölkonzern Shell, die ING und Jean-Claude Juncker, das luxemburgische Bankgeheimnis, die holländische Tomate, die belgische Praline und den Sprachenstreit zwischen Flamen und Wallonen, Brüssel, Den Haag und das Jugoslawien-Tribunal, den Amsterdamer Rotlichtbezirk, den Rotterdamer Hafen und die Dessous-Königin Marlies Dekkers.</subtitle>
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	<updated>2019-02-19T09:07:16Z</updated>
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		<title>Amsterdam </title>
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		<published>2018-08-14T14:56:46Z</published>
		<updated>2018-08-14T14:56:46Z</updated>
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		<author>
			<name>Helmut Hetzel</name>
		<email>helmut@helmuthetzel.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;amsterdam&quot; height=&quot;374&quot; width=&quot;560&quot; src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/amsterdam.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von       : H.HETZEL, Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum     : 10.8.2018&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Amsterdam Kolumne&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niederlande/Amsterdam&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Touristen sollen für Übertretungen hart bestraft werden/Bürgermeisterin aber missachtet selbst die Verkehrsregeln&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Amsterdam. Die neue Amsterdamer Bürgermeisterin Femke Halsema ist angetreten, um den ,,Dschungel Amsterdam‘‘ wie Arre Zuurmond, Ombudsmann der Stadt Amsterdam, die niederländische Hauptstadt nennt, durchsichtiger, begehbarer, befahrbarer und wieder regierbar zu machen. Es soll wieder Recht und Ordnung herrschen in der Stadt an der Amstel, wo vielerorts das blanke Chaos herrscht. Gesetzesübertretungen sollen streng geahndet werden, kündigte Halsema an, kündigte Halsema bei ihrem Amtsantritt Mitte Juli an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das heißt unter anderem, dass auf Verkehrsverstöße oder auf Ordnungsverstöße hohe Geldstrafen stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sie missachtet, muss zahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Wildpinkeln irgendwo auf der Straße kostet 140 Euro, ebenso wie Müll auf die Straße werfen. Dafür wird auch ein Bußgeld von 140 Euro fällig. Wer auf der Straße - also nicht in Kneipen oder auf einer sonnigen Terrasse an einer der schönen Amsterdamer Grachten, Alkohol trinkt, der muss mit einem Strafzettel über 95 Euro rechnen. Wer laut herum grölt und schreit, dem kann die Polizei ebenfalls ein Bußgeld von 140 Euro abverlangen. Im berühmten Amsterdamer Rotlichtviertel soll es künftig so genannte ,,Fegepausen‘‘ geben, sollen manche Straßen gesperrt werden, angeblich um sie zu säubern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer bei Rot über die Ampel geht, muss mit einem Knöllchen rechnen. Und auch Radfahrer, von denen sich die meisten in Amsterdam an gar keine Verkehrsregeln halten, sollen durch hohe Geldstrafen diszipliniert werden, wenn sie die Verkehrsregeln nicht einhalten, kündigte die neue Amsterdamer Bürgermeisterin an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie geht mit ,,gutem‘‘ Vorbild voran. Sie wurde gerade dabei ertappt, wie sie mit ihrem Fahrrad das rote Licht einer Ampel einfach ignorierte und weiter fuhr, obwohl sie hätte anhalten müssen. Reumütig bekannte sie: ,,Ich gebe es zu, ja, ich bin durch rot gefahren. Aber ich werde es nicht wieder tun,‘‘ ließ Bürgermeisterin Femke Halsema schriftlich mitteilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Amsterdamer reagieren lakonisch auf die Verkehrsübertretung ihrer neuen Bürgermeisterin. ,,Bei uns in Amsterdam gilt das Rot einer Ampel nicht,‘‘ twittert eine Amsterdamerin. ,,Warum soll sich die Bürgermeisterin dann an das Rot einer Ampel halten.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es scheint so, als müssen sich in Amsterdam künftig nur Touristen an die Regeln halten. Nur Touristen werden für Regelverstöße hart bestraft und finanziell abgezockt. Für die Amsterdamer aber gilt das Rot an der Ampel nicht. Sie fahren einfach durch, mit dem Fahrrad sowieso, oft auch mit dem Auto. So auch die Bürgermeisterin Femke Halsema.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat sie ein Bußgeld erhalten? Dazu gibt es keine offizielle Auskunft. Aber es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass sie für ihre Verkehrsübertretung weder einen Strafzettel erhalten noch einen Bußgeld bezahlt hat. Nur die Touristen sollen zahlen. Das bringt schließlich viel Geld in die Stadtkasse von Amsterdam.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;amsterdam&quot; height=&quot;374&quot; width=&quot;560&quot; src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/amsterdam.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von       : H.HETZEL, Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datum     : 10.8.2018&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Amsterdam Kolumne&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niederlande/Amsterdam&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Touristen sollen für Übertretungen hart bestraft werden/Bürgermeisterin aber missachtet selbst die Verkehrsregeln&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Amsterdam. Die neue Amsterdamer Bürgermeisterin Femke Halsema ist angetreten, um den ,,Dschungel Amsterdam‘‘ wie Arre Zuurmond, Ombudsmann der Stadt Amsterdam, die niederländische Hauptstadt nennt, durchsichtiger, begehbarer, befahrbarer und wieder regierbar zu machen. Es soll wieder Recht und Ordnung herrschen in der Stadt an der Amstel, wo vielerorts das blanke Chaos herrscht. Gesetzesübertretungen sollen streng geahndet werden, kündigte Halsema an, kündigte Halsema bei ihrem Amtsantritt Mitte Juli an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das heißt unter anderem, dass auf Verkehrsverstöße oder auf Ordnungsverstöße hohe Geldstrafen stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sie missachtet, muss zahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Wildpinkeln irgendwo auf der Straße kostet 140 Euro, ebenso wie Müll auf die Straße werfen. Dafür wird auch ein Bußgeld von 140 Euro fällig. Wer auf der Straße - also nicht in Kneipen oder auf einer sonnigen Terrasse an einer der schönen Amsterdamer Grachten, Alkohol trinkt, der muss mit einem Strafzettel über 95 Euro rechnen. Wer laut herum grölt und schreit, dem kann die Polizei ebenfalls ein Bußgeld von 140 Euro abverlangen. Im berühmten Amsterdamer Rotlichtviertel soll es künftig so genannte ,,Fegepausen‘‘ geben, sollen manche Straßen gesperrt werden, angeblich um sie zu säubern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer bei Rot über die Ampel geht, muss mit einem Knöllchen rechnen. Und auch Radfahrer, von denen sich die meisten in Amsterdam an gar keine Verkehrsregeln halten, sollen durch hohe Geldstrafen diszipliniert werden, wenn sie die Verkehrsregeln nicht einhalten, kündigte die neue Amsterdamer Bürgermeisterin an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie geht mit ,,gutem‘‘ Vorbild voran. Sie wurde gerade dabei ertappt, wie sie mit ihrem Fahrrad das rote Licht einer Ampel einfach ignorierte und weiter fuhr, obwohl sie hätte anhalten müssen. Reumütig bekannte sie: ,,Ich gebe es zu, ja, ich bin durch rot gefahren. Aber ich werde es nicht wieder tun,‘‘ ließ Bürgermeisterin Femke Halsema schriftlich mitteilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Amsterdamer reagieren lakonisch auf die Verkehrsübertretung ihrer neuen Bürgermeisterin. ,,Bei uns in Amsterdam gilt das Rot einer Ampel nicht,‘‘ twittert eine Amsterdamerin. ,,Warum soll sich die Bürgermeisterin dann an das Rot einer Ampel halten.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es scheint so, als müssen sich in Amsterdam künftig nur Touristen an die Regeln halten. Nur Touristen werden für Regelverstöße hart bestraft und finanziell abgezockt. Für die Amsterdamer aber gilt das Rot an der Ampel nicht. Sie fahren einfach durch, mit dem Fahrrad sowieso, oft auch mit dem Auto. So auch die Bürgermeisterin Femke Halsema.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat sie ein Bußgeld erhalten? Dazu gibt es keine offizielle Auskunft. Aber es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass sie für ihre Verkehrsübertretung weder einen Strafzettel erhalten noch einen Bußgeld bezahlt hat. Nur die Touristen sollen zahlen. Das bringt schließlich viel Geld in die Stadtkasse von Amsterdam.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;</content>
	</entry>
	<entry>
		<title>Beate Uhse verführt Frauen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://hetzelmedia.com/wirtschaft/353-beate-uhse-verfuehrt-frauen"/>
		<published>2013-05-17T19:47:24Z</published>
		<updated>2013-05-17T19:47:24Z</updated>
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		<author>
			<name>Helmut Hetzel</name>
		<email>helmut@helmuthetzel.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/marylin_monroe.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Frauen stehen auf Beate Uhse&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Die Erotik-Aktien sind wieder sexy&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;HM-Interview mit Beate Uhse-CEO Serge van der Hooft&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sex sells - Sex verkauft sich, fast wie von selbst. Das wissen nicht nur Marketing-Manager. Das ist eine Binsenweisheit. Doch ausgerechnet Europas größter Erotik-Konzern Beate Uhse rutschte mit ihrem Sexartikel-Verkauf in den letzten Jahren in die roten Zahlen. Die Beate Uhse-Aktien verkümmerten zum Pennystock und sanken zeitweise auf den Tiefpunkt von 0,26 Euro je Anteilschein. Derzeit pendeln die Erotik-Aktien zwischen 0,80 und 0,90 Euro je Stück. Anfang des Jahres wurden sie zeitweilig sogar mit 1,20 Euro gehandelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sex verkaufte sich nicht mehr wie von selbst, zumindest die Erotik-Produkte, die Beate Uhse in ihren Katalogen und Shops anbot, erwiesen sich immer öfter als Ladenhüter. Kaum mehr ein Mann, der bei Beate Uhse einen erregenden Film kaufte. Porno und Erotik sind im Internet seit Jahren gratis zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;,,Der Markt hat sich komplett gedreht - und mit ihm die Produkte, das Einkaufsverhalten und die Zielgruppen. Wir haben zu spät auf die Herausforderungen des Internet reagiert und uns zu spät auf den E-Commerce, also den Verkauf über Internet, eingespielt,‘‘ gibt der Vorstandsvorsitzende der Beate Uhse AG, Serge van der Hooft, selbstkritisch zu. Doch jetzt unter der Führung des erst 35jähringen Niederländers Serge van der Hooft wird das Ruder bei Beate Uhse radikal herumgeworfen. Der Holländer fährt eine neue Strategie, hat den Erotik-Konzern saniert - 35 unrentable Erotik-Shops geschlossen, 350 Stellen abgebaut - und will wieder expandieren. ,,Unsere Hauptzielgruppe sind heute Frauen und Paare, nicht mehr ,,nur‘‘ Männer,‘‘ stellt Serge van der Hooft im Gespräch mit HM HetzelMedia. ,,Frauen sind anspruchsvoller. Sie kaufen anders ein, sie kaufen andere Produkte. Sie wollen Dessous, Love-Toys, Sexspielzeug mit dem sie sich selbst verwöhnen können. Sie wollen Wellness und Bodycare-Produkte. Frauen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren sowie Paare im Lebensabschnitt von 18 bis 55 Jahren, das ist heute unsere Hauptzielgruppe,‘‘ definiert der Chef der Beate Uhse-Gruppe die neue Strategie des von ihm geführten Erotik-Unternehmens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;50 Shades of Grey&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen wahren Nachfrageschub nach Erotik-Attributen löste das Buch ,,50 Shades of Grey‘‘ aus. Seit die SM-Lektüre auf dem Markt ist boomt der Absatz bei Beate Uhse. ,,Alle Toys und Produkte, wie Peitschen oder Handschellen, die in dem Buch erwähnt werden,‘‘ verkaufen wir jetzt en masse,‘‘ stellt van der Hooft fest. Im großen Showroom des Beate Uhse-Centers im niederländischen Almere gibt es eine große Abteilung ,,50 Shades of Grey.‘‘ Dort können sich die Großkunden von Beate Uhse alle Produkte anschauen und bestellen. Einer läuft gerade vorbei, begrüßt CEO Serge van der Hooft freundlich und sagt: ,,Ich habe gerade für 7000 Euro Toys gekauft.‘‘ Serge van der Hooft freut sich. Er kontert: ,,Nur für 7000...‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bemerkenswert ist es, dass Beate Uhse unter Leitung von Serge van der Hooft ausgerechnet in der Wirtschaftskrise den Turnaround geschafft hat. Zwar war der Umsatz von Europas größtem Erotik-Konzern mit 144,32 Mio. Euro im Jahresvergleich um 3,1 % rückläufig, aber das operative Betriebsergebnis vor Steuern war mit 1,4 Mio. Euro erstmals seit zwei Jahren wieder positiv. ,,Diesen positiven Ertragstrend wollen wir natürlich fortsetzen. 2013 wird noch ein Jahr der Stabilisierung. Aber ab 2014 werden wir wieder gesund expandieren,‘‘ kündigt der Erotik-Chef van der Hooft an. Wo? ,,Zuerst in unseren Kernländern: Deutschland, Holland, Belgien. Aber auch in Polen sehe ich gute Wachstumsmöglichkeiten.‘‘ &lt;br /&gt;Im ersten Quartal 2013 setzte sich der positive Trend fort. Der Umsatz von Beate Uhse stieg um 1,6 % auf 36,54 Mio. Euro. Das operative Vorsteuerergebnis Ebit war mit 0,62 Mio. Euro aber im Jahresvergleich etwas niedriger als im ersten Quartal 2012 als 0,67 Mio. Euro verdient wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;We Vibe&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beate Uhse will aber nicht nur neue Erotik-Shops eröffnen, sondern geht inzwischen auch auf dem Internet voll in die Offensive. Über das Verkaufsportal bol.com, das in den Benelux-Ländern eine hohe Bekanntheit genießt, weil es bis vor kurzem vom Einzelhandelskonzern Ahold genutzt wurde, werden die Sexartikel von Beate Uhse nun an die Frau und den Mann gebracht.&lt;br /&gt;Beate Uhse hat derzeit einen neuen Bestseller. Es ist das Erotik-Produkt ,,We Vibe.‘‘ We Vibe ist der Vibrator für Sie und Ihn. Er stimuliert bei richtiger Platzierung beide beim Geschlechtsakt - Sie und Ihn. ,,Ein älteres kanadische Ehepaar hat den We Vibe konzipiert, um sich gegenseitig zu stimulieren. Wir haben ihn perfektioniert. Jetzt gibt es dazu sogar eine Fernbedienung und verschiedene Vibrationsstufen, die sich damit regeln lassen, von soft bis hart,‘‘ erläutert van der Hooft die Funktionsweise des We Vibe. Allerdings ist der bisexuelle Vibrator für Mann und Frau nicht gerade billig. Circa 130 Euro kostet ein We Vibe bei Beate Uhse im Einzelhandel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erotikbranche hat sich nach Meinung von van der Hooft in den zurückliegenden Jahren grundlegend verändert. ,,Das liegt nicht nur am Internet und den darin zu findenden Erotik-Angeboten, das liegt vor allem auch daran, dass Erotik und Erotikprodukte heute in der Gesellschaft allgemein akzeptiert sind - ein Trend, der mit TV-Serien wie ,,&lt;strong&gt;Sex and the City‘‘&lt;/strong&gt; begann. Die Produkte sind heute Teil unseres Lebens geworden. In unseren Erotikshops ,,Christine le Duc‘‘ in den Niederlanden kaufen heute fast ausschließlich Frauen ein. Und auch bei Beate Uhse-Shops sind die Kunden heute bereits zu circa 60 Prozent weiblich. Das war vor einigen Jahren noch undenkbar. Sex und Erotik gehören jetzt zum modernen Lifestyle, sind weitgehend enttabuisiert.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Kurzportrait Serge van der Hooft&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Htz/HM Media. Mit seinen 35 Jahren ist Serge van der Hooft einer der jüngsten, wenn nicht gar der jüngste CEO eines börsennotierten Unternehmens in den Niederlanden. Er leitet das Erotik-Unternehmen Beate Uhse seit zwei Jahren und war davor Chief Operation Officer bei Beate Uhse (2008-2010). Davor war der gebürtige Seeländer Finanzvorstand der zur Beate Uhse-Gruppe gehörenden ,,Scala Playhouse.‘‘ &lt;br /&gt;In seiner Freizeit spielt van der Hooft gerne Tennis oder Squash. Im Winter steht er mit seinen Skiern auf der Piste in Österreich oder der Schweiz.&lt;br /&gt;Er ist nicht verheiratet und hat drei Kinder&lt;br /&gt;Unter seiner Leitung schaffte Beate Uhse den Turnaround. Sein mittelfristiges Ziel: Die Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen so dass Beate Uhse auch für die Aktionäre wieder erotisch und anziehend wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; 17.5.2013&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beateuhse.com&quot;&gt;www.beateuhse.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/marylin_monroe.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Frauen stehen auf Beate Uhse&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Die Erotik-Aktien sind wieder sexy&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;HM-Interview mit Beate Uhse-CEO Serge van der Hooft&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sex sells - Sex verkauft sich, fast wie von selbst. Das wissen nicht nur Marketing-Manager. Das ist eine Binsenweisheit. Doch ausgerechnet Europas größter Erotik-Konzern Beate Uhse rutschte mit ihrem Sexartikel-Verkauf in den letzten Jahren in die roten Zahlen. Die Beate Uhse-Aktien verkümmerten zum Pennystock und sanken zeitweise auf den Tiefpunkt von 0,26 Euro je Anteilschein. Derzeit pendeln die Erotik-Aktien zwischen 0,80 und 0,90 Euro je Stück. Anfang des Jahres wurden sie zeitweilig sogar mit 1,20 Euro gehandelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sex verkaufte sich nicht mehr wie von selbst, zumindest die Erotik-Produkte, die Beate Uhse in ihren Katalogen und Shops anbot, erwiesen sich immer öfter als Ladenhüter. Kaum mehr ein Mann, der bei Beate Uhse einen erregenden Film kaufte. Porno und Erotik sind im Internet seit Jahren gratis zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;,,Der Markt hat sich komplett gedreht - und mit ihm die Produkte, das Einkaufsverhalten und die Zielgruppen. Wir haben zu spät auf die Herausforderungen des Internet reagiert und uns zu spät auf den E-Commerce, also den Verkauf über Internet, eingespielt,‘‘ gibt der Vorstandsvorsitzende der Beate Uhse AG, Serge van der Hooft, selbstkritisch zu. Doch jetzt unter der Führung des erst 35jähringen Niederländers Serge van der Hooft wird das Ruder bei Beate Uhse radikal herumgeworfen. Der Holländer fährt eine neue Strategie, hat den Erotik-Konzern saniert - 35 unrentable Erotik-Shops geschlossen, 350 Stellen abgebaut - und will wieder expandieren. ,,Unsere Hauptzielgruppe sind heute Frauen und Paare, nicht mehr ,,nur‘‘ Männer,‘‘ stellt Serge van der Hooft im Gespräch mit HM HetzelMedia. ,,Frauen sind anspruchsvoller. Sie kaufen anders ein, sie kaufen andere Produkte. Sie wollen Dessous, Love-Toys, Sexspielzeug mit dem sie sich selbst verwöhnen können. Sie wollen Wellness und Bodycare-Produkte. Frauen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren sowie Paare im Lebensabschnitt von 18 bis 55 Jahren, das ist heute unsere Hauptzielgruppe,‘‘ definiert der Chef der Beate Uhse-Gruppe die neue Strategie des von ihm geführten Erotik-Unternehmens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;50 Shades of Grey&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen wahren Nachfrageschub nach Erotik-Attributen löste das Buch ,,50 Shades of Grey‘‘ aus. Seit die SM-Lektüre auf dem Markt ist boomt der Absatz bei Beate Uhse. ,,Alle Toys und Produkte, wie Peitschen oder Handschellen, die in dem Buch erwähnt werden,‘‘ verkaufen wir jetzt en masse,‘‘ stellt van der Hooft fest. Im großen Showroom des Beate Uhse-Centers im niederländischen Almere gibt es eine große Abteilung ,,50 Shades of Grey.‘‘ Dort können sich die Großkunden von Beate Uhse alle Produkte anschauen und bestellen. Einer läuft gerade vorbei, begrüßt CEO Serge van der Hooft freundlich und sagt: ,,Ich habe gerade für 7000 Euro Toys gekauft.‘‘ Serge van der Hooft freut sich. Er kontert: ,,Nur für 7000...‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bemerkenswert ist es, dass Beate Uhse unter Leitung von Serge van der Hooft ausgerechnet in der Wirtschaftskrise den Turnaround geschafft hat. Zwar war der Umsatz von Europas größtem Erotik-Konzern mit 144,32 Mio. Euro im Jahresvergleich um 3,1 % rückläufig, aber das operative Betriebsergebnis vor Steuern war mit 1,4 Mio. Euro erstmals seit zwei Jahren wieder positiv. ,,Diesen positiven Ertragstrend wollen wir natürlich fortsetzen. 2013 wird noch ein Jahr der Stabilisierung. Aber ab 2014 werden wir wieder gesund expandieren,‘‘ kündigt der Erotik-Chef van der Hooft an. Wo? ,,Zuerst in unseren Kernländern: Deutschland, Holland, Belgien. Aber auch in Polen sehe ich gute Wachstumsmöglichkeiten.‘‘ &lt;br /&gt;Im ersten Quartal 2013 setzte sich der positive Trend fort. Der Umsatz von Beate Uhse stieg um 1,6 % auf 36,54 Mio. Euro. Das operative Vorsteuerergebnis Ebit war mit 0,62 Mio. Euro aber im Jahresvergleich etwas niedriger als im ersten Quartal 2012 als 0,67 Mio. Euro verdient wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;We Vibe&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beate Uhse will aber nicht nur neue Erotik-Shops eröffnen, sondern geht inzwischen auch auf dem Internet voll in die Offensive. Über das Verkaufsportal bol.com, das in den Benelux-Ländern eine hohe Bekanntheit genießt, weil es bis vor kurzem vom Einzelhandelskonzern Ahold genutzt wurde, werden die Sexartikel von Beate Uhse nun an die Frau und den Mann gebracht.&lt;br /&gt;Beate Uhse hat derzeit einen neuen Bestseller. Es ist das Erotik-Produkt ,,We Vibe.‘‘ We Vibe ist der Vibrator für Sie und Ihn. Er stimuliert bei richtiger Platzierung beide beim Geschlechtsakt - Sie und Ihn. ,,Ein älteres kanadische Ehepaar hat den We Vibe konzipiert, um sich gegenseitig zu stimulieren. Wir haben ihn perfektioniert. Jetzt gibt es dazu sogar eine Fernbedienung und verschiedene Vibrationsstufen, die sich damit regeln lassen, von soft bis hart,‘‘ erläutert van der Hooft die Funktionsweise des We Vibe. Allerdings ist der bisexuelle Vibrator für Mann und Frau nicht gerade billig. Circa 130 Euro kostet ein We Vibe bei Beate Uhse im Einzelhandel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erotikbranche hat sich nach Meinung von van der Hooft in den zurückliegenden Jahren grundlegend verändert. ,,Das liegt nicht nur am Internet und den darin zu findenden Erotik-Angeboten, das liegt vor allem auch daran, dass Erotik und Erotikprodukte heute in der Gesellschaft allgemein akzeptiert sind - ein Trend, der mit TV-Serien wie ,,&lt;strong&gt;Sex and the City‘‘&lt;/strong&gt; begann. Die Produkte sind heute Teil unseres Lebens geworden. In unseren Erotikshops ,,Christine le Duc‘‘ in den Niederlanden kaufen heute fast ausschließlich Frauen ein. Und auch bei Beate Uhse-Shops sind die Kunden heute bereits zu circa 60 Prozent weiblich. Das war vor einigen Jahren noch undenkbar. Sex und Erotik gehören jetzt zum modernen Lifestyle, sind weitgehend enttabuisiert.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Kurzportrait Serge van der Hooft&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Htz/HM Media. Mit seinen 35 Jahren ist Serge van der Hooft einer der jüngsten, wenn nicht gar der jüngste CEO eines börsennotierten Unternehmens in den Niederlanden. Er leitet das Erotik-Unternehmen Beate Uhse seit zwei Jahren und war davor Chief Operation Officer bei Beate Uhse (2008-2010). Davor war der gebürtige Seeländer Finanzvorstand der zur Beate Uhse-Gruppe gehörenden ,,Scala Playhouse.‘‘ &lt;br /&gt;In seiner Freizeit spielt van der Hooft gerne Tennis oder Squash. Im Winter steht er mit seinen Skiern auf der Piste in Österreich oder der Schweiz.&lt;br /&gt;Er ist nicht verheiratet und hat drei Kinder&lt;br /&gt;Unter seiner Leitung schaffte Beate Uhse den Turnaround. Sein mittelfristiges Ziel: Die Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen so dass Beate Uhse auch für die Aktionäre wieder erotisch und anziehend wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; 17.5.2013&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beateuhse.com&quot;&gt;www.beateuhse.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</content>
	</entry>
	<entry>
		<title>Rotterdam-München mit Lufthansa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://hetzelmedia.com/wirtschaft/348-rotterdam-muenchen-mit-lufthansa"/>
		<published>2012-12-02T12:48:27Z</published>
		<updated>2012-12-02T12:48:27Z</updated>
		<id>http://hetzelmedia.com/wirtschaft/348-rotterdam-muenchen-mit-lufthansa</id>
		<author>
			<name>Helmut Hetzel</name>
		<email>helmut@helmuthetzel.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;Das Oktoberfest in Reichweite&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img height=&quot;300&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/lufthansa-rotterdam-flug-foto-02-12-2012.jpg&quot; alt=&quot;lufthansa-rotterdam-flug-foto-02-12-2012&quot; style=&quot;margin-left: 10px; margin-right: 10px;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Lufthansa startet direkte Flugverbindung Rotterdam/Den Haag-München&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Lufthansa-Flug LH 2315 Rotterdam-München, hebt pünktlich um 8.50 Uhr ab. Die Lufthansa-Maschine des Typs Bombardier Canadair Jet CRJ 900 mit ihren 90 Sitzplätzen ist fast völlig besetzt. Das Einchecken verläuft reibungslos und blitzschnell. Keine Warteschlangen, freundliches Bodenpersonal. Hier kann der Passagier auch 15 Minuten vor dem Abflug noch ankommen und braucht nicht zu fürchten, dass er oder sie den Flieger verpasst. &lt;strong&gt;Hier, das ist der Flughafen Rotterdam The Hague Airport. Der exakt zwischen Den Haag und Rotterdam liegende Airport ist von beiden Großstädten schnell und einfach zu erreichen. Nun ist der Rotterdam The Hague Airport um eine neue direkte Flugverbindung reicher, die enorme Reisemöglichkeiten bietet. Sie startete Anfang Oktober. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit dem 28. Oktober fliegt die Lufthansa zweimal täglich zwischen Rotterdam/Den Haag und München hin und her. Morgens um 8.50 Uhr oder abends um 19.10 Uhr nach München. Von München aus morgens um 6.40 Uhr und abends um 17.05 Uhr nach Rotterdam/Den Haag. Das zu einem sehr günstigen Preis: 99 Euro kostet das Economy Class Ticket. In etwas mehr als einer Stunde ist man nun von Rotterdam/Den Haag aus nun in München und umgekehrt. Für Rotterdamer und Haager rückt das Oktoberfest damit in Reichweite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;München Airport - der Europa-Hub&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber nicht nur das. Auch Asien und die USA rücken durch diesen Direktflug nach München für Rotterdamer und Haager näher, weil der&lt;strong&gt; Münchner Airport 120 Destinationen in 45 Länder der Welt anbietet, darunter New York und Shanghai, Sao Paolo und Hong Kong, Istanbul, Moskau, Tblisi. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Auch diese Städte sind von Rotterdam/Den Haag aus jetzt via München mit Lufthansa leicht erreichbar&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;In Europa werden von München aus die meisten Destinationen angeflogen, darunter auch Zürich, Wien, Berlin&lt;/strong&gt;. Das lange und nervige Warten in Amsterdam/Schiphol Airport entfällt, wenn man die Route Rotterdam-München wählt. Rotterdam/Den Haag Airport wird via München für Millionen Niederländer ein neues Tor in die weite Welt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;,,Wir verbinden Rotterdam The Hague Airport so mit dem Rest der Welt auf eine komfortable und effiziente Art und Weise,‘‘ sagt &lt;strong&gt;Luis Monreal, Lufthansa-Manager für die Niederlande.&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;,,Das Ballungszentrum rund um Rotterdam/Den Haag ist die viertgrößte Wirtschaftsregion Europas, die in den Sektoren Logistik, Energie, Technologie besonders stark ist,‘‘ so Monreal im Gespräch mit HetzelMedia.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Aber auch für die direkten wirtschaftlichen Beziehungen Bayern/Niederlande und München Rotterdam/Den Haag ist die neue Flugverbindung von großer Bedeutung. Der deutsche Elektronikriese &lt;strong&gt;Siemens &lt;/strong&gt;beispielsweise mit Hauptsitz in München hat seine Europa-Zentrale in Den Haag. BMW, Hauptsitz München, hat seine Niederlande-Zentrale in Den Haag/Rijswijk. Von der niederländischen Siemens- und BMW-Zentrale ist es nur ein Katzensprung zum Airport Rotterdam The Hague.&lt;/p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Haager Diplomaten jubeln&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Regelrechte Jubelstimmung herrscht unter den in Den Haag ansässigen Diplomaten und Botschaftern, insbesondere denen aus mittel- und osteuropäischen Ländern. Die Botschafter von Bulgarien, Albanien, Kroatien, Rumänien oder Russland haben nun via Rotterdam/Den Haag-München wesentlich bessere und schnellere Anbindungen nach Sofia, Bukarest, Moskau, St. Petersburg oder Zagreb, nach Istanbul und Ankara oder nach Tblisi.&lt;br /&gt;,,Denn wir haben unser Flugschema Rotterdam/Den Haag - München optimal auf die möglichen Transferrouten ab München abgestimmt. &lt;strong&gt;Die Umsteigezeit in München beträgt nur etwa 40 Minuten,‘‘ stellt Klaus Gorny von Lufthansa Europa fest.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;München - bester Flughafen Europas&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;München ist auch ein sehr attraktiver Airport: ,,Der Flughafen München wurde von Skytrax World Airport Awards in den letzten acht Jahren sechsmal als ,,Europa´s bester Flughafen ausgezeichnet. Ein wichtiger Aspekt war immer das schnelle und angenehme Umsteigen in unserem Hub Terminal 2. Unsere Passagiere müssen es aber nicht bereuen, wenn sie mehr Zeit mitbringen. Die vergeht wie im Flug, zum Beispiel bei einem Glas frisch gebrauten Bieres und bayerischer Gastfreundschaft in unserem gemütlichen Airbräu Restaurant mit großem Biergarten,'' sagt Sabine Ostermair, Marketing Manager Travel Industry bei der Flughafen München GmbH. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Fluggast, der im Terminal 2 ist, sollte aber auch einen Besuch im Schlemmer-Restaurant&lt;strong&gt; ,,Käfer''&lt;/strong&gt; oder einen Kaffee bei &lt;strong&gt;Dallmayr&lt;/strong&gt; nicht auslassen. Delikiatessen wie hier, das bietet nur der Münchner Airport. &lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;p&gt;Einer der ersten, der das Potenzial, das die neue direkte Flugverbindung Rotterdam/Den Haag - München bietet, entdeckte und der die Gastlichkeit des Münchner Flughafens genoß , ist der ehemalige Haager Wirtschaftsminister Maxime Verhagen. Er jettete - kurz bevor eine neue Reigerung in Den Haag gebildet wurde und er abtrat - noch schnell  mit einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation von Rotterdam aus nach München, um die Niederlande in München und in Bayern zu promoten. ,,Das bilaterale Handelsvolumen zwischen Bayern und den Niederlanden beträgt derzeit 13 Mrd. Euro jährlich. Die Niederlande exportieren Waren im Wert von 7 Mrd. nach Bayern. Die Beziehungen Niederlande - Bayern sind ausbaufähig. Die neue direkte Flugverbindung wird dazu einen Beitrag leisten,‘‘ meint Verhagen. ,,Wir können auch noch viel von Bayern lernen.‘‘&lt;br /&gt;Besonders attraktiv dürfte die neue und effiziente Flugverbindung zwischen München und Rotterdam/Den Haag auch für&lt;strong&gt; BMW&lt;/strong&gt; sein. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;BMW will ab 2014 in den Niederlanden den Mini produzieren. Der Münchner Automobilkonzern hat in den Niederlanden rund 70 Zulieferfirmen. Etwa 25 % eines BMW-Autos kommt aus der Produktion dieser Firmen.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; Allein BMW kauft jährlich für mehr als eine halbe Mrd. Euro Halbfertigprodukte in Holland ein. Da ist es nur logisch, dass die Bande zwischen Bayern und den Niederlanden enger gezogen werden. Lufthansa leiste mit der neuen Flugverbindung Rotterdam/Den Haag - München nun einen wesentlichen Beitrag dazu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Links:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.lufthansa.com&quot;&gt;www.lufthansa.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.rotterdamthehagueairport.nl&quot;&gt;www.rotterdamthehagueairport.nl&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oktober/ November 2012 &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;Das Oktoberfest in Reichweite&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img height=&quot;300&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/lufthansa-rotterdam-flug-foto-02-12-2012.jpg&quot; alt=&quot;lufthansa-rotterdam-flug-foto-02-12-2012&quot; style=&quot;margin-left: 10px; margin-right: 10px;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Lufthansa startet direkte Flugverbindung Rotterdam/Den Haag-München&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Lufthansa-Flug LH 2315 Rotterdam-München, hebt pünktlich um 8.50 Uhr ab. Die Lufthansa-Maschine des Typs Bombardier Canadair Jet CRJ 900 mit ihren 90 Sitzplätzen ist fast völlig besetzt. Das Einchecken verläuft reibungslos und blitzschnell. Keine Warteschlangen, freundliches Bodenpersonal. Hier kann der Passagier auch 15 Minuten vor dem Abflug noch ankommen und braucht nicht zu fürchten, dass er oder sie den Flieger verpasst. &lt;strong&gt;Hier, das ist der Flughafen Rotterdam The Hague Airport. Der exakt zwischen Den Haag und Rotterdam liegende Airport ist von beiden Großstädten schnell und einfach zu erreichen. Nun ist der Rotterdam The Hague Airport um eine neue direkte Flugverbindung reicher, die enorme Reisemöglichkeiten bietet. Sie startete Anfang Oktober. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit dem 28. Oktober fliegt die Lufthansa zweimal täglich zwischen Rotterdam/Den Haag und München hin und her. Morgens um 8.50 Uhr oder abends um 19.10 Uhr nach München. Von München aus morgens um 6.40 Uhr und abends um 17.05 Uhr nach Rotterdam/Den Haag. Das zu einem sehr günstigen Preis: 99 Euro kostet das Economy Class Ticket. In etwas mehr als einer Stunde ist man nun von Rotterdam/Den Haag aus nun in München und umgekehrt. Für Rotterdamer und Haager rückt das Oktoberfest damit in Reichweite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;München Airport - der Europa-Hub&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber nicht nur das. Auch Asien und die USA rücken durch diesen Direktflug nach München für Rotterdamer und Haager näher, weil der&lt;strong&gt; Münchner Airport 120 Destinationen in 45 Länder der Welt anbietet, darunter New York und Shanghai, Sao Paolo und Hong Kong, Istanbul, Moskau, Tblisi. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Auch diese Städte sind von Rotterdam/Den Haag aus jetzt via München mit Lufthansa leicht erreichbar&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;In Europa werden von München aus die meisten Destinationen angeflogen, darunter auch Zürich, Wien, Berlin&lt;/strong&gt;. Das lange und nervige Warten in Amsterdam/Schiphol Airport entfällt, wenn man die Route Rotterdam-München wählt. Rotterdam/Den Haag Airport wird via München für Millionen Niederländer ein neues Tor in die weite Welt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;,,Wir verbinden Rotterdam The Hague Airport so mit dem Rest der Welt auf eine komfortable und effiziente Art und Weise,‘‘ sagt &lt;strong&gt;Luis Monreal, Lufthansa-Manager für die Niederlande.&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;,,Das Ballungszentrum rund um Rotterdam/Den Haag ist die viertgrößte Wirtschaftsregion Europas, die in den Sektoren Logistik, Energie, Technologie besonders stark ist,‘‘ so Monreal im Gespräch mit HetzelMedia.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Aber auch für die direkten wirtschaftlichen Beziehungen Bayern/Niederlande und München Rotterdam/Den Haag ist die neue Flugverbindung von großer Bedeutung. Der deutsche Elektronikriese &lt;strong&gt;Siemens &lt;/strong&gt;beispielsweise mit Hauptsitz in München hat seine Europa-Zentrale in Den Haag. BMW, Hauptsitz München, hat seine Niederlande-Zentrale in Den Haag/Rijswijk. Von der niederländischen Siemens- und BMW-Zentrale ist es nur ein Katzensprung zum Airport Rotterdam The Hague.&lt;/p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Haager Diplomaten jubeln&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Regelrechte Jubelstimmung herrscht unter den in Den Haag ansässigen Diplomaten und Botschaftern, insbesondere denen aus mittel- und osteuropäischen Ländern. Die Botschafter von Bulgarien, Albanien, Kroatien, Rumänien oder Russland haben nun via Rotterdam/Den Haag-München wesentlich bessere und schnellere Anbindungen nach Sofia, Bukarest, Moskau, St. Petersburg oder Zagreb, nach Istanbul und Ankara oder nach Tblisi.&lt;br /&gt;,,Denn wir haben unser Flugschema Rotterdam/Den Haag - München optimal auf die möglichen Transferrouten ab München abgestimmt. &lt;strong&gt;Die Umsteigezeit in München beträgt nur etwa 40 Minuten,‘‘ stellt Klaus Gorny von Lufthansa Europa fest.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;München - bester Flughafen Europas&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;München ist auch ein sehr attraktiver Airport: ,,Der Flughafen München wurde von Skytrax World Airport Awards in den letzten acht Jahren sechsmal als ,,Europa´s bester Flughafen ausgezeichnet. Ein wichtiger Aspekt war immer das schnelle und angenehme Umsteigen in unserem Hub Terminal 2. Unsere Passagiere müssen es aber nicht bereuen, wenn sie mehr Zeit mitbringen. Die vergeht wie im Flug, zum Beispiel bei einem Glas frisch gebrauten Bieres und bayerischer Gastfreundschaft in unserem gemütlichen Airbräu Restaurant mit großem Biergarten,'' sagt Sabine Ostermair, Marketing Manager Travel Industry bei der Flughafen München GmbH. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Fluggast, der im Terminal 2 ist, sollte aber auch einen Besuch im Schlemmer-Restaurant&lt;strong&gt; ,,Käfer''&lt;/strong&gt; oder einen Kaffee bei &lt;strong&gt;Dallmayr&lt;/strong&gt; nicht auslassen. Delikiatessen wie hier, das bietet nur der Münchner Airport. &lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;p&gt;Einer der ersten, der das Potenzial, das die neue direkte Flugverbindung Rotterdam/Den Haag - München bietet, entdeckte und der die Gastlichkeit des Münchner Flughafens genoß , ist der ehemalige Haager Wirtschaftsminister Maxime Verhagen. Er jettete - kurz bevor eine neue Reigerung in Den Haag gebildet wurde und er abtrat - noch schnell  mit einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation von Rotterdam aus nach München, um die Niederlande in München und in Bayern zu promoten. ,,Das bilaterale Handelsvolumen zwischen Bayern und den Niederlanden beträgt derzeit 13 Mrd. Euro jährlich. Die Niederlande exportieren Waren im Wert von 7 Mrd. nach Bayern. Die Beziehungen Niederlande - Bayern sind ausbaufähig. Die neue direkte Flugverbindung wird dazu einen Beitrag leisten,‘‘ meint Verhagen. ,,Wir können auch noch viel von Bayern lernen.‘‘&lt;br /&gt;Besonders attraktiv dürfte die neue und effiziente Flugverbindung zwischen München und Rotterdam/Den Haag auch für&lt;strong&gt; BMW&lt;/strong&gt; sein. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;BMW will ab 2014 in den Niederlanden den Mini produzieren. Der Münchner Automobilkonzern hat in den Niederlanden rund 70 Zulieferfirmen. Etwa 25 % eines BMW-Autos kommt aus der Produktion dieser Firmen.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; Allein BMW kauft jährlich für mehr als eine halbe Mrd. Euro Halbfertigprodukte in Holland ein. Da ist es nur logisch, dass die Bande zwischen Bayern und den Niederlanden enger gezogen werden. Lufthansa leiste mit der neuen Flugverbindung Rotterdam/Den Haag - München nun einen wesentlichen Beitrag dazu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Links:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.lufthansa.com&quot;&gt;www.lufthansa.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.rotterdamthehagueairport.nl&quot;&gt;www.rotterdamthehagueairport.nl&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oktober/ November 2012 &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;</content>
	</entry>
	<entry>
		<title>Analytik Jena will Verder Gruppe nicht </title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://hetzelmedia.com/wirtschaft/322-analytik-jena-will-verder-gruppe-nicht"/>
		<published>2011-08-18T15:57:00Z</published>
		<updated>2011-08-18T15:57:00Z</updated>
		<id>http://hetzelmedia.com/wirtschaft/322-analytik-jena-will-verder-gruppe-nicht</id>
		<author>
			<name>Helmut Hetzel</name>
		<email>helmut@helmuthetzel.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;Blühende Landschaften - in den Niederlanden &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/blhende-landschaft-keukenhof.jpg&quot; alt=&quot;Blühende Landschaft&quot; title=&quot;Blühende Landschaft&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Investitionssperre: Niederländisches Unternehmen will in Thüringen investieren und wird ausgebremst&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Helmut Kohl&lt;/strong&gt; hat den einstigen DDR-Bürgern vor der Wiedervereinigung &lt;strong&gt;,,blühende Landschaften‘‘&lt;/strong&gt; versprochen. Mancherorts im Osten Deutschlands sind diese inzwischen entstanden. Andernorts aber scheint auch mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands die alte planwirtschaftliche Mentalität zu herrschen. So verhindern persönlicher und politischer Machterhalt in &lt;strong&gt;Thüringen&lt;/strong&gt; neue Investitionen, die neue blühende Landschaften schaffen könnten. Dort blockieren Manager und Politiker nach dem alten DDR-Seilschaftsprinzip neue Investitionen aus dem Ausland. So wird ein niederländisches Unternehmen, das in Thüringen kräftig investieren will, von den dortigen Verantwortlichen und der Politik ausgebremst.&lt;br /&gt;Es geht um die &lt;strong&gt;Verder Gruppe.&lt;/strong&gt; Die Verder Gruppe ist eine finanzstarke private Unternehmensgruppe in Familienbesitz mit Hauptsitz im niederländischen Vleuten bei Utrecht. Verder stellt hauptsächlich Industriepumpen und Laborgeräte her. Zu Verder gehört auch die in Nordrhein-Westfalen ansässige &lt;strong&gt;Retsch GmbH,&lt;/strong&gt; die auf dem Gebiet der Laborprobenvorbereitung Weltmarktführer ist. Geleitet wird die vor 50 Jahren gegründete Verder Gruppe von &lt;strong&gt;Andries Verder,&lt;/strong&gt; dem Sohn des Firmengründers und heutigem Alleingesellschafter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Andries Verder hat Interesse an Analytik Jena&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor etwa drei Jahren hielt Verder eine Minderheitsbeteiligung von knapp 10 % an der börsennotierten &lt;strong&gt;Analytik Jena AG, die von CEO Klaus Berka&lt;/strong&gt; geführt wird. Die Niederländer hatten großes Interesse daran, diese Minderheitsbeteiligung an der Analytik Jena AG (AJ) weiter auszubauen. Verder wollte in diesem Zuge ein 10,4prozentiges Aktienpaket an der Analytik Jena AG von der staatlichen &lt;strong&gt;BMT Beteiligungsgesellschaft Thüringen GmbH übernehmen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Zuge der Transaktion sollte auch die Zusammenarbeit mit der Thüringer High Tech-Firma AJ und der Verder Gruppe intensiviert werden. ,,Da Produktüberschneidungen zwischen den beiden Unternehmen - der Verder und der Analytik Jena - nicht vorhanden sind, gehen wir davon aus, dass in Deutschland keine Synergieeffekte zu realisieren sind. Um das Unternehmensergebnis der Analytik Jena (AJ) weiter zu verbessern, ist vielmehr eine intensive Kooperation zwischen dem Management beider Unternehmen nötig. Es ist unsere eindeutige Absicht und unser Wunsch, die Unternehmenszentrale am Standort Jena zu belassen, da das Unternehmen dort auf eine exzellente Infrastruktur zurückgreifen kann.‘‘ Diese Sätze schrieb Verder-CEO Andries Verder an die Thüringer BMT Beteiligungsgesellschaft und an den Wirtschaftsminister.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verder legte dem AJ-Chef &lt;strong&gt;Klaus Berka&lt;/strong&gt; am 23. Sept. 2008 sogar eine Offerte für den Kauf größerer Aktienpakete vor. Kaufpreis: 7,50 Euro je Analytik Jena AG-Aktie, die damals zum Preis von 6,71 Euro gehandelt wurde. Die Niederländer waren also bereit, eine Prämie von 18 % zu zahlen, die den Aktionären und dem Unternehmen zugute gekommen wäre. Doch der Deal kam nicht zustande. Mehr noch: Anstatt die Offerte der Niederländer von 7,50 Euro je Analytik-Jena AG-Aktie zu akzeptieren, führte AJ am 28. Januar 2009 eine Kapitalerhöhung durch und begab neue Aktien zu einem Emissionspreis von nur 6,32 Euro, als die AJ-Titel an der Börse 6,39 Euro kosteten und nachdem Verder 7,50 Euro je Aktie dafür geboten hatte. Käufer dieser Aktien war die Thüringer Aufbaubank über ihren Fonds BMT. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Kapitalerhöhung bremste Klaus Berka die Niederländer aus. Berka schrieb an Andries Verder: ,,Ihr Bestreben ist es, sukzessive die Mehrheit des Unternehmens zu erwerben, um die AJ gegebenenfalls auch wieder privatisieren zu können. Diese Konstellation steht im Widerspruch zu meinen Vorstellungen,‘‘ unterstellte Berka den Niederländern. Der Briefwechsel liegt der Redaktion vor.&lt;br /&gt;Andries Verder hält dem entgegen: ,,Unser Bestreben ist es, gerade die AJ vom Ausbau unserer internationalen Labor-Aktivitäten profitieren zu lassen.‘‘ Die AJ könne allem von der internationalen Struktur der Verder Gruppe profitieren und schneller international expandieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Rückendeckung&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rückendeckung gegen ein stärkeres Engagement der Niederländer an der Analytik Jena (AJ) erhält AJ-Chef Berka offenbar noch immer direkt von der Thüringer Aufbaubank BMT und damit von Thüringer Wirtschaftsministerium, unter das die BMT fällt. Es drängt sich die Schlussfolgerung regelrecht auf, dass auch das Thüringer Wirtschaftsministerium die sinnvolle, attraktive und aus wirtschaftlicher Hinsicht vielversprechende Kooperation zwischen der niederländischen Verder Gruppe und der Analytik Jena verhindert, obwohl beide Unternehmen, wenn sie enger kooperieren würden nach Meinung von Branchenkennern ein ,,perfect match‘‘ wären. &lt;strong&gt;Verder und AJ könnten gemeinsam international kraftvoll expandieren. Das würde wohl auch in Jena neue Arbeitsplätze schaffen. Apropos: Blühende Landschaften - so werden sie in Thüringen verhindert.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Links:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.verder.com&quot;&gt;www.verder.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.analytik-jena.de&quot;&gt;www.analytik-jena.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;9.8.2011&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;Blühende Landschaften - in den Niederlanden &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/blhende-landschaft-keukenhof.jpg&quot; alt=&quot;Blühende Landschaft&quot; title=&quot;Blühende Landschaft&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Investitionssperre: Niederländisches Unternehmen will in Thüringen investieren und wird ausgebremst&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Helmut Kohl&lt;/strong&gt; hat den einstigen DDR-Bürgern vor der Wiedervereinigung &lt;strong&gt;,,blühende Landschaften‘‘&lt;/strong&gt; versprochen. Mancherorts im Osten Deutschlands sind diese inzwischen entstanden. Andernorts aber scheint auch mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands die alte planwirtschaftliche Mentalität zu herrschen. So verhindern persönlicher und politischer Machterhalt in &lt;strong&gt;Thüringen&lt;/strong&gt; neue Investitionen, die neue blühende Landschaften schaffen könnten. Dort blockieren Manager und Politiker nach dem alten DDR-Seilschaftsprinzip neue Investitionen aus dem Ausland. So wird ein niederländisches Unternehmen, das in Thüringen kräftig investieren will, von den dortigen Verantwortlichen und der Politik ausgebremst.&lt;br /&gt;Es geht um die &lt;strong&gt;Verder Gruppe.&lt;/strong&gt; Die Verder Gruppe ist eine finanzstarke private Unternehmensgruppe in Familienbesitz mit Hauptsitz im niederländischen Vleuten bei Utrecht. Verder stellt hauptsächlich Industriepumpen und Laborgeräte her. Zu Verder gehört auch die in Nordrhein-Westfalen ansässige &lt;strong&gt;Retsch GmbH,&lt;/strong&gt; die auf dem Gebiet der Laborprobenvorbereitung Weltmarktführer ist. Geleitet wird die vor 50 Jahren gegründete Verder Gruppe von &lt;strong&gt;Andries Verder,&lt;/strong&gt; dem Sohn des Firmengründers und heutigem Alleingesellschafter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Andries Verder hat Interesse an Analytik Jena&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor etwa drei Jahren hielt Verder eine Minderheitsbeteiligung von knapp 10 % an der börsennotierten &lt;strong&gt;Analytik Jena AG, die von CEO Klaus Berka&lt;/strong&gt; geführt wird. Die Niederländer hatten großes Interesse daran, diese Minderheitsbeteiligung an der Analytik Jena AG (AJ) weiter auszubauen. Verder wollte in diesem Zuge ein 10,4prozentiges Aktienpaket an der Analytik Jena AG von der staatlichen &lt;strong&gt;BMT Beteiligungsgesellschaft Thüringen GmbH übernehmen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Zuge der Transaktion sollte auch die Zusammenarbeit mit der Thüringer High Tech-Firma AJ und der Verder Gruppe intensiviert werden. ,,Da Produktüberschneidungen zwischen den beiden Unternehmen - der Verder und der Analytik Jena - nicht vorhanden sind, gehen wir davon aus, dass in Deutschland keine Synergieeffekte zu realisieren sind. Um das Unternehmensergebnis der Analytik Jena (AJ) weiter zu verbessern, ist vielmehr eine intensive Kooperation zwischen dem Management beider Unternehmen nötig. Es ist unsere eindeutige Absicht und unser Wunsch, die Unternehmenszentrale am Standort Jena zu belassen, da das Unternehmen dort auf eine exzellente Infrastruktur zurückgreifen kann.‘‘ Diese Sätze schrieb Verder-CEO Andries Verder an die Thüringer BMT Beteiligungsgesellschaft und an den Wirtschaftsminister.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verder legte dem AJ-Chef &lt;strong&gt;Klaus Berka&lt;/strong&gt; am 23. Sept. 2008 sogar eine Offerte für den Kauf größerer Aktienpakete vor. Kaufpreis: 7,50 Euro je Analytik Jena AG-Aktie, die damals zum Preis von 6,71 Euro gehandelt wurde. Die Niederländer waren also bereit, eine Prämie von 18 % zu zahlen, die den Aktionären und dem Unternehmen zugute gekommen wäre. Doch der Deal kam nicht zustande. Mehr noch: Anstatt die Offerte der Niederländer von 7,50 Euro je Analytik-Jena AG-Aktie zu akzeptieren, führte AJ am 28. Januar 2009 eine Kapitalerhöhung durch und begab neue Aktien zu einem Emissionspreis von nur 6,32 Euro, als die AJ-Titel an der Börse 6,39 Euro kosteten und nachdem Verder 7,50 Euro je Aktie dafür geboten hatte. Käufer dieser Aktien war die Thüringer Aufbaubank über ihren Fonds BMT. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Kapitalerhöhung bremste Klaus Berka die Niederländer aus. Berka schrieb an Andries Verder: ,,Ihr Bestreben ist es, sukzessive die Mehrheit des Unternehmens zu erwerben, um die AJ gegebenenfalls auch wieder privatisieren zu können. Diese Konstellation steht im Widerspruch zu meinen Vorstellungen,‘‘ unterstellte Berka den Niederländern. Der Briefwechsel liegt der Redaktion vor.&lt;br /&gt;Andries Verder hält dem entgegen: ,,Unser Bestreben ist es, gerade die AJ vom Ausbau unserer internationalen Labor-Aktivitäten profitieren zu lassen.‘‘ Die AJ könne allem von der internationalen Struktur der Verder Gruppe profitieren und schneller international expandieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Rückendeckung&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rückendeckung gegen ein stärkeres Engagement der Niederländer an der Analytik Jena (AJ) erhält AJ-Chef Berka offenbar noch immer direkt von der Thüringer Aufbaubank BMT und damit von Thüringer Wirtschaftsministerium, unter das die BMT fällt. Es drängt sich die Schlussfolgerung regelrecht auf, dass auch das Thüringer Wirtschaftsministerium die sinnvolle, attraktive und aus wirtschaftlicher Hinsicht vielversprechende Kooperation zwischen der niederländischen Verder Gruppe und der Analytik Jena verhindert, obwohl beide Unternehmen, wenn sie enger kooperieren würden nach Meinung von Branchenkennern ein ,,perfect match‘‘ wären. &lt;strong&gt;Verder und AJ könnten gemeinsam international kraftvoll expandieren. Das würde wohl auch in Jena neue Arbeitsplätze schaffen. Apropos: Blühende Landschaften - so werden sie in Thüringen verhindert.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Links:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.verder.com&quot;&gt;www.verder.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.analytik-jena.de&quot;&gt;www.analytik-jena.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;9.8.2011&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</content>
	</entry>
	<entry>
		<title>EU-Streit um den Schinken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://hetzelmedia.com/wirtschaft/301-schinken-echt-oder-geklebt"/>
		<published>2010-07-14T18:38:43Z</published>
		<updated>2010-07-14T18:38:43Z</updated>
		<id>http://hetzelmedia.com/wirtschaft/301-schinken-echt-oder-geklebt</id>
		<author>
			<name>Helmut Hetzel</name>
		<email>helmut@helmuthetzel.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/schinken.jpg&quot; alt=&quot;Schinken&quot; title=&quot;Schinken&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;Klebefleisch-Skandal&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Klebeschinken oder zusammengefügte Fleischteile - &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;das ist die Frage&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Interview mit Rio Praaning, Brüsseler Repräsentant von Ajinomoto, einem Enzymhersteller, dessen Produkte das möglich machen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F: Herr Praaning, Sie vertreten &lt;strong&gt;Ajinomoto,&lt;/strong&gt; ein Unternehmen, das &lt;strong&gt;Transglutaminase (TG)&lt;/strong&gt; herstellt. Das ist ein Lebensmittel-&lt;strong&gt;Enzym&lt;/strong&gt; das in Verbindung mit dem neuesten Klebefleisch-Skandal um Schinken steht. Es sollen Fleischstücke mit Hilfe von Enzymen zu ,,Klebeschinken‘‘ zusammengefügt worden sein. Wie geht das eigentlich?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A: Das Enzym Transglutaminase oder TG ist im menschlichen wie im tierischen Körper sowie in Pflanzen enthalten. Eigentlich kommt TG in vielen normalen Nahrungsmitteln vor. Auch aus historischer Sicht kann man sagen, dass die Menschen immer mit diesem Enzym in Kontakt waren. Das Enzym wirkt als Katalysator. &lt;strong&gt;Es ist also kein(!) Kleber.&lt;/strong&gt; TG verbessert die Struktur von vielen unterschiedlichen Lebensmitteln, die &lt;strong&gt;Proteine&lt;/strong&gt; enthalten können. &lt;em&gt;TG hilft auch dabei, die Proteine von Fleisch- oder Fischstücken zu verbinden. Anders als viele andere Produkte ist es natürlich und daher sicher für den Verbraucher&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F: Die Verbraucher, aber auch die Bauern sind wütend. Sie meinen auf den Verpackungen müsse klar gekennzeichnet sein, was man kauft - echten Schinken oder Klebeschinken. Steht Ajinomoto dazu?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A:Schon 2009 beschäftigte sich Ajinomoto mit der Frage, wie man Verbraucher über den Einsatz von TG informieren könnte. Im Auftrag von Ajinomoto haben wir diese Fragestellung untersucht und den Kontakt zu den Verbrauchern und den Verbraucherverbänden gesucht. Dazu wurde eine Meinungsumfrage mit detaillierten Fragen im Internet veröffentlicht. Wir haben festgestellt, dass die Verbraucher eine passende Kennzeichnung auf den Etiketten der Endprodukte wünschen. Wenn dies eindeutig und ordnungsgemäß auf den Etiketten angegeben ist, sind sie auch bereit, diese Produkte wie Fisch und Fleisch, die mit TG hergestellt wurden, zu kaufen. &lt;strong&gt;Denn damit kann man auch vermeiden, dass gutes Fleisch oder Fischteile vergeudet werden.&lt;/strong&gt; Wir haben verschiedene Formen der Etikettierung getestet. ,,Zusammengefügte Fleischteile‘‘ (Combined meat parts) war die bevorzugte Etikettierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F: Und warum wurde dann nicht gleich entsprechend etikettiert und auf die Verwendung von TG im Fleisch hingewiesen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A: Ajinomoto präsentierte die Ergebnisse der &lt;strong&gt;EU-Kommission&lt;/strong&gt; und den EU-Mitgliedsländern. Das ist schon einzigartig, denn normalerweise bitten Unternehmen nicht, um Kennzeichnung/Etikettierung, wenn ihre Produkte verwendet werden. Die EU übernahm den Vorschlag von Ajinomoto und schlug ihrerseits vor, dass der &lt;strong&gt;Etikettenhinweis ,,Zusammengefügte Fleischteile‘‘ auf freiwilliger Basis&lt;/strong&gt; verwendet werden könne. Das ist wesentlich besser als den Namen eines Produkts auf dem Etikett zu verwenden, weil das für niemanden sofort verständlich wäre. Unglücklicherweise wurde diese von der EU empfohlene Etikettierung in Deutschland nicht verwendet als ein TV-Sender von Falschinformationen der Fleischproduzenten sprach und über die Irreführung der Verbraucher berichtete.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F: Nach dem BSE-Skandal, dem Gammelfleisch-Skandal nun der Klebeschinkenskandal. So langsam kann einem der Appetit an Fleischprodukten vergehen. Ist diese Fleisch-Klebemethode mit Hilfe von Enzymen wie Transglutaminase gesundheitsschädlich?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A: Alle Wissenschaftler stimmen darin überein, dass &lt;strong&gt;Transglutaminase&lt;/strong&gt; absolut sicher, gesundheitlich unbedenklich und effektiv ist. Das Enzym ist schon seit langer Zeit von Behörden in EU-Mitgliedsländern zum Verzehr zugelassen. &lt;strong&gt;Ajinomoto plädiert nun dafür, die Etiketten der Endprodukte obligatorisch mit dem Hinweis ,,Zusammengefügte Fleischteile‘‘ zu versehen&lt;/strong&gt;. Aus drei Gründen: Verbraucher sollten erstens wissen, dass teure Fleischteile auch wegen der CO2-Emissionen nicht einfach weggeworfen werden, zweitens sollten sie darüber informiert werden, dass man durch das Zusammenfügen von kleineren Qualitätsfleischstücken noch stets qualitativ hochwertige Fleischprodukte herstellt, und drittens sollten Verbraucher in der Lage sein, gutes Fleisch billiger zu kaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F: Brauchen wir neue Gesetze und eine &lt;strong&gt;Etikettierungspflicht &lt;/strong&gt;für ,,geklebte‘‘ Fleischprodukte? Schließlich will der Konsument ja wissen, was er kauft?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A: Deutschland kennt bereits eine gesetzliche Etikettierungspflicht für Nahrungsmittel, wenn sie dem Verbraucher nicht in der originalen Form präsentiert werden. Wir sind dafür, dass dieses Gesetz angewendet wird, wenn Fleischteile mit Hilfe des Enzyms TG ,,zusammengefügt‘‘ werden. Das ist auch die Meinung der Mehrheit der deutschen Verbraucher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine EMNID-Umfrage (www.transglutaminase.com) hat ergeben, dass 70 % aller deutschen Konsumenten die Wahl haben wollen, ob sie gewachsenen Schinken kaufen oder Schinken, der aus zusammengefügten kleineren Fleischteilen hergestellt wurde. Eine Etikettierungspflicht für ,,Zusammengefügte Fleischteile‘‘ wird die Wahlmöglichkeit für den Konsumenten also erhöhen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F: Schmecken Sie den Unterschied zwischen echtem und ,,geklebtem‘‘ Schinken? Was schmeckt besser?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A: Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Aber wir sind gerne bereit, eine &lt;strong&gt;Blindprobe&lt;/strong&gt; zu veranstalten, vorausgesetzt die Produkte, die probiert werden, sind entsprechen etikettiert, wie wir das wünschen, so dass man hinterher genau sehen kann, welche Art Schinken man probiert und gegessen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F: Vielen Dank für das Gespräch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;30.5.2010&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/schinken.jpg&quot; alt=&quot;Schinken&quot; title=&quot;Schinken&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;Klebefleisch-Skandal&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Klebeschinken oder zusammengefügte Fleischteile - &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;das ist die Frage&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Interview mit Rio Praaning, Brüsseler Repräsentant von Ajinomoto, einem Enzymhersteller, dessen Produkte das möglich machen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F: Herr Praaning, Sie vertreten &lt;strong&gt;Ajinomoto,&lt;/strong&gt; ein Unternehmen, das &lt;strong&gt;Transglutaminase (TG)&lt;/strong&gt; herstellt. Das ist ein Lebensmittel-&lt;strong&gt;Enzym&lt;/strong&gt; das in Verbindung mit dem neuesten Klebefleisch-Skandal um Schinken steht. Es sollen Fleischstücke mit Hilfe von Enzymen zu ,,Klebeschinken‘‘ zusammengefügt worden sein. Wie geht das eigentlich?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A: Das Enzym Transglutaminase oder TG ist im menschlichen wie im tierischen Körper sowie in Pflanzen enthalten. Eigentlich kommt TG in vielen normalen Nahrungsmitteln vor. Auch aus historischer Sicht kann man sagen, dass die Menschen immer mit diesem Enzym in Kontakt waren. Das Enzym wirkt als Katalysator. &lt;strong&gt;Es ist also kein(!) Kleber.&lt;/strong&gt; TG verbessert die Struktur von vielen unterschiedlichen Lebensmitteln, die &lt;strong&gt;Proteine&lt;/strong&gt; enthalten können. &lt;em&gt;TG hilft auch dabei, die Proteine von Fleisch- oder Fischstücken zu verbinden. Anders als viele andere Produkte ist es natürlich und daher sicher für den Verbraucher&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F: Die Verbraucher, aber auch die Bauern sind wütend. Sie meinen auf den Verpackungen müsse klar gekennzeichnet sein, was man kauft - echten Schinken oder Klebeschinken. Steht Ajinomoto dazu?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A:Schon 2009 beschäftigte sich Ajinomoto mit der Frage, wie man Verbraucher über den Einsatz von TG informieren könnte. Im Auftrag von Ajinomoto haben wir diese Fragestellung untersucht und den Kontakt zu den Verbrauchern und den Verbraucherverbänden gesucht. Dazu wurde eine Meinungsumfrage mit detaillierten Fragen im Internet veröffentlicht. Wir haben festgestellt, dass die Verbraucher eine passende Kennzeichnung auf den Etiketten der Endprodukte wünschen. Wenn dies eindeutig und ordnungsgemäß auf den Etiketten angegeben ist, sind sie auch bereit, diese Produkte wie Fisch und Fleisch, die mit TG hergestellt wurden, zu kaufen. &lt;strong&gt;Denn damit kann man auch vermeiden, dass gutes Fleisch oder Fischteile vergeudet werden.&lt;/strong&gt; Wir haben verschiedene Formen der Etikettierung getestet. ,,Zusammengefügte Fleischteile‘‘ (Combined meat parts) war die bevorzugte Etikettierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F: Und warum wurde dann nicht gleich entsprechend etikettiert und auf die Verwendung von TG im Fleisch hingewiesen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A: Ajinomoto präsentierte die Ergebnisse der &lt;strong&gt;EU-Kommission&lt;/strong&gt; und den EU-Mitgliedsländern. Das ist schon einzigartig, denn normalerweise bitten Unternehmen nicht, um Kennzeichnung/Etikettierung, wenn ihre Produkte verwendet werden. Die EU übernahm den Vorschlag von Ajinomoto und schlug ihrerseits vor, dass der &lt;strong&gt;Etikettenhinweis ,,Zusammengefügte Fleischteile‘‘ auf freiwilliger Basis&lt;/strong&gt; verwendet werden könne. Das ist wesentlich besser als den Namen eines Produkts auf dem Etikett zu verwenden, weil das für niemanden sofort verständlich wäre. Unglücklicherweise wurde diese von der EU empfohlene Etikettierung in Deutschland nicht verwendet als ein TV-Sender von Falschinformationen der Fleischproduzenten sprach und über die Irreführung der Verbraucher berichtete.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F: Nach dem BSE-Skandal, dem Gammelfleisch-Skandal nun der Klebeschinkenskandal. So langsam kann einem der Appetit an Fleischprodukten vergehen. Ist diese Fleisch-Klebemethode mit Hilfe von Enzymen wie Transglutaminase gesundheitsschädlich?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A: Alle Wissenschaftler stimmen darin überein, dass &lt;strong&gt;Transglutaminase&lt;/strong&gt; absolut sicher, gesundheitlich unbedenklich und effektiv ist. Das Enzym ist schon seit langer Zeit von Behörden in EU-Mitgliedsländern zum Verzehr zugelassen. &lt;strong&gt;Ajinomoto plädiert nun dafür, die Etiketten der Endprodukte obligatorisch mit dem Hinweis ,,Zusammengefügte Fleischteile‘‘ zu versehen&lt;/strong&gt;. Aus drei Gründen: Verbraucher sollten erstens wissen, dass teure Fleischteile auch wegen der CO2-Emissionen nicht einfach weggeworfen werden, zweitens sollten sie darüber informiert werden, dass man durch das Zusammenfügen von kleineren Qualitätsfleischstücken noch stets qualitativ hochwertige Fleischprodukte herstellt, und drittens sollten Verbraucher in der Lage sein, gutes Fleisch billiger zu kaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F: Brauchen wir neue Gesetze und eine &lt;strong&gt;Etikettierungspflicht &lt;/strong&gt;für ,,geklebte‘‘ Fleischprodukte? Schließlich will der Konsument ja wissen, was er kauft?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A: Deutschland kennt bereits eine gesetzliche Etikettierungspflicht für Nahrungsmittel, wenn sie dem Verbraucher nicht in der originalen Form präsentiert werden. Wir sind dafür, dass dieses Gesetz angewendet wird, wenn Fleischteile mit Hilfe des Enzyms TG ,,zusammengefügt‘‘ werden. Das ist auch die Meinung der Mehrheit der deutschen Verbraucher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine EMNID-Umfrage (www.transglutaminase.com) hat ergeben, dass 70 % aller deutschen Konsumenten die Wahl haben wollen, ob sie gewachsenen Schinken kaufen oder Schinken, der aus zusammengefügten kleineren Fleischteilen hergestellt wurde. Eine Etikettierungspflicht für ,,Zusammengefügte Fleischteile‘‘ wird die Wahlmöglichkeit für den Konsumenten also erhöhen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F: Schmecken Sie den Unterschied zwischen echtem und ,,geklebtem‘‘ Schinken? Was schmeckt besser?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A: Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Aber wir sind gerne bereit, eine &lt;strong&gt;Blindprobe&lt;/strong&gt; zu veranstalten, vorausgesetzt die Produkte, die probiert werden, sind entsprechen etikettiert, wie wir das wünschen, so dass man hinterher genau sehen kann, welche Art Schinken man probiert und gegessen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F: Vielen Dank für das Gespräch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;30.5.2010&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</content>
	</entry>
	<entry>
		<title>EU-Krise: Der Euro auf der Kippe </title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://hetzelmedia.com/wirtschaft/294-der-euro-auf-der-kippe"/>
		<published>2010-05-13T14:56:20Z</published>
		<updated>2010-05-13T14:56:20Z</updated>
		<id>http://hetzelmedia.com/wirtschaft/294-der-euro-auf-der-kippe</id>
		<author>
			<name>Helmut Hetzel</name>
		<email>helmut@helmuthetzel.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/euro.jpg&quot; alt=&quot;Der Euro&quot; title=&quot;Der Euzro&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hat der Euro eine Zukunft?&lt;/strong&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wie aus der Stabilitäts- eine Transferunion wurde&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;letter-spacing: -0.15pt; font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Courier New;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-justify: inter-ideograph; text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-line-height-alt: 12.0pt; mso-hyphenate: none; tab-stops: -72.0pt -36.0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;letter-spacing: -0.15pt; font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Courier New;&quot;&gt; 
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-justify: inter-ideograph; text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-line-height-alt: 12.0pt; mso-hyphenate: none; tab-stops: -72.0pt -36.0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;letter-spacing: -0.15pt; font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;Der französische Staatspräsident &lt;strong&gt;Nicolas Sarkozy &lt;/strong&gt;hat der deutschen Kanzlerin &lt;strong&gt;Angela Merkel &lt;/strong&gt;das Messer auf die Brust gesetzt. Wenn es wahr ist, was spanische Medien berichten, dann soll Sarkozy beim jüngsten EU-Gipfel in Brüssel ,,mit der Faust auf dem Tisch geschlagen‘‘ haben. Er drohte Merkel mit dem Austritt Frankreichs aus der Eurozone, schreibt die spanische Zeitung ,,El Pais.‘‘ &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-justify: inter-ideograph; text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-line-height-alt: 12.0pt; mso-hyphenate: none; tab-stops: -72.0pt -36.0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;letter-spacing: -0.15pt; font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-justify: inter-ideograph; text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-line-height-alt: 12.0pt; mso-hyphenate: none; tab-stops: -72.0pt -36.0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;letter-spacing: -0.15pt; font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;Aber wenn in dieser verfahrenen finanziellen Krisen-Situation in der Euro-Zone, die mit der Griechenland-Tragödie begann, jemand aus der Eurozone austreten sollte, dann sind es doch wohl die Deutschen. Alle Verträge wurden gebrochen. Der Maastrichter Vertrag, der Stabilitätspakt, die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank EZB mit Füßen getreten. Von der Idee, den Euro so stabil zu machen wie das einst die D-Mark oder der Gulden waren, ist nichts mehr übrig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Es ist nun deutlich: EZB-Chef Jean-Claude Trichet läuft an der Leine von Nicolas Sarkozy. Die Franzosen haben sich auf ganzer Linie durchgesetzt, die Unabhängigkeit der EZB ist futsch. Paris dominiert den Euro. Paris bestimmt die Regeln – mit Brachialgewalt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Aus der Stabilitätsgemeinschaft, die er Euro einmal war und bleiben sollte, ist jetzt eine Transfergemeinschaft geworden. Sarkozy hat das durchgesetzt. Deutschland zahlt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Es sind vor allem Deutsche, Niederländer, Österreicher, Finnen, Luxemburger, sie zahlen die Zeche für die Pleitestaaten des Mittelmeerraumes, dem so genannten Club Med! Aber mit dem 750 Mrd. Euro Paket wurde nur Zeit gekauft! Strukturell sind die Probleme nicht gelöst.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Aber klar ist nun: Frankreich triumphiert auf ganzer Linie - Die Franzosen haben den Euro endlich unter ihrer Kontrolle. Sie haben ihr Ziel erreicht. Die Europäische Zentralbank EZB kann fortan politisch instrumentalisiert werden. Das ist es, was Paris immer wollte. Die EZB als politisches und wirtschaftliches Instrument.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Deutsche und Niederländer müssen am meisten blechen, wenn die Bürgschaften für die Kredite eines Tages fällig werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Wer ist EZB-Präsident? - Wer ist IMF-Präsident? - Richtig, jeweils ein Franzose. Das französische Trio Jean-Claude Trichet (EZB), Dominique Strauß-Kahn (IMF) und Nicolas Sarkozy haben die Gunst der Stunde genutzt, um aus dem Euro einen französischen Euro zu machen, will heißen einen weichen Euro.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;EZB-Chef Trichet hat – auf Druck von Paris - die Geldpresse angeworfen. Er kauft jetzt auch griechische ,,Schrottpapiere,‘‘ also griechische Staatsanleihen, die laut Rating einen ,,Junk-Status‘‘ haben. Folge: Bald kommt die Inflation.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Der Niederländer Wim Duisenberg, der erste EZB-Chef, sagte in einem Interview mit HM HetzelMedia einst:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;em&gt;,,Ich werde im EZB-Rat nie abstimmen lassen, denn das ist kontraproduktiv und reißt nur tiefe Gräben auf.'' &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Sein Nachfolger Jean-Claude Trichet hat in einer Kampfabstimmung die französische Linie per Mehrheitsvotum im EZB-Rat knallhart durchgesetzt. Er hat damit den Anfang vom Ende des Euro eingeleitet. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Wenn die deutsche Bevölkerung nicht mehr mitmacht und das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung verliert, ist der Euro tot. Und die Wut wächst in Deutschland - aber auch in den Niederlanden. Alle Dämme sind gebrochen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Die Büchse der Pandora ist nun endgültig auf!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;letter-spacing: -0.15pt; font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Courier New&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-justify: inter-ideograph; text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-line-height-alt: 12.0pt; mso-hyphenate: none; tab-stops: -72.0pt -36.0pt;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Courier New;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;Der Anfang vom Ende des EURO?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-justify: inter-ideograph; text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-line-height-alt: 12.0pt; mso-hyphenate: none; tab-stops: -72.0pt -36.0pt;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von Bert Flossbach&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;EZB bzw. die EU&lt;/strong&gt; haben heute mit ihrer wohlmeinenden Rettungsaktion den Anfang vom Ende des Euros (in seiner jetzigen Form) eingeleitet. Nachdem der Stabilitätspakt von Maastricht bereits ad acta gelegt wurde, die EZB inzwischen Euro-Staatsanleihen mit Schrottstatus als Pfand akzeptiert, sind nun alle Dämme gebrochen. Die Liquiditätsflut löscht nicht nur das Feuer, sie setzt das ganze Land unter Wasser. Ein Zurück gibt es nun nicht mehr. Entgegen aller Aussagen der Politik und der Notenbanker und wider aller rechtlichen Grundlagen stellen EU und IWF 750 Mrd. € für Länder bereit, denen Investoren kein Geld mehr leihen wollen. Wieder einmal ein Plan, der absolut „alternativlos&quot; ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Jetzt ist es wenigstens amtlich. Am Ende soll Deutschland ggf. mit einigen anderen&lt;br /&gt;Kernländern für die Schulden aller Länder gerade stehen. Die Anleihen der Wackelkandidaten sind jetzt EU-gesichert. Warum sollte man eigentlich noch niedrig verzinsliche Deutsche Bundesanleihen kaufen, wenn es 8 Prozent für Griechenanleihen gibt, ab heute mit deutscher Patronatserklärung. Eigentlich müsste jeder Bundesbürger eine Bank gründen. Aber die Lizenz für ein solch lukratives Kasino ist leider nicht so einfach zu erhalten.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Das Rettungspaket verhöhnt die Stabilitätskriterien des Euros und die Sanktionsmechanismen für Stabilitätsabweichler. Es belohnt Fehlverhalten statt es zu bestrafen und es dürfte ohnehin nicht reichen.&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bis Ende 2012 werden allein in den fünf „PIIGS&quot; Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien) Anleihen und Zinsen von&lt;br /&gt;1.166 Mrd. € fällig. Zusätzlich müssen diese Länder nach unseren Schätzungen noch 300 bis 400 Mrd. € neue Defizite finanzieren. Die Summe aller ausstehenden Anleihen dieser fünf Länder beläuft sich auf rund 3.000 Mrd. €.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Welche Implikationen ergeben sich aus dem neuen Rettungspaket?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Die Geldwertstabilität ist bestenfalls noch ein Lippenbekenntnis der EZB. Die EU bzw.&lt;br /&gt;EZB haben einen Blankoscheck ausgestellt. Egal was kommt, wir stehen für alles ein!&lt;br /&gt;Zunächst einmal hilft man nur den Gläubigern der Wackelkandidaten. Der &quot;Moral&lt;br /&gt;Hazard Trade&quot; hat sich für Investoren, allen voran die (griechischen) Banken wieder&lt;br /&gt;einmal als lukrativ erwiesen.&lt;br /&gt;Damit macht es für die Banken weiterhin Sinn, sich bei der EZB Geld für 1 Prozent zu&lt;br /&gt;leihen und in höherverzinsliche Anleihen der Geretteten zu investieren. Kredite an die&lt;br /&gt;Wirtschaft bleiben unattraktiv. Der Mittelständler reibt sich die Augen.&lt;br /&gt;-&lt;br /&gt;Die eingeforderten Sparmaßnahmen der Defizitsünder (also fast aller EU-Staaten) wirkt&lt;br /&gt;konjunkturdämpfend und macht ein unmittelbares Anziehen der Inflation&lt;br /&gt;unwahrscheinlich. Damit kann die &lt;strong&gt;EZB &lt;/strong&gt;auch weiterhin ihre lockere Geldpolitik&lt;br /&gt;begründen und die Zinsen niedrig halten. Das ist auch deshalb wichtig, weil steigende Zinsen den hochverschuldeten Staaten eine untragbare Zinslast aufbürden würden und  die Refinanzierungskosten der Retter erhöhen.&lt;br /&gt;Sobald die Bürger erkennen, dass sich die EU bzw. die EZB in einem Teufelskreis  befinden, aus dem sie sich nur noch mit Inflation und fiskalischen Tricks befreien können, wird eine Flucht in Sachwerte einsetzen. Diese kann zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden. Die Inflation steigt, was wiederum höhere Inflationserwartungen  schürt. Dann kauft man Gold, Häuser, Autos oder andere langlebige Wirtschaftsgüter. Das treibt nicht nur die Preise von Sachanlagen, sondern auch die  Güterpreise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurzfristig scheinen die heute verkündeten Maßnahmen zu wirken. Der Euro steigt, Gold fällt und die Anleiherenditen der Wackelkandidaten sinken. Dies könnte sich schon bald ändern, wenn die Investoren die Konsequenzen dieser erneut „alternativlosen&quot; Hilfe zu erkennen beginnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die USA haben es mit dem Ankauf von US-Staatsanleihen und vor allem dem Kauf von  immobilienbesicherten Anleihen der quasi staatlichen Institute Fannie Mae und Freddie Mac vorgemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Bilanzsumme der Fed ist innerhalb von wenigen Monaten von 900  Mrd. Dollar auf 2.300 Mrd. explodiert und der Dollar hat von November 2008 bis November  2009 mehr als 20 Prozent an Wert verloren.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;10. Mai 2010&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/euro.jpg&quot; alt=&quot;Der Euro&quot; title=&quot;Der Euzro&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hat der Euro eine Zukunft?&lt;/strong&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wie aus der Stabilitäts- eine Transferunion wurde&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;letter-spacing: -0.15pt; font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Courier New;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-justify: inter-ideograph; text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-line-height-alt: 12.0pt; mso-hyphenate: none; tab-stops: -72.0pt -36.0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;letter-spacing: -0.15pt; font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Courier New;&quot;&gt; 
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-justify: inter-ideograph; text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-line-height-alt: 12.0pt; mso-hyphenate: none; tab-stops: -72.0pt -36.0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;letter-spacing: -0.15pt; font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;Der französische Staatspräsident &lt;strong&gt;Nicolas Sarkozy &lt;/strong&gt;hat der deutschen Kanzlerin &lt;strong&gt;Angela Merkel &lt;/strong&gt;das Messer auf die Brust gesetzt. Wenn es wahr ist, was spanische Medien berichten, dann soll Sarkozy beim jüngsten EU-Gipfel in Brüssel ,,mit der Faust auf dem Tisch geschlagen‘‘ haben. Er drohte Merkel mit dem Austritt Frankreichs aus der Eurozone, schreibt die spanische Zeitung ,,El Pais.‘‘ &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-justify: inter-ideograph; text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-line-height-alt: 12.0pt; mso-hyphenate: none; tab-stops: -72.0pt -36.0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;letter-spacing: -0.15pt; font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-justify: inter-ideograph; text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-line-height-alt: 12.0pt; mso-hyphenate: none; tab-stops: -72.0pt -36.0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;letter-spacing: -0.15pt; font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;Aber wenn in dieser verfahrenen finanziellen Krisen-Situation in der Euro-Zone, die mit der Griechenland-Tragödie begann, jemand aus der Eurozone austreten sollte, dann sind es doch wohl die Deutschen. Alle Verträge wurden gebrochen. Der Maastrichter Vertrag, der Stabilitätspakt, die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank EZB mit Füßen getreten. Von der Idee, den Euro so stabil zu machen wie das einst die D-Mark oder der Gulden waren, ist nichts mehr übrig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Es ist nun deutlich: EZB-Chef Jean-Claude Trichet läuft an der Leine von Nicolas Sarkozy. Die Franzosen haben sich auf ganzer Linie durchgesetzt, die Unabhängigkeit der EZB ist futsch. Paris dominiert den Euro. Paris bestimmt die Regeln – mit Brachialgewalt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Aus der Stabilitätsgemeinschaft, die er Euro einmal war und bleiben sollte, ist jetzt eine Transfergemeinschaft geworden. Sarkozy hat das durchgesetzt. Deutschland zahlt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Es sind vor allem Deutsche, Niederländer, Österreicher, Finnen, Luxemburger, sie zahlen die Zeche für die Pleitestaaten des Mittelmeerraumes, dem so genannten Club Med! Aber mit dem 750 Mrd. Euro Paket wurde nur Zeit gekauft! Strukturell sind die Probleme nicht gelöst.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Aber klar ist nun: Frankreich triumphiert auf ganzer Linie - Die Franzosen haben den Euro endlich unter ihrer Kontrolle. Sie haben ihr Ziel erreicht. Die Europäische Zentralbank EZB kann fortan politisch instrumentalisiert werden. Das ist es, was Paris immer wollte. Die EZB als politisches und wirtschaftliches Instrument.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Deutsche und Niederländer müssen am meisten blechen, wenn die Bürgschaften für die Kredite eines Tages fällig werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Wer ist EZB-Präsident? - Wer ist IMF-Präsident? - Richtig, jeweils ein Franzose. Das französische Trio Jean-Claude Trichet (EZB), Dominique Strauß-Kahn (IMF) und Nicolas Sarkozy haben die Gunst der Stunde genutzt, um aus dem Euro einen französischen Euro zu machen, will heißen einen weichen Euro.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;EZB-Chef Trichet hat – auf Druck von Paris - die Geldpresse angeworfen. Er kauft jetzt auch griechische ,,Schrottpapiere,‘‘ also griechische Staatsanleihen, die laut Rating einen ,,Junk-Status‘‘ haben. Folge: Bald kommt die Inflation.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Der Niederländer Wim Duisenberg, der erste EZB-Chef, sagte in einem Interview mit HM HetzelMedia einst:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;em&gt;,,Ich werde im EZB-Rat nie abstimmen lassen, denn das ist kontraproduktiv und reißt nur tiefe Gräben auf.'' &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Sein Nachfolger Jean-Claude Trichet hat in einer Kampfabstimmung die französische Linie per Mehrheitsvotum im EZB-Rat knallhart durchgesetzt. Er hat damit den Anfang vom Ende des Euro eingeleitet. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Wenn die deutsche Bevölkerung nicht mehr mitmacht und das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung verliert, ist der Euro tot. Und die Wut wächst in Deutschland - aber auch in den Niederlanden. Alle Dämme sind gebrochen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt;Die Büchse der Pandora ist nun endgültig auf!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoPlainText&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Consolas;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;letter-spacing: -0.15pt; font-size: 16pt; mso-ansi-language: DE;&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Courier New&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-justify: inter-ideograph; text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-line-height-alt: 12.0pt; mso-hyphenate: none; tab-stops: -72.0pt -36.0pt;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Courier New;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;Der Anfang vom Ende des EURO?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-justify: inter-ideograph; text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-line-height-alt: 12.0pt; mso-hyphenate: none; tab-stops: -72.0pt -36.0pt;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von Bert Flossbach&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;EZB bzw. die EU&lt;/strong&gt; haben heute mit ihrer wohlmeinenden Rettungsaktion den Anfang vom Ende des Euros (in seiner jetzigen Form) eingeleitet. Nachdem der Stabilitätspakt von Maastricht bereits ad acta gelegt wurde, die EZB inzwischen Euro-Staatsanleihen mit Schrottstatus als Pfand akzeptiert, sind nun alle Dämme gebrochen. Die Liquiditätsflut löscht nicht nur das Feuer, sie setzt das ganze Land unter Wasser. Ein Zurück gibt es nun nicht mehr. Entgegen aller Aussagen der Politik und der Notenbanker und wider aller rechtlichen Grundlagen stellen EU und IWF 750 Mrd. € für Länder bereit, denen Investoren kein Geld mehr leihen wollen. Wieder einmal ein Plan, der absolut „alternativlos&quot; ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Jetzt ist es wenigstens amtlich. Am Ende soll Deutschland ggf. mit einigen anderen&lt;br /&gt;Kernländern für die Schulden aller Länder gerade stehen. Die Anleihen der Wackelkandidaten sind jetzt EU-gesichert. Warum sollte man eigentlich noch niedrig verzinsliche Deutsche Bundesanleihen kaufen, wenn es 8 Prozent für Griechenanleihen gibt, ab heute mit deutscher Patronatserklärung. Eigentlich müsste jeder Bundesbürger eine Bank gründen. Aber die Lizenz für ein solch lukratives Kasino ist leider nicht so einfach zu erhalten.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Das Rettungspaket verhöhnt die Stabilitätskriterien des Euros und die Sanktionsmechanismen für Stabilitätsabweichler. Es belohnt Fehlverhalten statt es zu bestrafen und es dürfte ohnehin nicht reichen.&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bis Ende 2012 werden allein in den fünf „PIIGS&quot; Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien) Anleihen und Zinsen von&lt;br /&gt;1.166 Mrd. € fällig. Zusätzlich müssen diese Länder nach unseren Schätzungen noch 300 bis 400 Mrd. € neue Defizite finanzieren. Die Summe aller ausstehenden Anleihen dieser fünf Länder beläuft sich auf rund 3.000 Mrd. €.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Welche Implikationen ergeben sich aus dem neuen Rettungspaket?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Die Geldwertstabilität ist bestenfalls noch ein Lippenbekenntnis der EZB. Die EU bzw.&lt;br /&gt;EZB haben einen Blankoscheck ausgestellt. Egal was kommt, wir stehen für alles ein!&lt;br /&gt;Zunächst einmal hilft man nur den Gläubigern der Wackelkandidaten. Der &quot;Moral&lt;br /&gt;Hazard Trade&quot; hat sich für Investoren, allen voran die (griechischen) Banken wieder&lt;br /&gt;einmal als lukrativ erwiesen.&lt;br /&gt;Damit macht es für die Banken weiterhin Sinn, sich bei der EZB Geld für 1 Prozent zu&lt;br /&gt;leihen und in höherverzinsliche Anleihen der Geretteten zu investieren. Kredite an die&lt;br /&gt;Wirtschaft bleiben unattraktiv. Der Mittelständler reibt sich die Augen.&lt;br /&gt;-&lt;br /&gt;Die eingeforderten Sparmaßnahmen der Defizitsünder (also fast aller EU-Staaten) wirkt&lt;br /&gt;konjunkturdämpfend und macht ein unmittelbares Anziehen der Inflation&lt;br /&gt;unwahrscheinlich. Damit kann die &lt;strong&gt;EZB &lt;/strong&gt;auch weiterhin ihre lockere Geldpolitik&lt;br /&gt;begründen und die Zinsen niedrig halten. Das ist auch deshalb wichtig, weil steigende Zinsen den hochverschuldeten Staaten eine untragbare Zinslast aufbürden würden und  die Refinanzierungskosten der Retter erhöhen.&lt;br /&gt;Sobald die Bürger erkennen, dass sich die EU bzw. die EZB in einem Teufelskreis  befinden, aus dem sie sich nur noch mit Inflation und fiskalischen Tricks befreien können, wird eine Flucht in Sachwerte einsetzen. Diese kann zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden. Die Inflation steigt, was wiederum höhere Inflationserwartungen  schürt. Dann kauft man Gold, Häuser, Autos oder andere langlebige Wirtschaftsgüter. Das treibt nicht nur die Preise von Sachanlagen, sondern auch die  Güterpreise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurzfristig scheinen die heute verkündeten Maßnahmen zu wirken. Der Euro steigt, Gold fällt und die Anleiherenditen der Wackelkandidaten sinken. Dies könnte sich schon bald ändern, wenn die Investoren die Konsequenzen dieser erneut „alternativlosen&quot; Hilfe zu erkennen beginnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die USA haben es mit dem Ankauf von US-Staatsanleihen und vor allem dem Kauf von  immobilienbesicherten Anleihen der quasi staatlichen Institute Fannie Mae und Freddie Mac vorgemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Bilanzsumme der Fed ist innerhalb von wenigen Monaten von 900  Mrd. Dollar auf 2.300 Mrd. explodiert und der Dollar hat von November 2008 bis November  2009 mehr als 20 Prozent an Wert verloren.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;10. Mai 2010&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/p&gt;</content>
	</entry>
	<entry>
		<title>Bier-Betrug in Amsterdam</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://hetzelmedia.com/wirtschaft/279-bier-betrg-in-amsterdam"/>
		<published>2010-02-21T14:40:03Z</published>
		<updated>2010-02-21T14:40:03Z</updated>
		<id>http://hetzelmedia.com/wirtschaft/279-bier-betrg-in-amsterdam</id>
		<author>
			<name>Helmut Hetzel</name>
		<email>helmut@helmuthetzel.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/bier.jpg&quot; alt=&quot;Bier &amp; Mädels&quot; title=&quot;Bier &amp; Mädels&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt; Der Zapfhahn an der Theke in Amsterdam ist oft getürkt&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Amsterdam. Man stelle sich vor, man bestellt an &lt;br /&gt;der Theke in seiner Stammkneipe ein &lt;strong&gt;Kölsch&lt;/strong&gt; und man bekommt stattdessen ein &lt;strong&gt;Alt-Bier&lt;/strong&gt; ausgeschenkt. Das wäre nicht nur eine Beleidigung für den Biertrinker - und für alle Kölsch-Trinker - der Gast würde das schon vor dem Trinken alleine an der Farbe des Bieres erkennen. Beim&lt;strong&gt; Pils&lt;/strong&gt; wird das schon etwas schwieriger. Natürlich werden Biertrinker und - Kenner, den Unterschied zwischen einem &lt;strong&gt;Bitburger und einem Warsteiner&lt;/strong&gt; herausschmecken. Gleiches gilt für ein &lt;strong&gt;Gösser Bier in Österreich oder ein Calanda in der Schweiz oder ein Driekirch in Luxemburg.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein &lt;strong&gt;Weizenbier&lt;/strong&gt; ist auch sofort geschmacklich und schon vom Glas her in dem es präsentiert wird, erkennbar. Aber ist das Weizen jetzt ein,&lt;strong&gt;, Erdinger‘‘&lt;/strong&gt; oder wurde es in &lt;strong&gt;Weihenstephan&lt;/strong&gt; gebraut? Das wird es schon schwieriger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Kann der Biertrinker ein &lt;strong&gt;Heineken-Bier&lt;/strong&gt; von einem Brand- oder &lt;strong&gt;Amstel-Bier&lt;/strong&gt; unterscheiden, wenn er in Amsterdam in einer Kneipe ein kühles Blondes bestellt? Antwort: Die meisten Gäste können es nicht. Das wissen auch die Wirte. Darum werde manchen von ihnen zu Bier-Betrügern. In Amsterdam zumindest. Denn anstatt die klassischen niederländischen Biermarken wie Heineken, Grolsch, Amstel, Brand oder Gulpen auszuschenken, zapfen sie immer häufiger Billigbiere und B-Marken, die sie vor allem in Deutschland und Belgien preisgünstig einkaufen. Es sind Biere, die als ,,zweite Wahl‘‘ gelten, weil sie nicht aus einer bekannten Markenbrauerei kommen und die unter den Phantasie-Namen wie &lt;strong&gt;,,Horeca-Bier‘‘ (Gastronomie-Bier), ,,Moos,‘‘ oder ,,JWC‘‘&lt;/strong&gt; in Holland angeboten und verkauft werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Diese B-Biere&lt;/strong&gt; sind in der Regel viel billiger als ein Heineken oder ein Grolsch. Sie werden aber in Amsterdamer Kneipen und Cafés als solche gezapft und zu überhöhten Preisen als die echte A-Marke an die Gäste ausgeschenkt. Kurz: Man bestellt in Amsterdam ein Heineken-Bier und hat dann ein ,,Moos-Bier‘‘ im Glas.&lt;br /&gt;,,Wir decken jährlich diesen Bierbetrug in mindestens 50 Kneipen in Amsterdam auf. Dort steht auf dem Zapfhahn zwar Heineken, aber das Bier, das dann aus dem Fass kommt, ist alles andere - nur kein Heineken-Bier,‘‘ sagt eine Sprecherin der größten holländischen und drittgrößten Brauerei der Welt, der Amsterdamer Heineken-Brauerei.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/becks1.jpg&quot; alt=&quot;Becks - das Orginal&quot; title=&quot;Becks - das Orginal&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;                                        Beck´s Bier - das Orginal&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Allein im vergangenen Jahr seien 31.000 Fässer von ,,B-Markenbieren‘‘ wie ,,Moos‘‘ oder ,,Horeca-Bier‘‘ bei Kontrollen sichergestellt worden. ,,Damit hätte man rund eine halbe Million Gläser Bier zu überhöhten Preisen ausschenken können,‘‘ hat Heineken errechnet. Denn ein Wirt, der &lt;strong&gt;Billig-Bier anstatt Markenbier&lt;/strong&gt; ausschenkt, der verdiene bis zu 50 Euro je Fass zusätzlich. Insgesamt, so schätzt Heineken, betrage der ,,Schwarzmarkt‘‘ für Bier in den Niederlanden etwa 2,3 Millionen Hektoliter jährlich. ,,Viele Menschen denken, sie haben ein Heineken-Bier im Glas, aber sie trinken dann oft etwas ganz anderes.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Die Amsterdamer Heineken-Brauerei hat angekündigt, dass sie gegen den sich immer weiter ausbreitenden Bierbetrug nun hart vorgehen will. Sie will auch Bier-Kontrolleure in die Kneipen schicken, die inkognito Bierproben mitnehmen, die dann in Labors analysiert werden, um festzustellen, ob aus dem Zapfhahn auf dem Heineken steht, auch Heineken-Bier fließt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Bierbetrug&lt;/strong&gt; in Amsterdam vor allem mit Heineken-Bier beweist aber auch, dass dieser bekannte Amsterdamer Gerstensaft keinen eigenen unverwechselbaren Geschmack zu haben scheint - sonst würden die meisten Biertrinker wohl sofort merken, dass sie anstatt einem Heineken ein ,,Moos-Bier‘‘ getrunken haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;14.2.2010&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/bier.jpg&quot; alt=&quot;Bier &amp; Mädels&quot; title=&quot;Bier &amp; Mädels&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt; Der Zapfhahn an der Theke in Amsterdam ist oft getürkt&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Amsterdam. Man stelle sich vor, man bestellt an &lt;br /&gt;der Theke in seiner Stammkneipe ein &lt;strong&gt;Kölsch&lt;/strong&gt; und man bekommt stattdessen ein &lt;strong&gt;Alt-Bier&lt;/strong&gt; ausgeschenkt. Das wäre nicht nur eine Beleidigung für den Biertrinker - und für alle Kölsch-Trinker - der Gast würde das schon vor dem Trinken alleine an der Farbe des Bieres erkennen. Beim&lt;strong&gt; Pils&lt;/strong&gt; wird das schon etwas schwieriger. Natürlich werden Biertrinker und - Kenner, den Unterschied zwischen einem &lt;strong&gt;Bitburger und einem Warsteiner&lt;/strong&gt; herausschmecken. Gleiches gilt für ein &lt;strong&gt;Gösser Bier in Österreich oder ein Calanda in der Schweiz oder ein Driekirch in Luxemburg.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein &lt;strong&gt;Weizenbier&lt;/strong&gt; ist auch sofort geschmacklich und schon vom Glas her in dem es präsentiert wird, erkennbar. Aber ist das Weizen jetzt ein,&lt;strong&gt;, Erdinger‘‘&lt;/strong&gt; oder wurde es in &lt;strong&gt;Weihenstephan&lt;/strong&gt; gebraut? Das wird es schon schwieriger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Kann der Biertrinker ein &lt;strong&gt;Heineken-Bier&lt;/strong&gt; von einem Brand- oder &lt;strong&gt;Amstel-Bier&lt;/strong&gt; unterscheiden, wenn er in Amsterdam in einer Kneipe ein kühles Blondes bestellt? Antwort: Die meisten Gäste können es nicht. Das wissen auch die Wirte. Darum werde manchen von ihnen zu Bier-Betrügern. In Amsterdam zumindest. Denn anstatt die klassischen niederländischen Biermarken wie Heineken, Grolsch, Amstel, Brand oder Gulpen auszuschenken, zapfen sie immer häufiger Billigbiere und B-Marken, die sie vor allem in Deutschland und Belgien preisgünstig einkaufen. Es sind Biere, die als ,,zweite Wahl‘‘ gelten, weil sie nicht aus einer bekannten Markenbrauerei kommen und die unter den Phantasie-Namen wie &lt;strong&gt;,,Horeca-Bier‘‘ (Gastronomie-Bier), ,,Moos,‘‘ oder ,,JWC‘‘&lt;/strong&gt; in Holland angeboten und verkauft werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Diese B-Biere&lt;/strong&gt; sind in der Regel viel billiger als ein Heineken oder ein Grolsch. Sie werden aber in Amsterdamer Kneipen und Cafés als solche gezapft und zu überhöhten Preisen als die echte A-Marke an die Gäste ausgeschenkt. Kurz: Man bestellt in Amsterdam ein Heineken-Bier und hat dann ein ,,Moos-Bier‘‘ im Glas.&lt;br /&gt;,,Wir decken jährlich diesen Bierbetrug in mindestens 50 Kneipen in Amsterdam auf. Dort steht auf dem Zapfhahn zwar Heineken, aber das Bier, das dann aus dem Fass kommt, ist alles andere - nur kein Heineken-Bier,‘‘ sagt eine Sprecherin der größten holländischen und drittgrößten Brauerei der Welt, der Amsterdamer Heineken-Brauerei.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/becks1.jpg&quot; alt=&quot;Becks - das Orginal&quot; title=&quot;Becks - das Orginal&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;                                        Beck´s Bier - das Orginal&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Allein im vergangenen Jahr seien 31.000 Fässer von ,,B-Markenbieren‘‘ wie ,,Moos‘‘ oder ,,Horeca-Bier‘‘ bei Kontrollen sichergestellt worden. ,,Damit hätte man rund eine halbe Million Gläser Bier zu überhöhten Preisen ausschenken können,‘‘ hat Heineken errechnet. Denn ein Wirt, der &lt;strong&gt;Billig-Bier anstatt Markenbier&lt;/strong&gt; ausschenkt, der verdiene bis zu 50 Euro je Fass zusätzlich. Insgesamt, so schätzt Heineken, betrage der ,,Schwarzmarkt‘‘ für Bier in den Niederlanden etwa 2,3 Millionen Hektoliter jährlich. ,,Viele Menschen denken, sie haben ein Heineken-Bier im Glas, aber sie trinken dann oft etwas ganz anderes.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Die Amsterdamer Heineken-Brauerei hat angekündigt, dass sie gegen den sich immer weiter ausbreitenden Bierbetrug nun hart vorgehen will. Sie will auch Bier-Kontrolleure in die Kneipen schicken, die inkognito Bierproben mitnehmen, die dann in Labors analysiert werden, um festzustellen, ob aus dem Zapfhahn auf dem Heineken steht, auch Heineken-Bier fließt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Bierbetrug&lt;/strong&gt; in Amsterdam vor allem mit Heineken-Bier beweist aber auch, dass dieser bekannte Amsterdamer Gerstensaft keinen eigenen unverwechselbaren Geschmack zu haben scheint - sonst würden die meisten Biertrinker wohl sofort merken, dass sie anstatt einem Heineken ein ,,Moos-Bier‘‘ getrunken haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;14.2.2010&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</content>
	</entry>
	<entry>
		<title>Aktientipp: Aalberts Industries - Niederlande</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://hetzelmedia.com/wirtschaft/269-aktientipp-aalberts-industries-niederlande"/>
		<published>2010-01-03T16:39:43Z</published>
		<updated>2010-01-03T16:39:43Z</updated>
		<id>http://hetzelmedia.com/wirtschaft/269-aktientipp-aalberts-industries-niederlande</id>
		<author>
			<name>Helmut Hetzel</name>
		<email>helmut@helmuthetzel.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;img height=&quot;300&quot; width=&quot;304&quot; src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/aalberts-industries.jpg&quot; alt=&quot;aalberts-industries&quot; style=&quot;float: right; margin-left: 10px; margin-right: 10px;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;,,Bei schönem &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;  Wetter  kann jeder &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;  segeln &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;  im Sturm &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;  beweist  sich der &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;  Meister‘‘&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;HM-Interview mit Jan Aalberts - CEO Aalberts Industries&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Haag. Die &lt;strong&gt;Aalberts Industries,&lt;/strong&gt; eine der &lt;strong&gt;kleinen aber feinen Perlen unter den niederländischen Unternehmen&lt;/strong&gt;, litt ebenfalls unter der jüngsten Krise, hat diese aber relativ gut durchstanden, da das Unternehmen nicht in die roten Zahlen rutschte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;In der ersten Jahreshälfte 2009 sanken die Aalberts-Umsätze um 23 % auf 701 Mio. Euro. Das Nettoresultat ging um 73 % auf 18,3 Mio. Euro oder 0,17 Euro je Aktie zurück. Das Betriebsergebnis Ebita sank um 63 % auf 38,7 Mio. Euro. Auftragseinbrüche gab es vor allem bei den Bestellungen aus der Automobil- und der Flugzeug- sowie der Halbleiterindustrie. Im dritten und vierten Quartal zeichnet sich in der Geschäftsentwicklung aber bereits eine deutliche Verbesserung ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aalberts Industries stellt &lt;strong&gt;Flüssigkeitskontrollsysteme (Flow Control)&lt;/strong&gt; her und bietet &lt;strong&gt;industrielle Serviceprodukte&lt;/strong&gt; an. Die Palette der Flüssigkeitskontrollsysteme ist breit. Sie reicht von Bierzapfanlagen bis zu Armaturen und Messgeräten.&lt;br /&gt;Der 69jährige &lt;strong&gt;Firmengründer und Chief Executive Officer (CEO) Jan Aalberts&lt;/strong&gt; hegt nun schon wieder Akquisitionspläne. Wie hat er das von ihm vor 35 Jahren gegründete Unternehmen durch die stürmischen Zeiten der jüngsten Rezession gelotst?&lt;br /&gt;Antwort: ,,Wir haben rasch reagiert. Weltweit wurden rund 1900 von insgesamt 11.900 Stellen abgebaut, die Kosten gesenkt. Die Forschungsabteilung blieb aber unangetastet. Für den Verkauf und das Marketing haben wir sogar 50 neue Leute eingestellt. Merke: &lt;strong&gt;Bei schönem Wetter kann jeder segeln. Im Sturm beweist sich der Meister. &lt;/strong&gt;Daher wurden auch einige Managementfunktionen neu besetzt. Wir hatten aber keine Liquiditätsprobleme.‘‘ Folge: Es gab keinen akuten Refinanzierungsbedarf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/jan-aalberts.jpg&quot; alt=&quot;Jan Aalberts&quot; title=&quot;Jan Aalberts&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;                           Jan Aalberts - der Firmengründer&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;                                      Krise durchstanden&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;,, Wir hatten einen finanziellen Spielraum von rund 200 Mio. Euro. Allerdings ist unsere Verschuldungsratio im Zuge der Krise schlechter geworden. Die Ebitda - Nettoschuld-Kennzahl stieg von 3,0 auf 3,9 im Juni 2009 an, weil wir 2008 noch 300 Mio. Euro bei den Banken für Übernahmen geliehen hatten. Die Banken machten Druck. Sie verlangten von uns sogar, eine Bezugsrechtsemission durchzuführen. Aber das taten wir nicht. Wir haben uns darauf verständigt, dass wir für die letzte Hälfte 2009 und die erste Hälfte 2010 für unsere Kredite einen etwas höheren Zinssatz bezahlen. Wir streben nun eine Ebitda-Nettoschuld-Ratio von 3,0 % an.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Nach Ansicht von Jan Aalberts hellt sich die weltwirtschaftliche Lage wieder auf. ,,Die Vorräte in den Lagern unserer Kunden sind aufgebraucht. Es kommen wieder mehr Bestellungen. Das zeichnete sich bereits im zweiten Quartal 2009 ab in Sektoren wie der Halbleiterindustrie, der Medizin und in Regionen wie Osteuropa. Es ist aber noch eine fragile Erholung. Eine gewisse Unsicherheit besteht fort. Die sich verbessernde Entwicklung im zweiten Quartal hat sich im dritten Quartal fortgesetzt, das vierte Quartal läuft noch, aber es ist nicht schlechter begonnen als das dritte. Es wird aber wohl noch einige Zeit dauern, bis wir wieder das Umsatz- und Gewinn-Niveau von 2007/2008 erreicht haben,‘‘ stellt Aalberts fest. ,,In 2010 wollen wir wieder akquirieren.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Flüssigkeitskontrollsysteme haben in der Akquisitionsstrategie klare Priorität. ,,Wir haben eine Short-List mit zwei, drei Unternehmen, die uns interessieren. Wir kaufen aber nur, wenn der Gewinn je Aktie durch die Akquisition nicht verwässert wird. Eine Emission ist zwar im Prinzip möglich. Aber das zu übernehmende Unternehmen muss direkt einen Beitrag zur Steigerung des Gewinns je Aktie liefern.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die geografischen Schwerpunkte&lt;/strong&gt; der geplanten Expansion liegen in den &lt;strong&gt;USA und in Westeuropa.&lt;/strong&gt; Der asiatische Markt ist allerdings auch im Visier.&lt;br /&gt;,,Wir produzieren und verkaufen in China. Wir verkaufen in &lt;strong&gt;China&lt;/strong&gt; beispielsweise Produkte, die in Dänemark hergestellt worden sind. Wir haben in China etwa 1000 Mitarbeiter. In Indien sind wir noch nicht vertreten, auch Südamerika und Afrika ist noch ein weitgehend weißer Fleck auf der Landkarte für unsere Produkte. Aber unser Ziel ist derzeit, dass wir hauptsächlich in den USA wachsen wollen, um dort unseren Umsatz auf eine Mrd. Dollar zu verdreifachen. Doch die USA haben die Rezession noch nicht ganz überwunden.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aalberts Industries setzt weiterhin auf das interne &lt;strong&gt;Cross Selling System&lt;/strong&gt; mit dem das Unternehmen interne Synergien kreiert. So funktioniert es:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;,, Wir kaufen keine Konkurrenten. Wir suchen Märkte und Länder, auf und in denen wir noch nicht präsent sind. Wir wollen unser Produktmix so erweitern. Wir produzieren auch in den Ländern, in denen wir unsere Produkte verkaufen. Wir sind häufig auch Zulieferer für unsere eigenen Produkte, beispielsweise bei der Veredlung von Antriebsachsen für Autos, der Oberflächenveredlung von Flugzeugen, der Herstellung von Solarstationen. Deutschland ist dafür aber auch bei den Antriebsachsen für Autos unser größter Markt. Überhaupt ist Deutschland einer unser wichtigsten Absatzmärkte überhaupt und ein wichtiger Produktionsstandort. &lt;strong&gt;Wir liefern auch die Beschichtungen von Saugriemen für die VW-Motoren mit 1,4 Liter Hubraum. &lt;/strong&gt;Das Cross Selling-Prinzip macht es möglich, dass wir die Investitionen für Akquisitionen relativ schnell zurückverdienen können,‘‘ stellt Jan Aalberts fest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Schweiz ist Aalberts über die beiden &lt;strong&gt;Tochterunternehmen Duralloy und Riag&lt;/strong&gt; aktiv, die auch in Deutschland am Markt sind. Diese beiden Unternehmen sind führend in der Dünnchrombeschichtungs-Technologie, die in der Luftfahrt und der Medizintechnik Anwendung findet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Jan Aalberts hat Expansionspläne für die Schweiz.&lt;/strong&gt; ,,Wir planten vor einiger Zeit eine Übernahme dort. Aber leider kam sie nicht zustande. Wir exportieren aber viel in die Schweiz. Die Schweiz ist für uns ein wichtiger Markt.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Aalberts-Strategie ist klar&lt;/strong&gt;. Der Firmenchef definiert sie so: ,,Wir wollen auf allen Märkten, auf denen wir tätig sind, ein tonangebender Spieler sein. Wir wachsen autonom und über Akquisitionen. Wir streben eine Ebit-Marge von 10 bis 12 % jährlich an und ein Umsatz- und Gewinnwachstum von 15 % jährlich an. 2009 wird das jedoch nicht gelingen.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn möglich will Aalberts selbständig bleiben. Doch wenn ein interessantes Kaufangebot käme, werde das zu prüfen sein. ,,Wir sind an der Börse kotiert. Ich halte noch 14 % an meinem Unternehmen. Wenn ein gutes Angebot kommt, das strategisch sinnvoll ist und wenn ein guter Kaufpreis geboten wird, dann müssen wir mit einem potenziellen Käufer reden. Das werden wird dann auch tun, wenn ein solches Angebot auf dem Tisch liegt.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Analyst Nico van Geest: Aktien sind klarer Kauf&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aalberts Industries ist aufgrund seiner Spezialisierung besonders abhängig von den Grundstoffpreisen. In erster Linie von Kupfer und Messing. Aber auch von den Preisen für Edelstahl, Aluminium und für Kunststoffe. Im März kostete eine Tonne Kupfer noch 3000 Dollar, jetzt kostet sie wieder 6000 Dollar. Aber: ,,Wir spekulieren nicht mit Grundstoffen. Wir versuchen, die Steigerung der Grundstoffpreise an unsere Kunden durch zu berechnen. Bisher ist das fast immer gelungen,‘‘ meint Jan Aalbers.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ziel von Aalberts ist es weiterhin, ein Umsatzwachstum von 15 % pro Jahr zu realisieren. Auf Basis der aktuellen Gewinnschätzungen sind die Industrieaktien mit einem KGV von 13 für 2010 bewertet.&lt;strong&gt; Nico van Geest, Chefanalyst der Amsterdamer Effektenbank Keijser Capital,&lt;/strong&gt; sieht die Titel als klaren Kauf mit einem Kursziel von 11,75 Euro. Aalberts wird von einer wirtschaftlichen Erholung überdurchschnittlich profitieren und kann aus dem internen Cross Selling-System weitere Synergien schaffen. Die Titel sollten daher ins Portefeuille genommen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Aalberts Industries - Die Aktienanalyse&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Htz. In den vergangenen 20 Jahren schaffte es das Industrie-Konglomerat Aalberts Industries regelmäßig, jährlich um 15 % zu wachsen und zweistellige Gewinnzuwächse zu erwirtschaften. Das wird wegen der weltweiten Wirtschaftskrise in 2009 nicht gelingen. In der ersten Jahreshälfte 2009 sanken die Aalberts-Umsätze um 23 % auf 701 Mio. Euro. Das Nettoresultat ging um 73 % auf 18,3 Mio. Euro oder 0,17 Euro je Aktie zurück. Das Betriebsergebnis Ebita sank um 63 % auf 38,7 Mio. Euro. Im dritten und vierten Quartal zeichnet sich in der Geschäftsentwicklung aber bereits eine Verbesserung ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Wachstumspotenzial&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die sollte sich auch in 2010 fortsetzen. Denn ab dem kommenden Jahr will Firmengründer und CEO Jan Aalberts das ehrgeizige Ziel eines zweistelligen Umsatz-und Gewinnwachstums wieder anvisieren. Im kommenden Jahr plant der Industriekonzern neue Akquisitionen, die das Wachstum - wie in der Vergangenheit - beschleunigen sollen. Die Titel werden aufgrund der aktuellen Gewinnschätzungen für 2010 mit einem KGV von 13 bewertet. ,,Wir sehen aber weiteres Kurspotenzial mit einem kurzfristigen Kursziel von 11,50 Euro, weil sich das von Aalberts so erfolgreich praktiziert Cross-Selling-Prinzip (siehe Interview) auch in Zukunft auszahlen wird,‘‘ hält &lt;strong&gt;Nico van Geest,&lt;/strong&gt; Chefanalyst der Amsterdamer Effektenbank &lt;strong&gt;Keijser Capital&lt;/strong&gt; fest.  Derzeit pendeln die Industrie-Aktien um 10 Euro.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonderes Wachstumspotenzial hat Aalberts Industries demnach in der wichtigsten Sparte, den Flüssigkeitskontrollsystemen, die in Europa und den USA zügig ausgebaut werden sollen. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in Marketing und Verkauf wurden erhöht, was sich mittelfristig auszahlen sollte. Die Titel haben daher weiteres Kurspotenzial und sollten ins Portefeuille genommen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;8.12.2009/03.01.2010&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img height=&quot;300&quot; width=&quot;304&quot; src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/aalberts-industries.jpg&quot; alt=&quot;aalberts-industries&quot; style=&quot;float: right; margin-left: 10px; margin-right: 10px;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;,,Bei schönem &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;  Wetter  kann jeder &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;  segeln &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;  im Sturm &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;  beweist  sich der &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;  Meister‘‘&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;HM-Interview mit Jan Aalberts - CEO Aalberts Industries&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Haag. Die &lt;strong&gt;Aalberts Industries,&lt;/strong&gt; eine der &lt;strong&gt;kleinen aber feinen Perlen unter den niederländischen Unternehmen&lt;/strong&gt;, litt ebenfalls unter der jüngsten Krise, hat diese aber relativ gut durchstanden, da das Unternehmen nicht in die roten Zahlen rutschte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;In der ersten Jahreshälfte 2009 sanken die Aalberts-Umsätze um 23 % auf 701 Mio. Euro. Das Nettoresultat ging um 73 % auf 18,3 Mio. Euro oder 0,17 Euro je Aktie zurück. Das Betriebsergebnis Ebita sank um 63 % auf 38,7 Mio. Euro. Auftragseinbrüche gab es vor allem bei den Bestellungen aus der Automobil- und der Flugzeug- sowie der Halbleiterindustrie. Im dritten und vierten Quartal zeichnet sich in der Geschäftsentwicklung aber bereits eine deutliche Verbesserung ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aalberts Industries stellt &lt;strong&gt;Flüssigkeitskontrollsysteme (Flow Control)&lt;/strong&gt; her und bietet &lt;strong&gt;industrielle Serviceprodukte&lt;/strong&gt; an. Die Palette der Flüssigkeitskontrollsysteme ist breit. Sie reicht von Bierzapfanlagen bis zu Armaturen und Messgeräten.&lt;br /&gt;Der 69jährige &lt;strong&gt;Firmengründer und Chief Executive Officer (CEO) Jan Aalberts&lt;/strong&gt; hegt nun schon wieder Akquisitionspläne. Wie hat er das von ihm vor 35 Jahren gegründete Unternehmen durch die stürmischen Zeiten der jüngsten Rezession gelotst?&lt;br /&gt;Antwort: ,,Wir haben rasch reagiert. Weltweit wurden rund 1900 von insgesamt 11.900 Stellen abgebaut, die Kosten gesenkt. Die Forschungsabteilung blieb aber unangetastet. Für den Verkauf und das Marketing haben wir sogar 50 neue Leute eingestellt. Merke: &lt;strong&gt;Bei schönem Wetter kann jeder segeln. Im Sturm beweist sich der Meister. &lt;/strong&gt;Daher wurden auch einige Managementfunktionen neu besetzt. Wir hatten aber keine Liquiditätsprobleme.‘‘ Folge: Es gab keinen akuten Refinanzierungsbedarf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/jan-aalberts.jpg&quot; alt=&quot;Jan Aalberts&quot; title=&quot;Jan Aalberts&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;                           Jan Aalberts - der Firmengründer&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;                                      Krise durchstanden&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;,, Wir hatten einen finanziellen Spielraum von rund 200 Mio. Euro. Allerdings ist unsere Verschuldungsratio im Zuge der Krise schlechter geworden. Die Ebitda - Nettoschuld-Kennzahl stieg von 3,0 auf 3,9 im Juni 2009 an, weil wir 2008 noch 300 Mio. Euro bei den Banken für Übernahmen geliehen hatten. Die Banken machten Druck. Sie verlangten von uns sogar, eine Bezugsrechtsemission durchzuführen. Aber das taten wir nicht. Wir haben uns darauf verständigt, dass wir für die letzte Hälfte 2009 und die erste Hälfte 2010 für unsere Kredite einen etwas höheren Zinssatz bezahlen. Wir streben nun eine Ebitda-Nettoschuld-Ratio von 3,0 % an.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Nach Ansicht von Jan Aalberts hellt sich die weltwirtschaftliche Lage wieder auf. ,,Die Vorräte in den Lagern unserer Kunden sind aufgebraucht. Es kommen wieder mehr Bestellungen. Das zeichnete sich bereits im zweiten Quartal 2009 ab in Sektoren wie der Halbleiterindustrie, der Medizin und in Regionen wie Osteuropa. Es ist aber noch eine fragile Erholung. Eine gewisse Unsicherheit besteht fort. Die sich verbessernde Entwicklung im zweiten Quartal hat sich im dritten Quartal fortgesetzt, das vierte Quartal läuft noch, aber es ist nicht schlechter begonnen als das dritte. Es wird aber wohl noch einige Zeit dauern, bis wir wieder das Umsatz- und Gewinn-Niveau von 2007/2008 erreicht haben,‘‘ stellt Aalberts fest. ,,In 2010 wollen wir wieder akquirieren.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Flüssigkeitskontrollsysteme haben in der Akquisitionsstrategie klare Priorität. ,,Wir haben eine Short-List mit zwei, drei Unternehmen, die uns interessieren. Wir kaufen aber nur, wenn der Gewinn je Aktie durch die Akquisition nicht verwässert wird. Eine Emission ist zwar im Prinzip möglich. Aber das zu übernehmende Unternehmen muss direkt einen Beitrag zur Steigerung des Gewinns je Aktie liefern.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die geografischen Schwerpunkte&lt;/strong&gt; der geplanten Expansion liegen in den &lt;strong&gt;USA und in Westeuropa.&lt;/strong&gt; Der asiatische Markt ist allerdings auch im Visier.&lt;br /&gt;,,Wir produzieren und verkaufen in China. Wir verkaufen in &lt;strong&gt;China&lt;/strong&gt; beispielsweise Produkte, die in Dänemark hergestellt worden sind. Wir haben in China etwa 1000 Mitarbeiter. In Indien sind wir noch nicht vertreten, auch Südamerika und Afrika ist noch ein weitgehend weißer Fleck auf der Landkarte für unsere Produkte. Aber unser Ziel ist derzeit, dass wir hauptsächlich in den USA wachsen wollen, um dort unseren Umsatz auf eine Mrd. Dollar zu verdreifachen. Doch die USA haben die Rezession noch nicht ganz überwunden.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aalberts Industries setzt weiterhin auf das interne &lt;strong&gt;Cross Selling System&lt;/strong&gt; mit dem das Unternehmen interne Synergien kreiert. So funktioniert es:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;,, Wir kaufen keine Konkurrenten. Wir suchen Märkte und Länder, auf und in denen wir noch nicht präsent sind. Wir wollen unser Produktmix so erweitern. Wir produzieren auch in den Ländern, in denen wir unsere Produkte verkaufen. Wir sind häufig auch Zulieferer für unsere eigenen Produkte, beispielsweise bei der Veredlung von Antriebsachsen für Autos, der Oberflächenveredlung von Flugzeugen, der Herstellung von Solarstationen. Deutschland ist dafür aber auch bei den Antriebsachsen für Autos unser größter Markt. Überhaupt ist Deutschland einer unser wichtigsten Absatzmärkte überhaupt und ein wichtiger Produktionsstandort. &lt;strong&gt;Wir liefern auch die Beschichtungen von Saugriemen für die VW-Motoren mit 1,4 Liter Hubraum. &lt;/strong&gt;Das Cross Selling-Prinzip macht es möglich, dass wir die Investitionen für Akquisitionen relativ schnell zurückverdienen können,‘‘ stellt Jan Aalberts fest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Schweiz ist Aalberts über die beiden &lt;strong&gt;Tochterunternehmen Duralloy und Riag&lt;/strong&gt; aktiv, die auch in Deutschland am Markt sind. Diese beiden Unternehmen sind führend in der Dünnchrombeschichtungs-Technologie, die in der Luftfahrt und der Medizintechnik Anwendung findet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Jan Aalberts hat Expansionspläne für die Schweiz.&lt;/strong&gt; ,,Wir planten vor einiger Zeit eine Übernahme dort. Aber leider kam sie nicht zustande. Wir exportieren aber viel in die Schweiz. Die Schweiz ist für uns ein wichtiger Markt.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Aalberts-Strategie ist klar&lt;/strong&gt;. Der Firmenchef definiert sie so: ,,Wir wollen auf allen Märkten, auf denen wir tätig sind, ein tonangebender Spieler sein. Wir wachsen autonom und über Akquisitionen. Wir streben eine Ebit-Marge von 10 bis 12 % jährlich an und ein Umsatz- und Gewinnwachstum von 15 % jährlich an. 2009 wird das jedoch nicht gelingen.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn möglich will Aalberts selbständig bleiben. Doch wenn ein interessantes Kaufangebot käme, werde das zu prüfen sein. ,,Wir sind an der Börse kotiert. Ich halte noch 14 % an meinem Unternehmen. Wenn ein gutes Angebot kommt, das strategisch sinnvoll ist und wenn ein guter Kaufpreis geboten wird, dann müssen wir mit einem potenziellen Käufer reden. Das werden wird dann auch tun, wenn ein solches Angebot auf dem Tisch liegt.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Analyst Nico van Geest: Aktien sind klarer Kauf&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aalberts Industries ist aufgrund seiner Spezialisierung besonders abhängig von den Grundstoffpreisen. In erster Linie von Kupfer und Messing. Aber auch von den Preisen für Edelstahl, Aluminium und für Kunststoffe. Im März kostete eine Tonne Kupfer noch 3000 Dollar, jetzt kostet sie wieder 6000 Dollar. Aber: ,,Wir spekulieren nicht mit Grundstoffen. Wir versuchen, die Steigerung der Grundstoffpreise an unsere Kunden durch zu berechnen. Bisher ist das fast immer gelungen,‘‘ meint Jan Aalbers.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ziel von Aalberts ist es weiterhin, ein Umsatzwachstum von 15 % pro Jahr zu realisieren. Auf Basis der aktuellen Gewinnschätzungen sind die Industrieaktien mit einem KGV von 13 für 2010 bewertet.&lt;strong&gt; Nico van Geest, Chefanalyst der Amsterdamer Effektenbank Keijser Capital,&lt;/strong&gt; sieht die Titel als klaren Kauf mit einem Kursziel von 11,75 Euro. Aalberts wird von einer wirtschaftlichen Erholung überdurchschnittlich profitieren und kann aus dem internen Cross Selling-System weitere Synergien schaffen. Die Titel sollten daher ins Portefeuille genommen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Aalberts Industries - Die Aktienanalyse&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Htz. In den vergangenen 20 Jahren schaffte es das Industrie-Konglomerat Aalberts Industries regelmäßig, jährlich um 15 % zu wachsen und zweistellige Gewinnzuwächse zu erwirtschaften. Das wird wegen der weltweiten Wirtschaftskrise in 2009 nicht gelingen. In der ersten Jahreshälfte 2009 sanken die Aalberts-Umsätze um 23 % auf 701 Mio. Euro. Das Nettoresultat ging um 73 % auf 18,3 Mio. Euro oder 0,17 Euro je Aktie zurück. Das Betriebsergebnis Ebita sank um 63 % auf 38,7 Mio. Euro. Im dritten und vierten Quartal zeichnet sich in der Geschäftsentwicklung aber bereits eine Verbesserung ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Wachstumspotenzial&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die sollte sich auch in 2010 fortsetzen. Denn ab dem kommenden Jahr will Firmengründer und CEO Jan Aalberts das ehrgeizige Ziel eines zweistelligen Umsatz-und Gewinnwachstums wieder anvisieren. Im kommenden Jahr plant der Industriekonzern neue Akquisitionen, die das Wachstum - wie in der Vergangenheit - beschleunigen sollen. Die Titel werden aufgrund der aktuellen Gewinnschätzungen für 2010 mit einem KGV von 13 bewertet. ,,Wir sehen aber weiteres Kurspotenzial mit einem kurzfristigen Kursziel von 11,50 Euro, weil sich das von Aalberts so erfolgreich praktiziert Cross-Selling-Prinzip (siehe Interview) auch in Zukunft auszahlen wird,‘‘ hält &lt;strong&gt;Nico van Geest,&lt;/strong&gt; Chefanalyst der Amsterdamer Effektenbank &lt;strong&gt;Keijser Capital&lt;/strong&gt; fest.  Derzeit pendeln die Industrie-Aktien um 10 Euro.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonderes Wachstumspotenzial hat Aalberts Industries demnach in der wichtigsten Sparte, den Flüssigkeitskontrollsystemen, die in Europa und den USA zügig ausgebaut werden sollen. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in Marketing und Verkauf wurden erhöht, was sich mittelfristig auszahlen sollte. Die Titel haben daher weiteres Kurspotenzial und sollten ins Portefeuille genommen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;8.12.2009/03.01.2010&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</content>
	</entry>
	<entry>
		<title>Royal Dutch Shell - Die Aktie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://hetzelmedia.com/wirtschaft/260-shell-der-aktientipp"/>
		<published>2009-12-12T23:57:12Z</published>
		<updated>2009-12-12T23:57:12Z</updated>
		<id>http://hetzelmedia.com/wirtschaft/260-shell-der-aktientipp</id>
		<author>
			<name>Helmut Hetzel</name>
		<email>helmut@helmuthetzel.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/shell4.jpg&quot; alt=&quot;Shell - der Ölgigant&quot; title=&quot;Shell - der Ölgigant&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;Der Aktien-Tipp&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;Katar neues Kernland für Royal Dutch Shell&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Kräftige Steigerung der Fördermengen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;21 Mrd. Dollar Investitionen  - Aktien kaufen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Haag. Der &lt;strong&gt;Golfstaat Katar&lt;/strong&gt; wird &lt;strong&gt;ab 2010&lt;/strong&gt; zu einem der neuen Kernländer für die Öl- und Gasförderung des niederländisch-britischen Energiekonzerns Royal Dutch Shell. Zwar werden die beiden riesigen Förderprojekte ,,Pearl GTL‘‘ und ,,Qartargas 4‘‘ voraussichtlich erst in der zweiten Jahreshälfte mit etwas Verspätung in Betrieb genommen werden können. Aber nachdem sie angelaufen sind, &lt;strong&gt;wird die Shell-Gruppe ihre konzerneigene tägliche Fördermenge voraussichtlich um 330.000 Barrel an Öläquivalenten steigern können. Das sind mehr als 10 % der bisherigen aktuellen Fördermenge von Shell.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie wird mit der Inbetriebnahme der beiden Projekte in Katar ab spätestens Ende 2010 mit einem täglichen Fördervolumen von schätzungsweise 3,3 Mio. Öläquivalenten kräftig ansteigen. Damit löst der &lt;strong&gt;amtierenden schweizerische Shell-Vorstandsvorsitzende Peter Voser&lt;/strong&gt; endlich das seit fünf Jahren andauernde Förderproblem von Shell. Denn von 2004 bis 2009 waren die konzerneigenen Fördermengen ständig gesunken und von einst rund 4,0 Mio. Barrel je 159 Liter täglich auf 2,99 Mio. Öläquivalente in diesem Jahr zurückgegangen. Voser erklärte in der Vergangenheit wiederholt, dass er die Öl- und Gasfördermenge ab 2010 jährlich zwischen zwei und drei Prozent steigern wolle. Die beiden Katarprojekte machen das möglich. &lt;strong&gt;,,Katar wird ein neues Kernland für uns. In nur sieben Jahren Zeit haben wir hier gewaltige Produktionskapazitäten und modernste Förderanlagen aufgebaut,‘‘&lt;/strong&gt; stellte Andy Brown, Executive Vice-President Shell Qatar fest. Shell investiert per Saldo 21 Mrd. Dollar in Katar, hat dort nun 1200 feste Mitarbeiter. Doch insgesamt arbeiten an den beiden Mega-Projekten 75.000 Menschen. ,,Im computergesteuerten Kontrollzentrum in Katar arbeiten 179 Server, die 12 Millionen Leitungen mit 5850 Kilometern an Kontrollkabeln,‘‘ sagt Andy Brown. ,,Würde man all die Kabel an einem Stück auslegen, dann reichten sie von Dohar in Katar bis nach London,‘‘ meint &lt;strong&gt;Andy Brown.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Zum Vergleich: Am derzeit weltweit größten Förderprojekt für Gas auf der russischen Halbinsel Sachalin können jährlich 9,8 Millionen Tonnen LNG-Flüssiggas gefördert werden. Allein am Qatargas 4-Projekt in Katar werden es 7,8 Millionen Tonnen&lt;strong&gt; LNG-Gas (LNG = Liquified Natural Gas)&lt;/strong&gt; sein. Shell ist mit einem Produktionsanteil von 35 % oder 18,5 Mio. Tonnen LNG jährlich Weltmarktführer in der Gewinnung von LNG.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Am Qatargas 4-Projekt ist der niederländisch-britischen Energiekonzern zu 30 % beteiligt. Die übrigen 70 % hält die staatliche Qatar Petroleum.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die wichtigsten Abnehmerländer für die zu fertigenden raffinierten synthetischen Mineralölprodukte werden Europa, die USA und Asien sowie der Mittlere Osten sein. Die wichtigsten Exportgebiete für Öl-Schmierstoffe sind nach Angaben von Shell Deutschland mit Hamburg als Hauptumschlagplatz, die USA und China. ,,China ist heute schon nach den USA der zweitgrößte Markt für Schmierstoffe. Der Absatz dort wächst explosiv,‘‘ sagt &lt;strong&gt;Rainer Winzenried&lt;/strong&gt; in der Haager Shell-Zentrale. Der Rotterdamer Hafen bleibt in Europa Hauptumschlagplatz für Shell-Öl- und Gasprodukte wie beispielsweise V-Power Benzin und V-Power Diesel. Von Katar aus werden ferner die asiatischen Märkte mit Kerosin für Flugzeuge bedient. Die in Katar geförderten und mit modernsten Methoden produzierten Öl- und Gasprodukte haben nach Angaben von Shell-Downstream-Manager &lt;strong&gt;Marc Gainsborough&lt;/strong&gt; eine wesentlich bessere Energie-Effizienz ,,und sie sind deutlich umweltfreundlicher.‘‘ Das gelte vor allem für die Produkte des Pearl GTL-Projekts, das in Zukunft ,,sauberen Dieselbrandstoff liefern wird.‘‘ Wenn die beiden Mega-Projekte in Katar im folgenden Jahr mit voller Kapazität arbeiten, dann werden sie dem niederländisch-britischen Öl- und Gasmulti nach Darstellung von Shell-Finanzvorstand &lt;strong&gt;Simon Henry&lt;/strong&gt; einen jährlichen Cash Flow von rund vier Mrd. Dollar bescheren. ,,Das sind selbst für Shell eindrucksvolle Zahlen,‘‘ so Henry. ,,Pearl GTL ist eines unserer neuen Flaggschiff-Projekte,‘‘ hebt Andy Brown hervor. ,,Katar wird auf dem Gebiet der Gasförderung und Veredlung in Zukunft gemeinsam mit Russland und Australien zu einem der größten Produzenten in der Welt aufsteigen.‘‘&lt;br /&gt;Mit Katar und Sachalin, wo Shell 27,5 % der Anteile hält, ist der bi-nationale Energiemulti damit bereits an den beiden größten Öl- und Gasprojekten in der Welt wesentlich beteiligt. Denn die umfangreichsten Öl- und Gasvorräte befinden sich in Russland, Australien und im Mittleren Osten. Nur kamen in Russland und im Mittleren Osten die privaten vor allem westlichen Ölgesellschaften wie Shell oder Exxon Mobil in der Vergangenheit nicht mehr so einfach an neue Öl- und Gasvorräte heran, weil diese von den jeweiligen Regierungen meist an die eigenen meist staatlichen Öl- und Gasgesellschaften exklusiv verteilt wurden. Russland ist mit Gazprom das beste Beispiel dafür. Der Kreml erzwang in Zusammenarbeit mit Gazprom, dass &lt;strong&gt;Shell in Sachalin&lt;/strong&gt; seine einstige Mehrheitsbeteiligung von 54 % zur Hälfte auf- und an Gazprom abtreten musste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Aber auch in &lt;strong&gt;Australien&lt;/strong&gt; hat sich die Shell-Gruppe inzwischen hervorragend positioniert. Sie ist an dem riesigen &lt;strong&gt;Gorgon-Projekt&lt;/strong&gt; beteiligt. Gemeinsam mit den beiden anderen großen Gas- und Ölkonzernen Chevron und Exxon Mobil will Shell in die Erschließung des Gorgon-Feldes 43 Mrd. australische Dollar (25 Mrd. Euro) investieren. Chevron ist mit 50 % an dem Projekt beteiligt, Shell und Exxon Mobil mit je 25 %.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Die Förderung aus dem &lt;strong&gt;Gorgon-Feld&lt;/strong&gt; soll voraussichtlich ab 2014 beginnen. Die Gasvorräte des Gorgon-Feldes werden auf umgerechnet 6,7 Milliarden Barrel Öläquivalente beziffert. Ab 2014 wird das in Australien gewonnene Flüssiggas rund 8 % der Gasnachfrage auf der Welt stillen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;In der südchinesischen Stadt Zuhai baut Shell ferner eine Raffinerie, die jährlich rund 200 Mio. Liter Benzin für den rapide wachsenden chinesischen Automarkt liefern wird und deren Produktionskapazität in den kommenden Jahren auf 400 Mio. Liter jährlich hochgefahren werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Energieaktien sind auf Basis der aktuellen Gewinnschätzungen mit einem &lt;strong&gt;KGV von 10 für 2010 günstig bewertet.&lt;/strong&gt; Mit dem nun bevorstehenden Beginn der Produktion in Katar und der darauf folgenden Inbetriebnahme des Gorgon-Feldes in Australien dürfte Shell künftig endlich wieder in der Lage sein, mehr Öläquivalente zu fördern und mehr Mineralölprodukte herzustellen und zu verkaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Vom Timing her könnte die Steigerung der Produktionsvolumina genau in einen neuen konjunkturellen Aufschwung fallen, der sich in den kommenden Jahren vollziehen könnte. Das sollte sich positiv auf die Umsatz- und Gewinnentwicklung des Energiekonzerns auswirken und sich entsprechend im Aktienkurs frühzeitig widerspiegeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/_40307969_voser203.jpg&quot; alt=&quot;Peter Voser -CEO von Shell&quot; title=&quot;Peter Voser - CEO von Shell&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;                 &lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Peter Voser leitet das größte Unternehmen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;                               Europas&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;  - die Royal Dutch Shell-Gruppe&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch sollten sich die von &lt;strong&gt;Shell-Chef Peter Voser&lt;/strong&gt; eingeleiteten Reorganisationen sowie die künftig deutlich schlankere Unternehmensstruktur positiv in 2010 im Ergebnis niederschlagen. &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Die Dividendenrendite ist mit 5,75 %&lt;/strong&gt; attraktiv, wobei jedoch zu berücksichtigen ist, dass die Dividende in US-Dollar bezahlt wird.&lt;/em&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;       Die Titel sind unter langfristigen Gesichtspunkten ein klarer Kauf&lt;/strong&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1.12.2009&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/shell4.jpg&quot; alt=&quot;Shell - der Ölgigant&quot; title=&quot;Shell - der Ölgigant&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;Der Aktien-Tipp&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;Katar neues Kernland für Royal Dutch Shell&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Kräftige Steigerung der Fördermengen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;21 Mrd. Dollar Investitionen  - Aktien kaufen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Haag. Der &lt;strong&gt;Golfstaat Katar&lt;/strong&gt; wird &lt;strong&gt;ab 2010&lt;/strong&gt; zu einem der neuen Kernländer für die Öl- und Gasförderung des niederländisch-britischen Energiekonzerns Royal Dutch Shell. Zwar werden die beiden riesigen Förderprojekte ,,Pearl GTL‘‘ und ,,Qartargas 4‘‘ voraussichtlich erst in der zweiten Jahreshälfte mit etwas Verspätung in Betrieb genommen werden können. Aber nachdem sie angelaufen sind, &lt;strong&gt;wird die Shell-Gruppe ihre konzerneigene tägliche Fördermenge voraussichtlich um 330.000 Barrel an Öläquivalenten steigern können. Das sind mehr als 10 % der bisherigen aktuellen Fördermenge von Shell.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie wird mit der Inbetriebnahme der beiden Projekte in Katar ab spätestens Ende 2010 mit einem täglichen Fördervolumen von schätzungsweise 3,3 Mio. Öläquivalenten kräftig ansteigen. Damit löst der &lt;strong&gt;amtierenden schweizerische Shell-Vorstandsvorsitzende Peter Voser&lt;/strong&gt; endlich das seit fünf Jahren andauernde Förderproblem von Shell. Denn von 2004 bis 2009 waren die konzerneigenen Fördermengen ständig gesunken und von einst rund 4,0 Mio. Barrel je 159 Liter täglich auf 2,99 Mio. Öläquivalente in diesem Jahr zurückgegangen. Voser erklärte in der Vergangenheit wiederholt, dass er die Öl- und Gasfördermenge ab 2010 jährlich zwischen zwei und drei Prozent steigern wolle. Die beiden Katarprojekte machen das möglich. &lt;strong&gt;,,Katar wird ein neues Kernland für uns. In nur sieben Jahren Zeit haben wir hier gewaltige Produktionskapazitäten und modernste Förderanlagen aufgebaut,‘‘&lt;/strong&gt; stellte Andy Brown, Executive Vice-President Shell Qatar fest. Shell investiert per Saldo 21 Mrd. Dollar in Katar, hat dort nun 1200 feste Mitarbeiter. Doch insgesamt arbeiten an den beiden Mega-Projekten 75.000 Menschen. ,,Im computergesteuerten Kontrollzentrum in Katar arbeiten 179 Server, die 12 Millionen Leitungen mit 5850 Kilometern an Kontrollkabeln,‘‘ sagt Andy Brown. ,,Würde man all die Kabel an einem Stück auslegen, dann reichten sie von Dohar in Katar bis nach London,‘‘ meint &lt;strong&gt;Andy Brown.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Zum Vergleich: Am derzeit weltweit größten Förderprojekt für Gas auf der russischen Halbinsel Sachalin können jährlich 9,8 Millionen Tonnen LNG-Flüssiggas gefördert werden. Allein am Qatargas 4-Projekt in Katar werden es 7,8 Millionen Tonnen&lt;strong&gt; LNG-Gas (LNG = Liquified Natural Gas)&lt;/strong&gt; sein. Shell ist mit einem Produktionsanteil von 35 % oder 18,5 Mio. Tonnen LNG jährlich Weltmarktführer in der Gewinnung von LNG.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Am Qatargas 4-Projekt ist der niederländisch-britischen Energiekonzern zu 30 % beteiligt. Die übrigen 70 % hält die staatliche Qatar Petroleum.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die wichtigsten Abnehmerländer für die zu fertigenden raffinierten synthetischen Mineralölprodukte werden Europa, die USA und Asien sowie der Mittlere Osten sein. Die wichtigsten Exportgebiete für Öl-Schmierstoffe sind nach Angaben von Shell Deutschland mit Hamburg als Hauptumschlagplatz, die USA und China. ,,China ist heute schon nach den USA der zweitgrößte Markt für Schmierstoffe. Der Absatz dort wächst explosiv,‘‘ sagt &lt;strong&gt;Rainer Winzenried&lt;/strong&gt; in der Haager Shell-Zentrale. Der Rotterdamer Hafen bleibt in Europa Hauptumschlagplatz für Shell-Öl- und Gasprodukte wie beispielsweise V-Power Benzin und V-Power Diesel. Von Katar aus werden ferner die asiatischen Märkte mit Kerosin für Flugzeuge bedient. Die in Katar geförderten und mit modernsten Methoden produzierten Öl- und Gasprodukte haben nach Angaben von Shell-Downstream-Manager &lt;strong&gt;Marc Gainsborough&lt;/strong&gt; eine wesentlich bessere Energie-Effizienz ,,und sie sind deutlich umweltfreundlicher.‘‘ Das gelte vor allem für die Produkte des Pearl GTL-Projekts, das in Zukunft ,,sauberen Dieselbrandstoff liefern wird.‘‘ Wenn die beiden Mega-Projekte in Katar im folgenden Jahr mit voller Kapazität arbeiten, dann werden sie dem niederländisch-britischen Öl- und Gasmulti nach Darstellung von Shell-Finanzvorstand &lt;strong&gt;Simon Henry&lt;/strong&gt; einen jährlichen Cash Flow von rund vier Mrd. Dollar bescheren. ,,Das sind selbst für Shell eindrucksvolle Zahlen,‘‘ so Henry. ,,Pearl GTL ist eines unserer neuen Flaggschiff-Projekte,‘‘ hebt Andy Brown hervor. ,,Katar wird auf dem Gebiet der Gasförderung und Veredlung in Zukunft gemeinsam mit Russland und Australien zu einem der größten Produzenten in der Welt aufsteigen.‘‘&lt;br /&gt;Mit Katar und Sachalin, wo Shell 27,5 % der Anteile hält, ist der bi-nationale Energiemulti damit bereits an den beiden größten Öl- und Gasprojekten in der Welt wesentlich beteiligt. Denn die umfangreichsten Öl- und Gasvorräte befinden sich in Russland, Australien und im Mittleren Osten. Nur kamen in Russland und im Mittleren Osten die privaten vor allem westlichen Ölgesellschaften wie Shell oder Exxon Mobil in der Vergangenheit nicht mehr so einfach an neue Öl- und Gasvorräte heran, weil diese von den jeweiligen Regierungen meist an die eigenen meist staatlichen Öl- und Gasgesellschaften exklusiv verteilt wurden. Russland ist mit Gazprom das beste Beispiel dafür. Der Kreml erzwang in Zusammenarbeit mit Gazprom, dass &lt;strong&gt;Shell in Sachalin&lt;/strong&gt; seine einstige Mehrheitsbeteiligung von 54 % zur Hälfte auf- und an Gazprom abtreten musste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Aber auch in &lt;strong&gt;Australien&lt;/strong&gt; hat sich die Shell-Gruppe inzwischen hervorragend positioniert. Sie ist an dem riesigen &lt;strong&gt;Gorgon-Projekt&lt;/strong&gt; beteiligt. Gemeinsam mit den beiden anderen großen Gas- und Ölkonzernen Chevron und Exxon Mobil will Shell in die Erschließung des Gorgon-Feldes 43 Mrd. australische Dollar (25 Mrd. Euro) investieren. Chevron ist mit 50 % an dem Projekt beteiligt, Shell und Exxon Mobil mit je 25 %.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Die Förderung aus dem &lt;strong&gt;Gorgon-Feld&lt;/strong&gt; soll voraussichtlich ab 2014 beginnen. Die Gasvorräte des Gorgon-Feldes werden auf umgerechnet 6,7 Milliarden Barrel Öläquivalente beziffert. Ab 2014 wird das in Australien gewonnene Flüssiggas rund 8 % der Gasnachfrage auf der Welt stillen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;In der südchinesischen Stadt Zuhai baut Shell ferner eine Raffinerie, die jährlich rund 200 Mio. Liter Benzin für den rapide wachsenden chinesischen Automarkt liefern wird und deren Produktionskapazität in den kommenden Jahren auf 400 Mio. Liter jährlich hochgefahren werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Energieaktien sind auf Basis der aktuellen Gewinnschätzungen mit einem &lt;strong&gt;KGV von 10 für 2010 günstig bewertet.&lt;/strong&gt; Mit dem nun bevorstehenden Beginn der Produktion in Katar und der darauf folgenden Inbetriebnahme des Gorgon-Feldes in Australien dürfte Shell künftig endlich wieder in der Lage sein, mehr Öläquivalente zu fördern und mehr Mineralölprodukte herzustellen und zu verkaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Vom Timing her könnte die Steigerung der Produktionsvolumina genau in einen neuen konjunkturellen Aufschwung fallen, der sich in den kommenden Jahren vollziehen könnte. Das sollte sich positiv auf die Umsatz- und Gewinnentwicklung des Energiekonzerns auswirken und sich entsprechend im Aktienkurs frühzeitig widerspiegeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/_40307969_voser203.jpg&quot; alt=&quot;Peter Voser -CEO von Shell&quot; title=&quot;Peter Voser - CEO von Shell&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;                 &lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;Peter Voser leitet das größte Unternehmen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;                               Europas&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;  - die Royal Dutch Shell-Gruppe&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch sollten sich die von &lt;strong&gt;Shell-Chef Peter Voser&lt;/strong&gt; eingeleiteten Reorganisationen sowie die künftig deutlich schlankere Unternehmensstruktur positiv in 2010 im Ergebnis niederschlagen. &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Die Dividendenrendite ist mit 5,75 %&lt;/strong&gt; attraktiv, wobei jedoch zu berücksichtigen ist, dass die Dividende in US-Dollar bezahlt wird.&lt;/em&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;       Die Titel sind unter langfristigen Gesichtspunkten ein klarer Kauf&lt;/strong&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1.12.2009&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</content>
	</entry>
	<entry>
		<title>Weizenbier aus Bayern der Hit in Holland</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://hetzelmedia.com/wirtschaft/249-weizenbier-verkaufsschlager-in-holland"/>
		<published>2009-08-02T14:57:02Z</published>
		<updated>2009-08-02T14:57:02Z</updated>
		<id>http://hetzelmedia.com/wirtschaft/249-weizenbier-verkaufsschlager-in-holland</id>
		<author>
			<name>Helmut Hetzel</name>
		<email>helmut@helmuthetzel.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 24pt;&quot;&gt;Na denn: Prost&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/weizenbier2.jpg&quot; alt=&quot;Weizenbier - frisch serviert&quot; title=&quot;Weizenbier - frisch serviert&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;Bayrisches Weizenbier - der neue Hit in Holland&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Haag. Es ist Samstag Nachmittag. Die Sonne scheint. Frank eröffnet gerade &lt;strong&gt;,,De Paas.‘‘&lt;/strong&gt; Das ist derzeit die angesagteste Bierkneipe Den Haags. Frank und sein Bruder Paul stehen hier hinter dem Tresen. Das erste Bier, das Frank heute zapft, ist ein Weizenbier, das aus Bayern kommt, nämlich &lt;strong&gt;,,Weihenstephan.‘‘&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht die berühmten niederländischen Biere wie Heineken, oder Grolsch, Gulpener oder die belgischen wie Stella Artois, Jupilier oder Leffe, werden von den Gästen zuerst nachgefragt. &lt;strong&gt;Nein, viele Gäste wollen Weißbier aus Bayern trinken. Vor allem deshalb kommen sie hierher.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/weihenstephan-weizenbier.gif&quot; alt=&quot;Weizenbier aus Bayern&quot; title=&quot;Weihenstephan - Weizenbier aus Bayern&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und sie bekommen es. Frisch gezapft im typischen tulpenförmigen Weißbierglas mit großer Schaumkrone. Es wird wie in &lt;strong&gt;Bayern&lt;/strong&gt; üblich im Halbliterglas ausgeschenkt, ist aber auch als Viertel-Liter im Mini-Format zu haben, weil Niederländer die kleineren Maße bevorzugen. Auf dem &lt;strong&gt;Viktualienmarkt in München&lt;/strong&gt; würde dieses Weißbier nicht besser schmecken als hier in ,,De Paas,‘‘ dem Haager Biertempel schlechthin, der zufälligerweise auch noch die richtige Adresse hat. Denn die Gracht an der &lt;strong&gt;,,De Paas‘‘ liegt, heißt: ,,Dunne Bierkade.‘‘&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Draußen auf der Terrasse füllen sich die Tische. Und auch das &lt;strong&gt;,,Bierschiff,‘‘&lt;/strong&gt; das Frank und Paul auf der Gracht ,,Dunne Bierkade‘‘ betreiben, füllt sich schnell. Es ist ,,&lt;strong&gt;Borreluur‘‘ oder ,,Happy Hour‘‘&lt;/strong&gt; in den Niederlanden oder Dämmerschoppen wie man in bayrischen Weingegenden sagt, der samstags auch in Den Haag natürlich etwas früher als erst nach 18 Uhr beginnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das ,,Bierspeciaal Cafe‘‘ wie ,,De Paas eigentlich offiziell heißt, bietet 165 verschiedene Biersorten an&lt;/strong&gt;. Zehn davon kommen frisch gezapft vom Fass. Eines dieser zehn Zapfbiere ist das bayrische &lt;strong&gt;Weißbier von Weihenstephan.&lt;/strong&gt; Es wird derzeit am meisten gezapft und bestellt. ,,Die Nachfrage nach bayrischem Weißbier ist riesig. Unser Weihenstephan-Bier ist der Sommerhit des Jahres. Immer mehr unserer Gäste bestellen es,‘‘ sagt Frank im &lt;strong&gt;Gespräch mit  HM HetzelMedia . ,,&lt;/strong&gt;Vor ein paar Jahren hatten wir noch &lt;strong&gt;Erdinger Weißbier&lt;/strong&gt; im Sortiment. Aber jetzt sind wir auf Weihenstephan umgestiegen. Das ist etwas spritziger und würziger und kommt auch bei unseren Gästen sehr gut an.‘‘ Wer sich an den Tischen umguckt, der sieht, fast auf jedem Tisch trinkt einer der Gäste frisch gezapftes Weißbier von Weihenstephan.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Was hier im &lt;strong&gt;Haager Biertempel ,,De Paas‘‘&lt;/strong&gt; abgeht in Sachen Weißbier, das ist inzwischen zu einem neuen Bier-Trend in den Niederlanden geworden. Ob in Maastricht oder Groningen, in Rotterdam oder Arnheim, überall bestellen immer mehr Niederländer Weißbier aus Bayern. ,,Wir hatten vor einem Jahr schon eine explosiv steigende Nachfrage nach Weizenbier. Die setzt sich in diesem Jahr unvermindert fort,‘‘ stellt John Paulus vom ,,Café Falstaff‘‘ in Maastricht fest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;,,Bayrisches Weißbier ist das inzwischen am meisten getrunkene Bier bei uns.‘‘&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/weizenbier3.jpg&quot; alt=&quot;Weizenbier aus Bayern&quot; title=&quot;Weizenbier aus Bayern&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Weizenbier aus Bayern&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gleiche Töne vernimmt man im &lt;strong&gt;,,Café Will`ns Wetens‘‘ in Rotterdam.&lt;/strong&gt; ,,Das niederländische ,,Witbier‘‘ hat sich einfach nicht verkauft. Kaum jemand hat es bestellt. Da haben wir bayrisches Weißbier ins Sortiment genommen. Das kam bei den Gästen an,‘‘ sagt Wirtin Sylvie van Noorloos. ,,Das schöne tulpenförmige Glas dazu spricht die Leute auch an. Außerdem genießen deutsche Biere auch bei uns einen guten Ruf wegen des Reinheitsgebots.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das bayrische Reinheitsgebot,&lt;/strong&gt; wonach Bier nur aus Hopfen, (Weizen-)Malz und Wasser gebraut werden darf und das vom bayrischen &lt;strong&gt;Herzog Wilhelm IV. 1516&lt;/strong&gt; erlassen wurde, ist auch unter Niederländern ein Begriff.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn die Biertrinker und -Kenner in den Niederlanden wissen inzwischen, dass ihr&lt;strong&gt; ,,Witbier‘‘&lt;/strong&gt; mit dem bayrischen Weißbier höchstens den Namen gemein hat. Mehr aber nun wirklich nicht. Denn &lt;strong&gt;niederländisches ,,Witbier‘‘&lt;/strong&gt; wird mit zahlreichen &lt;strong&gt;Zusatzstoffen&lt;/strong&gt; gebraut. Orangenschalen beispielsweise, &lt;strong&gt;Koriander oder Nelken&lt;/strong&gt; kommen da beim Brauen zum Einsatz, entsprechend schmeckt das Gebräu dann auch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;So manches niederländische ,,Witbier‘‘ ähnelt daher eher einer Limonade mit Alkohol als einem Bier.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dazu gab man den niederländischen so genannten ,,Weißbieren‘‘ Namen, die den Biertrinker schaudern lassen. &lt;strong&gt;,,Wyckse Witte,‘‘&lt;/strong&gt; beispielsweise, was man besser nicht wörtlich ins Deutsche übersetzen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen haben auch einige niederländische Brauereien den neuen Trend zum bayrischen Weizenbier in Holland wahrgenommen und darauf reagiert&lt;strong&gt;. Grolsch&lt;/strong&gt; beispielsweise brachte ein&lt;strong&gt; eigenes Weizen-Bier&lt;/strong&gt; auf den Markt, das nicht nur den deutschen Namen trägt, sondern sich mit guten bayrischen Weißbieren durchaus messen kann. Die &lt;strong&gt;Brauerei Hertog Jan&lt;/strong&gt; wollte da nicht nachstehen und bietet seit kurzem ihr eigenes Weißbier an, das sie &lt;strong&gt;,,Weizener‘‘&lt;/strong&gt; nennt. Allerdings wird dieses Gebräu mit Koriander und mit Orangenschalen angereichert, während Grolsch nicht verrät, ob ihr ,,Weizen‘‘ nach dem Reinheitsgebot gebraut wird oder nicht. Grolsch ist übrigens seit knapp zwei Jahren Teil des Bierimperiums &lt;strong&gt;SAB Miller.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/weizenbier-grolsch.jpg&quot; alt=&quot;Weizenbier von Grolsch&quot; title=&quot;Weizenbier von Grolsch&quot; /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;             Weizenbier von der niederländischen Brauerei Grolsch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Heineken hat den Trend hin zum Weizenbier verschlafen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hollands Biergigant Heineken, hinter SAB Miller (Grolsch, Pilser Urquell) und AB Inbev (Beck´s Bier, Anheuser Busch, Stella Artois),&lt;/strong&gt; drittgrößter Brauer der Welt, hat den Trend zum bayrischen Weißbier im eigenen Land jedoch komplett verschlafen. Obwohl Heineken mit 49 % an der Münchner Schörghuber-Gruppe beteiligt ist, die unter anderem die Marke ,,Paulaner‘‘ braut - auch als Weißbier -, hinkt Heineken dem aktuellen Biertrend in der holländischen Heimat hoffnungslos hinterher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Aber seit &lt;strong&gt;Gorbatschow&lt;/strong&gt; wissen wir ja: &lt;strong&gt;Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben,&lt;/strong&gt; in diesem Fall kommt die Strafe von den niederländischen Biertrinkern, die sich nun das bayrische Weißbier schmecken und das Heineken-Bier immer öfter stehen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;30.7.2009&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 24pt;&quot;&gt;Na denn: Prost&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/weizenbier2.jpg&quot; alt=&quot;Weizenbier - frisch serviert&quot; title=&quot;Weizenbier - frisch serviert&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 18pt;&quot;&gt;Bayrisches Weizenbier - der neue Hit in Holland&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Von HELMUT HETZEL&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Haag. Es ist Samstag Nachmittag. Die Sonne scheint. Frank eröffnet gerade &lt;strong&gt;,,De Paas.‘‘&lt;/strong&gt; Das ist derzeit die angesagteste Bierkneipe Den Haags. Frank und sein Bruder Paul stehen hier hinter dem Tresen. Das erste Bier, das Frank heute zapft, ist ein Weizenbier, das aus Bayern kommt, nämlich &lt;strong&gt;,,Weihenstephan.‘‘&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht die berühmten niederländischen Biere wie Heineken, oder Grolsch, Gulpener oder die belgischen wie Stella Artois, Jupilier oder Leffe, werden von den Gästen zuerst nachgefragt. &lt;strong&gt;Nein, viele Gäste wollen Weißbier aus Bayern trinken. Vor allem deshalb kommen sie hierher.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/weihenstephan-weizenbier.gif&quot; alt=&quot;Weizenbier aus Bayern&quot; title=&quot;Weihenstephan - Weizenbier aus Bayern&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und sie bekommen es. Frisch gezapft im typischen tulpenförmigen Weißbierglas mit großer Schaumkrone. Es wird wie in &lt;strong&gt;Bayern&lt;/strong&gt; üblich im Halbliterglas ausgeschenkt, ist aber auch als Viertel-Liter im Mini-Format zu haben, weil Niederländer die kleineren Maße bevorzugen. Auf dem &lt;strong&gt;Viktualienmarkt in München&lt;/strong&gt; würde dieses Weißbier nicht besser schmecken als hier in ,,De Paas,‘‘ dem Haager Biertempel schlechthin, der zufälligerweise auch noch die richtige Adresse hat. Denn die Gracht an der &lt;strong&gt;,,De Paas‘‘ liegt, heißt: ,,Dunne Bierkade.‘‘&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Draußen auf der Terrasse füllen sich die Tische. Und auch das &lt;strong&gt;,,Bierschiff,‘‘&lt;/strong&gt; das Frank und Paul auf der Gracht ,,Dunne Bierkade‘‘ betreiben, füllt sich schnell. Es ist ,,&lt;strong&gt;Borreluur‘‘ oder ,,Happy Hour‘‘&lt;/strong&gt; in den Niederlanden oder Dämmerschoppen wie man in bayrischen Weingegenden sagt, der samstags auch in Den Haag natürlich etwas früher als erst nach 18 Uhr beginnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das ,,Bierspeciaal Cafe‘‘ wie ,,De Paas eigentlich offiziell heißt, bietet 165 verschiedene Biersorten an&lt;/strong&gt;. Zehn davon kommen frisch gezapft vom Fass. Eines dieser zehn Zapfbiere ist das bayrische &lt;strong&gt;Weißbier von Weihenstephan.&lt;/strong&gt; Es wird derzeit am meisten gezapft und bestellt. ,,Die Nachfrage nach bayrischem Weißbier ist riesig. Unser Weihenstephan-Bier ist der Sommerhit des Jahres. Immer mehr unserer Gäste bestellen es,‘‘ sagt Frank im &lt;strong&gt;Gespräch mit  HM HetzelMedia . ,,&lt;/strong&gt;Vor ein paar Jahren hatten wir noch &lt;strong&gt;Erdinger Weißbier&lt;/strong&gt; im Sortiment. Aber jetzt sind wir auf Weihenstephan umgestiegen. Das ist etwas spritziger und würziger und kommt auch bei unseren Gästen sehr gut an.‘‘ Wer sich an den Tischen umguckt, der sieht, fast auf jedem Tisch trinkt einer der Gäste frisch gezapftes Weißbier von Weihenstephan.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Was hier im &lt;strong&gt;Haager Biertempel ,,De Paas‘‘&lt;/strong&gt; abgeht in Sachen Weißbier, das ist inzwischen zu einem neuen Bier-Trend in den Niederlanden geworden. Ob in Maastricht oder Groningen, in Rotterdam oder Arnheim, überall bestellen immer mehr Niederländer Weißbier aus Bayern. ,,Wir hatten vor einem Jahr schon eine explosiv steigende Nachfrage nach Weizenbier. Die setzt sich in diesem Jahr unvermindert fort,‘‘ stellt John Paulus vom ,,Café Falstaff‘‘ in Maastricht fest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;,,Bayrisches Weißbier ist das inzwischen am meisten getrunkene Bier bei uns.‘‘&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/weizenbier3.jpg&quot; alt=&quot;Weizenbier aus Bayern&quot; title=&quot;Weizenbier aus Bayern&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Weizenbier aus Bayern&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gleiche Töne vernimmt man im &lt;strong&gt;,,Café Will`ns Wetens‘‘ in Rotterdam.&lt;/strong&gt; ,,Das niederländische ,,Witbier‘‘ hat sich einfach nicht verkauft. Kaum jemand hat es bestellt. Da haben wir bayrisches Weißbier ins Sortiment genommen. Das kam bei den Gästen an,‘‘ sagt Wirtin Sylvie van Noorloos. ,,Das schöne tulpenförmige Glas dazu spricht die Leute auch an. Außerdem genießen deutsche Biere auch bei uns einen guten Ruf wegen des Reinheitsgebots.‘‘&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das bayrische Reinheitsgebot,&lt;/strong&gt; wonach Bier nur aus Hopfen, (Weizen-)Malz und Wasser gebraut werden darf und das vom bayrischen &lt;strong&gt;Herzog Wilhelm IV. 1516&lt;/strong&gt; erlassen wurde, ist auch unter Niederländern ein Begriff.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn die Biertrinker und -Kenner in den Niederlanden wissen inzwischen, dass ihr&lt;strong&gt; ,,Witbier‘‘&lt;/strong&gt; mit dem bayrischen Weißbier höchstens den Namen gemein hat. Mehr aber nun wirklich nicht. Denn &lt;strong&gt;niederländisches ,,Witbier‘‘&lt;/strong&gt; wird mit zahlreichen &lt;strong&gt;Zusatzstoffen&lt;/strong&gt; gebraut. Orangenschalen beispielsweise, &lt;strong&gt;Koriander oder Nelken&lt;/strong&gt; kommen da beim Brauen zum Einsatz, entsprechend schmeckt das Gebräu dann auch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;So manches niederländische ,,Witbier‘‘ ähnelt daher eher einer Limonade mit Alkohol als einem Bier.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dazu gab man den niederländischen so genannten ,,Weißbieren‘‘ Namen, die den Biertrinker schaudern lassen. &lt;strong&gt;,,Wyckse Witte,‘‘&lt;/strong&gt; beispielsweise, was man besser nicht wörtlich ins Deutsche übersetzen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen haben auch einige niederländische Brauereien den neuen Trend zum bayrischen Weizenbier in Holland wahrgenommen und darauf reagiert&lt;strong&gt;. Grolsch&lt;/strong&gt; beispielsweise brachte ein&lt;strong&gt; eigenes Weizen-Bier&lt;/strong&gt; auf den Markt, das nicht nur den deutschen Namen trägt, sondern sich mit guten bayrischen Weißbieren durchaus messen kann. Die &lt;strong&gt;Brauerei Hertog Jan&lt;/strong&gt; wollte da nicht nachstehen und bietet seit kurzem ihr eigenes Weißbier an, das sie &lt;strong&gt;,,Weizener‘‘&lt;/strong&gt; nennt. Allerdings wird dieses Gebräu mit Koriander und mit Orangenschalen angereichert, während Grolsch nicht verrät, ob ihr ,,Weizen‘‘ nach dem Reinheitsgebot gebraut wird oder nicht. Grolsch ist übrigens seit knapp zwei Jahren Teil des Bierimperiums &lt;strong&gt;SAB Miller.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;img src=&quot;http://hetzelmedia.com/images/stories/weizenbier-grolsch.jpg&quot; alt=&quot;Weizenbier von Grolsch&quot; title=&quot;Weizenbier von Grolsch&quot; /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;             Weizenbier von der niederländischen Brauerei Grolsch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;Heineken hat den Trend hin zum Weizenbier verschlafen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hollands Biergigant Heineken, hinter SAB Miller (Grolsch, Pilser Urquell) und AB Inbev (Beck´s Bier, Anheuser Busch, Stella Artois),&lt;/strong&gt; drittgrößter Brauer der Welt, hat den Trend zum bayrischen Weißbier im eigenen Land jedoch komplett verschlafen. Obwohl Heineken mit 49 % an der Münchner Schörghuber-Gruppe beteiligt ist, die unter anderem die Marke ,,Paulaner‘‘ braut - auch als Weißbier -, hinkt Heineken dem aktuellen Biertrend in der holländischen Heimat hoffnungslos hinterher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Aber seit &lt;strong&gt;Gorbatschow&lt;/strong&gt; wissen wir ja: &lt;strong&gt;Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben,&lt;/strong&gt; in diesem Fall kommt die Strafe von den niederländischen Biertrinkern, die sich nun das bayrische Weißbier schmecken und das Heineken-Bier immer öfter stehen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;30.7.2009&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag&lt;/p&gt;
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