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		<title>Vermischtes</title>
		<description>Hetzel Media: Das News-Portal über die Benelux-Länder. Nachrichten und aktuelle Informationen und Neues über Prinzesin Maxima, Königin Beatrix und Philips, den Ölkonzern Shell, die ING und Jean-Claude Juncker, das luxemburgische Bankgeheimnis, die holländische Tomate, die belgische Praline und den Sprachenstreit zwischen Flamen und Wallonen, Brüssel, Den Haag und das Jugoslawien-Tribunal, den Amsterdamer Rotlichtbezirk, den Rotterdamer Hafen und die Dessous-Königin Marlies Dekkers.</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 19 Feb 2019 09:08:34 +0000</lastBuildDate>
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			<title>Salmon Rushdie: Sprecht Geert Wilders frei </title>
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			<description><![CDATA[<p><img src="http://hetzelmedia.com/images/stories/justitia4.jpg" alt="Justitia" title="Justitia" /></p>
<p> </p>
<p><strong><span style="font-size: 18pt;">Salman Rushdie: Sprecht Wilders frei</span></strong></p>
<p><span style="font-size: 14pt;">Befangenheitsantrag gegen Gericht erfolgreich</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt;">Prozess gegen Wilders muss ganz von vorne beginnen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt;">Von HELMUT HETZEL</span></p>
<p>Den Haag. Der weltbekannte indisch-britische Autor <strong>Salman Rushdie</strong> hat in einem Appell an die Richter in den Niederlanden für einen Freispruch des niederländischen Islamkritikers und Rechtspopulisten Geert Wilders plädiert. <strong>,,Sprecht Geert Wilders frei,‘‘ sagte Rushdie in einem Interview mit der niederländischen Abendzeitung NRC-Handelsblad. ,,</strong>Wilders ist als Politiker zwar nicht so mein Geschmack. Ich bin auch nicht mit seinen Ideen einverstanden. Aber das Wichtigste ist doch, dass er sagen darf, was er denkt. Es wäre sehr bedauerlich, wenn die Richter ihn schuldig sprechen sollten. Das Meinungsspektrum in einer Demokratie muss so breit wie möglich sein,‘‘ führt Rushdie in dem Interview aus. ,,Wenn man die Meinungsfreiheit einschränkt, dann schafft man einen Unterdrückungsstaat,‘‘ so Rushdie weiter.</p>
<p>In Amsterdam wurde dem Befangenheitsantrag, den Wilder´s Anwalt<strong> Bram Moszkowicz</strong> am Freitagmorgen gestellt hatte, am Freitagabend statt gegeben. Das heißt, dass der gesamte Prozess gegen Geert Wilders wegen angeblicher Volksverhetzung und angeblicher Diskriminierung von Muslimen völlig neu aufgerollt werden muss. Das Berufungsgericht urteilte, dass Wilders das Recht habe, den Arabisten Hans Jansen nochmals in den Zeugenstand zu rufen. Das nun als befangen abgesetzte Gericht unter Vorsitz von Jan Moors hatte diesen Antrag von Wilders, Hans Jandsen nochmals als Zeugen zu hören, abgelehnt.<br />Wilders wollte den Arabisten Hans Jansen nochmals als Zeugen vernehmen lassen, weil Jansen am Freitag erklärt hatte, dass ein anderer Richter einen Tag vor seiner ersten Zeugenaussage im Wilders- Prozess versucht hatte, ihn und seine Aussage zu beeinflussen. Das ist nach niederländischem Recht strafbar. Geert Wilders will daher Strafanzeige gegen Richter <strong>Tom Schalken</strong> erstatten, der den Arabisten Hans Jansen vor dessen Zeugenaussage beeinflussen wollte.</p>
<p> </p>
<p><span style="font-size: 18pt;"><strong>Bananenmonarchie Niederlande</strong></span></p>
<p><strong>Von HELMUT HETZEL</strong></p>
<p>Den Haag. Egal wie man zu <strong>Geert Wilders</strong> und dessen politischen Ideen stehen mag, eines steht jetzt schon fest: Der Prozess gegen den blondierten Islamkritiker und rechten Populisten wegen angeblicher Volksverhetzung und Diskriminierung von Muslimen ist zu einer einzigen großen Wilders-Show geworden bei der so mancher Richter alt aussieht. Die Staatsanwaltschaft hat schon in allen Anklagepunkten auf Freispruch plädiert, da wird bekannt, dass einer der Richter, der maßgeblich mit daran beteiligt war, dass der Prozess gegen Wilders überhaupt stattfinden konnte, dass dieser Richter auch noch einen Zeugen beinflussen wollte.</p>
<p>Angeblich soll der Richter <strong>Tom Schalken</strong> gegenüber dem Zeugen, dem Arabisten <strong>Hans Jansen</strong>, durchblicken haben lassen, dass Wilders verurteilt werden müsse. Abgesehen davon, dass Richter über Verfahren in die sie persönlich involviert sind, einer Schweigepflicht gegenüber Dritten unterliegen, drängt sich angesichts des Verhaltens von Richter Schalken doch der Verdacht auf, dass hier ein politischer Prozess gegen einen unbequemen Politiker geführt wird. Wilders soll hinter Gitter gebracht werden. Aber das würde ihn definitiv zum Märtyrer machen und ihm wohl noch mehr Wählerstimmen einbringen. Wenn der Tatbestand der versuchten Zeugenbeeinflussung des Richters Schalken tatsächlich nachgewiesen werden kann, dann kann man nur noch konstatieren: <strong>Holland ist auf das Niveau einer Bananenmonarchie abgesunken.</strong></p>
<p>Der Prozess gegen Wilders wird live im niederländischen Fernsehen ausgestrahlt. Eine bessere PR kann sich kein Politiker wünschen. Sein brillanter Anwalt Bram Moszkowicz las in einem zehnstündigen Plädoyer dem Gericht, das er für befangen hält, die Leviten. Millionen Niederländer verfolgten das. Wilders punktet beim TV-Publikum mit jedem Tag, an dem dieser bizarre Prozess weitergeführt wird. Man hätte ihn erst gar nicht beginnen sollen.</p>
<p>22.10.2010</p>
<p><br />/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag</p>
<p> </p>
<p> </p>]]></description>
			<author>helmut@helmuthetzel.com (Helmut Hetzel)</author>
			<category>Vermischtes</category>
			<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 11:24:35 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Laura Dekker - Solo-Seglerin</title>
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			<description><![CDATA[<p><span style="font-size: 24pt;">Lauras Drama</span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;"><img src="http://hetzelmedia.com/images/stories/laura-dekker.jpg" alt="Laura Dekker" title="Laura Dekker" /></span></p>
<p><span style="font-size: 24pt;"></span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;"></span></p>
<p><strong><em>Verfolgt, verhaftet, verhört, verstört - Solo-Seglerin Laura Dekker im Netz des Jugendschutzes</em></strong></p>
<p><br /><strong><em>Von HELMUT HETZEL</em></strong></p>
<p>Den Haag. Sie ist schon seit neun Stunden wieder in den Niederlanden. So lange dauert es, bis die 14jährige niederländische Solo-Seglerin Laura Dekker endlich ihre Eltern sehen darf. Vorher wird sie stundenlang von der Polizei auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol verhört.</p>
<p>Die Ausreißerin Laura Dekker, die auf die holländische Karibik-Insel <strong>St. Maarten</strong> geflüchtet war, weil sie den Druck, den die Jugendschutzbehörden seit Monaten auf sie ausüben, nicht mehr standhielt, wurde auf der Karibik-Insel von einer Touristin erkannt, verhaftet und an die Niederlande überstellt. Zurück in Holland wird sie von der Polizei zunächst verhört und dann einem Jugendgericht vorgeführt. Das alles nur, weil Laura Dekker im Sommer verkündet hatte, sie wolle alleine mit ihrem Segelboot ,,Guppy‘‘ die Welt umsegeln und als jüngste Weltumseglerin aller Zeiten ins Guinness-Buch der Rekorde eingehen. Das hatten die niederländischen Jugendschützer verboten. Denn ihr Vater <strong>Dirk Dekker</strong> war für die Weltumsegelung seiner damals noch 13jährigen Tochter. <strong>Ihre deutsche Mutter Babs Müller</strong> war dagegen. Sie hielt den geplanten Segeltörn allein um die Welt für zu gefährlich. Lauras Eltern sind geschieden.</p>
<p><br />Laura wurde unter Vormundschaft des ,,Rates für Jugendschutz‘‘ gestellt, so entschied ein Gericht. Das Drama um Laura nahm seinen Lauf. Die inzwischen 14jährige geriet ins ,,fürsorgende‘‘ Netzwerk der Jugendschützer. ,,Jeden Montag musste sie irgendwo anders erscheinen. Beim Psychologen, beim Jugendschutzamt, bei Erziehern. Von jedem wurde sie durch die Mangel gedreht. Laura litt darunter. Ihre Schulleistungen ließen nach. Sie machte keine Hausaufgaben mehr. Sie schwänzte die Schule immer öfter. Sie igelte sich ein,‘‘ sagt ihre Sprecherin.<br />Ausschlaggebend für ihre Flucht auf die Insel St. Maarten in der Karibik sei gewesen, dass die Jugendschützer ihr mitgeteilt hatten, dass sie nicht mehr bei ihrem Vater Dirk Dekker wohnen dürfe. ,,Sie sollte in ein Heim. Deshalb ist sie abgehauen.‘‘<br />Es gehe den Jugendschützern jetzt gar nicht mehr um das Wohl von Laura. ,,Das ist ein prinzipieller Fall geworden in dem das Jugendschutzamt sich durchsetzen will und muss.‘‘</p>
<p><br />Laura, ihre Familie und ihr <strong>Anwalt Peter de Lange</strong> versuchen sich der administrativen und juristischen ,,Fürsorge‘‘ der Jugendschützer entgegenzusetzen. Anwalt de Lange stellt einen Befangenheitsantrag gegen die drei Jugendrichter, die auf Antrag des Jugendschutzamtes darüber entscheiden sollen, ob Laura in ein Heim muss. Das war am Dienstag abend. Nach fast dreistündiger Sitzung lehnen die Richter den Befangenheitsantrag ab. Laura verlässt verstört, verzweifelt und weinend den Gerichtssaal. Sie darf aber nicht nach Hause zu ihrem Vater, bei dem sie nach der Scheidung ihrer Eltern aufwuchs. Sie hat die Wahl: In ein Heim oder zu einem befreundeten Ehepaar der Familie. Sie entscheidet sich für die Freunde der Familie. Dort verbringt sie die Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Lauras Mutter Babs Müller kann die Gerichtsverhandlung nicht mehr ertragen. Sie verlässt zwischendurch weinend den Gerichtssaal. Im Flur sagt sie: ,,Mein Kopf dröhnt. Es ist mir egal, wer was findet. Ich weiß überhaupt nicht mehr, wem ich glauben kann. Es geht um meine Tochter.‘‘ Ihr Ex-Mann Dirk Dekker, mit dem sie sich offensichtlich nicht mehr gut versteht, wirkt ebenfalls schwer angeschlagen. Auch er ist auf die Mitarbeiter des Jugendschutzamtes nicht gut zu sprechen. ,,Sie liegen uns nur noch auf der Pelle,‘‘ klagt er.</p>
<p><br />Inzwischen ist auch klar, wie die minderjährige Laura auf die Karibikinsel St. Maarten gelangte. Sie flog von Paris aus ab. Sie benutzte ihren neuseeländischen Pass und scheint durch die Kontrolle der französischen Grenzer auf dem Flughafen geglitten zu sein. Laura Dekker hat nämlich drei Nationalitäten. Die niederländische, die deutsche und die neuseeländische. Letztere, weil sie vor 14 Jahren auf dem Segelboot ihrer Eltern in einem Hafen von Neuseeland geboren wurde. Damals war die Welt noch in Ordnung. Damals segelten ihre Eltern Dirk Dekker und Babs Müller mit ihrem Boot um die Welt. Die Tochter wollte es ihren Eltern gleich tun. Nur, sie war noch zu jung, als sie sich diesen Wunschtraum erfüllen wollte und allein auf ihre Weltreise gehen wollte. Wahrscheinlich kann sie ihren Solo-Segeltörn um die Welt in absehbarer Zeit überhaupt nicht mehr antreten und muss sie warten, bis sie volljährig ist, nachdem, was inzwischen alles passiert ist. Für einen Eintrag ins <strong>Guinnessbuch der Rekorde </strong>wäre es dann zu spät. Jüngste Weltumseglerin wäre Laura dann nicht mehr.</p>
<p>23.12.2009</p>
<p><br />/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag</p>
<p> </p>
<p> </p>]]></description>
			<author>helmut@helmuthetzel.com (Helmut Hetzel)</author>
			<category>Vermischtes</category>
			<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 17:44:13 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Kim Clijsters Comeback</title>
			<link>http://hetzelmedia.com/vermischtes/252-kim-clijsters-comeback</link>
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			<description><![CDATA[<p><img src="http://hetzelmedia.com/images/stories/kim-clijsters2.jpg" alt="Kim Clijsters" title="Kim Clijsters" /></p>
<p> </p>
<p><span style="font-size: 18pt;">Comeback Mama Kim Clijsters</span></p>
<p> </p>
<p> <strong>Von Helmut Hetzel</strong></p>
<p>Sie ist wieder da! Nach zweijähriger Pause und inzwischen Mutter mischt der belgische Tennisstar Kim Clijsters die Weltrangliste wieder auf. Mit einer Wildcard schaffte sie es in Finale der US-Open.  Sie besiegte sowohl Venus als auch Serena Williams und gewann die US-Open. Sie ist die dritte Mutter, die ein Grand Slam-Tournier gewann und die erste Teilnehmerin, die mit einer Wildcard Champion wurde.</p>
<p> </p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 10pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 1;"><strong><span style="font-family: " New="New" Roman","="Roman","" font-size:="font-size:" 24pt;="24pt;" mso-fareast-font-family:="mso-fareast-font-family:" "Times=""Times" New="New" Roman";="Roman";" mso-font-kerning:="mso-font-kerning:" 18.0pt;="18.0pt;" mso-ansi-language:="mso-ansi-language:" EN;="EN;" mso-fareast-language:="mso-fareast-language:" NL;"="NL;"">US-Open 2009: Kim Clijsters completes comeback with victory in Flushing Meadows</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 10pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 2;"><strong><span style="font-family: " New="New" Roman","="Roman","" font-size:="font-size:" 18pt;="18pt;" mso-fareast-font-family:="mso-fareast-font-family:" "Times=""Times" New="New" Roman";="Roman";" mso-ansi-language:="mso-ansi-language:" EN;="EN;" mso-fareast-language:="mso-fareast-language:" NL;"="NL;"">While one year-old Jada sat on a nanny's knee or played in one of the private boxes on New York City's Arthur Ashe Stadium, oblivious to what was happening on the blue cement court, her mother Kim Clijsters defeated Denmark's Caroline Wozniacki in the US Open final to become the first mother to win a grand slam title for 29 years. </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: " New="New" Roman","="Roman","" font-size:="font-size:" 12pt;="12pt;" mso-fareast-font-family:="mso-fareast-font-family:" "Times=""Times" New="New" Roman";="Roman";" mso-ansi-language:="mso-ansi-language:" EN;="EN;" mso-fareast-language:="mso-fareast-language:" NL;"="NL;""> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 10pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"><span style="font-family: " New="New" Roman","="Roman","" font-size:="font-size:" 12pt;="12pt;" mso-fareast-font-family:="mso-fareast-font-family:" "Times=""Times" New="New" Roman";="Roman";" mso-ansi-language:="mso-ansi-language:" EN;="EN;" mso-fareast-language:="mso-fareast-language:" NL;"="NL;"">By Mark Hodgkinson in New York, Daily Telegraaf<br />Published: 6:18AM BST 14 Sep 2009</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: " New="New" Roman","="Roman","" font-size:="font-size:" 12pt;="12pt;" mso-fareast-font-family:="mso-fareast-font-family:" "Times=""Times" New="New" Roman";="Roman";" mso-ansi-language:="mso-ansi-language:" EN;="EN;" mso-fareast-language:="mso-fareast-language:" NL;"="NL;"">Well done mum: Kim Clijsters' daughter Jada joins her on court to take part in the celebrations </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 10pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"><span style="font-family: " New="New" Roman","="Roman","" font-size:="font-size:" 12pt;="12pt;" mso-fareast-font-family:="mso-fareast-font-family:" "Times=""Times" New="New" Roman";="Roman";" mso-ansi-language:="mso-ansi-language:" EN;="EN;" mso-fareast-language:="mso-fareast-language:" NL;"="NL;"">Modern tennis has never had a comeback story like this; who ever thought it would be possible to combine changing nappies with winning slams? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 10pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"><span style="font-family: " New="New" Roman","="Roman","" font-size:="font-size:" 12pt;="12pt;" mso-fareast-font-family:="mso-fareast-font-family:" "Times=""Times" New="New" Roman";="Roman";" mso-ansi-language:="mso-ansi-language:" EN;="EN;" mso-fareast-language:="mso-fareast-language:" NL;"="NL;"">"We had planned Jada's nap time for later than usual so that she could be here tonight," said Clijsters, a wild card who was playing her first grand slam for more than two years, and who was appearing in only her third tournament of what she likes to call her "second career". </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: " New="New" Roman","="Roman","" font-size:="font-size:" 12pt;="12pt;" mso-fareast-font-family:="mso-fareast-font-family:" "Times=""Times" New="New" Roman";="Roman";" mso-ansi-language:="mso-ansi-language:" EN;="EN;" mso-fareast-language:="mso-fareast-language:" NL;"="NL;""> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 10pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"><span style="font-family: " New="New" Roman","="Roman","" font-size:="font-size:" 12pt;="12pt;" mso-fareast-font-family:="mso-fareast-font-family:" "Times=""Times" New="New" Roman";="Roman";" mso-ansi-language:="mso-ansi-language:" EN;="EN;" mso-fareast-language:="mso-fareast-language:" NL;"="NL;"">In the moments after her 7-5, 6-3 win, Clijsters climbed up into her player-guest box, where she embraced her husband Brian Lynch and her supporters. Jada later came down on court to pose with her mother, her father and the trophy, the little girl even running around in front of the photographers. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 10pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"><span style="font-family: " New="New" Roman","="Roman","" font-size:="font-size:" 12pt;="12pt;" mso-fareast-font-family:="mso-fareast-font-family:" "Times=""Times" New="New" Roman";="Roman";" mso-ansi-language:="mso-ansi-language:" EN;="EN;" mso-fareast-language:="mso-fareast-language:" NL;"="NL;"">"I don't have words for this," said Clijsters, a former world No 1 from Belgium, who was playing at Flushing Meadows for the first time since she won the 2005 tournament, which was the only slam title of her pre-baby "first career". "This is so exciting." </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 10pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"><span style="font-family: " New="New" Roman","="Roman","" font-size:="font-size:" 12pt;="12pt;" mso-fareast-font-family:="mso-fareast-font-family:" "Times=""Times" New="New" Roman";="Roman";" mso-ansi-language:="mso-ansi-language:" EN;="EN;" mso-fareast-language:="mso-fareast-language:" NL;"="NL;"">Before Clijsters, you had to spool back to the 1980 Wimbledon Championships, when Australia's Evonne Goolagong won the Venus Rosewater Dish, for the last time that a mother had been a grand slam champion. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span lang="EN" style="mso-ansi-language: EN;"><span style="font-family: Calibri;"> </span></span></p>
<p>
<p><strong><span style="font-size: 14pt;">De Morgen schrieb nach dem sensationellen Match gegen Serena Williams:</span></strong></p>
<p> </p>
</p>
<p>{youtube}tYz7hltnzF4{/youtube}</p>
<p>
<p><br />Kim Clijsters balt de vuist: ze heeft de finale van de US Open bereikt en gaat nu voor haar tweede zege.<br /><br />Serena Williams is ziedend na een voetfout, wat haar een dubbele fout en twee matchpunten kost.<br /><br />Deze lijnrechter werd zelfs met de dood bedreigd.<br /><br />De umpire riep de hoofdscheidsrechter van het toernooi erbij en de beslissing was duidelijk: tweede waarschuwing voor Serena en match binnen voor Clijsters.<br /><br />Serena Williams gaat een verbaasde Kim Clijsters feliciteren.<br /><br />Clijsters deed Serena alle hoeken van de court zien, wat haar danig frustreerde.<br /><br />In de finale ontmoet ze de Deense Caroline Wozniacki, die in tranen was na haar zege tegen Wickmayer.<br /><br />Wickmayer sloeg te veel fouten om aanspraak te kunnen maken op de finale.Kim Clijsters heeft zich op een unieke wijze geplaatst voor haar tweede finale op de US Open. Na winst in de eerste set met 6-4, lokte Serena Williams zelf twee matchpunten voor Kim Clijsters uit door een domme voetfout op haar tweede opslag. Dan ging ze als een wilde de lijnrechter in kwestie bedreigen. Ze zou zelfs "I will kill you!" hebben gebriest, terwijl de lijnrechter overschot van gelijk had.</p>
<p> <a href="http://www.demorgen.be"><strong>www.demorgen.be</strong></a></p>
<p>13.9.2009</p>
</p>]]></description>
			<author>helmut@helmuthetzel.com (Helmut Hetzel)</author>
			<category>Vermischtes</category>
			<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 14:50:43 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Louis van Gaal - Trainer von Bayern München</title>
			<link>http://hetzelmedia.com/vermischtes/247-louis-van-gaal-trainer-von-bayern-muenchen</link>
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			<description><![CDATA[<p><span style="font-size: 18pt;">Neues von Louis van Gaal</span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;"></span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;"></span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;"><img width="300" src="http://hetzelmedia.com/images/stories/louis-van-gaal4de20beste.jpg" alt="louis-van-gaal4de20beste" style="margin-bottom: 10px; vertical-align: middle; margin-right: 10px;" /></span></p>
<p> </p>
<p><strong><span style="font-size: 14pt;">Louis van Gaal mit Bayern München wieder auf der </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: 14pt;">Siegerstraße</span></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p> </p>
<p><span style="font-size: 18pt;"></span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;"></span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;"></span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;"></span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;"></span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;">{youtube}qA5noLzXkqk{/youtube}</span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;"></span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;"></span></p>
<p> 1.8.2009</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>]]></description>
			<author>helmut@helmuthetzel.com (Helmut Hetzel)</author>
			<category>Vermischtes</category>
			<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 09:19:03 +0000</pubDate>
		</item>
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			<title>Hotel  Honecker in Holland</title>
			<link>http://hetzelmedia.com/vermischtes/200-hotell-honecker-in-holland</link>
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			<description><![CDATA[<p><img src="http://hetzelmedia.com/images/stories/brezhnevkissinghonecker.jpg" alt="Sozialistische Bruderliebe" title="Sozialistische Judas-Küsse" /><br /><span style="font-size: 18pt;"><strong></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;"><strong>Holland hat ,,Hotel-Honecker‘‘</strong> </span></p>
<p><br /><span style="font-size: 18pt;">In einem Flugzeug des Ex-DDR-Diktators</span></p>
<p><br /><strong><em>Von HELMUT HETZEL</em></strong></p>
<p>Den Haag. Holland hat ein ,,Hotel Honecker.'' Es ist aber kein gewöhnliches Hotel. Nein, das ,,Hotel Honecker‘‘ befindet sich in einer alten ausrangierten Regierungsmaschine der DDR, mit der der Ex-Diktator des so genannten ,,Arbeiter- und Bauernstaats‘‘ zu Leb- und Amtszeiten jedoch häufig durch die Gegend flog, beispielsweise zu Staatsbesuchen in die sozialistischen Bruderstaaten wie etwa Kuba, die ehemalige Sowjetunion oder nach Vietnam und China. Der einstige Honecker-Flieger, eine alte Iljuschin 18, steht jetzt als <strong>,,Hotel Honecker‘‘</strong> auf dem Flughafen Teuge bei<strong> Apeldoorn</strong>. Es sind derzeit noch Zimmer frei, weil es gerade erst eröffnet hat. Die Suite ist sehr luxuriös ausgestattet. Sie hat sogar ein Jacuzzi und eine Sauna. Eine Nacht in der Suite des ,,Hotel Honecker‘‘ kostet 350 Euro, ohne Frühstück. Denn in der einstigen Regierungsmaschine der <strong>DDR-Bonzen</strong> ist kein Purser und keine Stewardess an Bord. Man kann sich aber selbst aus der prall gefüllten Hausbar bedienen und ein Diner und ein Frühstück bestellen, das dann auch prompt zum einstigen Honecker-Flugzeug geliefert wird. Von einem solchen  Service konnten die Bürger im <strong>Unrechtsstaat DDR</strong> nur träumen.</p>
<p><br />Eigentümer und Betreiber des holländischen ,,Honecker-Hotels‘‘ ist der niederländische Unternehmer und Hotelier <strong>Ben Thijssen.</strong> ,,Ich habe das Flugzeug zufällig in den kleinen Städtchen Harbke in Ostdeutschland entdeckt. Dort stand es mit einem großen Schild versehen: Zu verkaufen. Der deutsche Besitzer, der die alte Iljuschin in ein Restaurant hatte umbauen lassen, wollte sie loswerden. Für 25.000 Euro habe ich sie gekauft.‘‘</p>
<p><br />Der Flieger wurde teilweise zerlegt und mit Spezialtransportern in die Niederlande gefahren, dort wieder zusammengebaut, mit einer neuen luxuriösen Innenausstattung versehen und auf dem Flugplatz von Teuge geparkt. Denn fliegen kann die alte Iljuschin nicht mehr. ,,Von unserem Hotel-Honecker aus hat man ein phantastischen Ausblick auf die Start- und Landebahn. Wir haben sogar noch eine Terrasse mit angebaut, so dass man bei schönem Wetter draußen sitzen kann,‘‘ sagt der Eigentümer des originellen Hotels. Er hat nach eigenen Angaben ein Vermögen in den Umbau des alten Fliegers investiert: ,,Insgesamt kostet mich das Projekt rund 450.000 Euro.‘‘ Angst, dass sein ,,Hotel Honecker‘‘ ein Flop werden könnte, weil dort niemand schlafen will, hat der kreative Unternehmer nicht. ,,Es gibt hier in den Niederlanden massenhaft Menschen, die originelle Hotels und Unterkünfte suchen. Sie schlafen im Heu auf Bauernhöfen oder in umgebauten Leuchttürmen in Häfen. Warum sollten sie nicht auch einmal in einem umgebauten Flugzeug nächtigen. Dazu noch in einem, das früher so prominente Passagiere befördert hat.‘‘</p>
<p> </p>
<p><img src="http://hetzelmedia.com/images/stories/honecker20mauer.jpg" alt="Honecker: 100 Jahre Mauer" title="Erich Honecker: 100 Jahre Mauer" /></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Der Hotelier des ,,Hotels Honecker‘‘ ist daher zuversichtlich, dass er seine Unterkunft gut vermieten kann. Er rechnet damit, dass der alte Honecker-Flieger jeden Tag ausgebucht sein wird. ,,Es ist ein originelles Hotel mit Flügeln und Propellern. Selbst das Cockpit ist noch im Originalzustand.‘‘ Es hat auch eine Besonderheit. Es hat drei Sitze. Zwei für die beiden Piloten und einen für den Stasi-Offizier, der immer mitflog, um die Piloten zu überwachen, damit diese den richtigen Kurs hielten.</p>
<p>28.5.2009</p>
<p>/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag /</p>]]></description>
			<author>helmut@helmuthetzel.com (Helmut Hetzel)</author>
			<category>Vermischtes</category>
			<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 14:05:42 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Niederlande und Deutschland wachsen zusammen</title>
			<link>http://hetzelmedia.com/vermischtes/199-wissenschaftliche-kooperation-zwischen-holland-und-deutschland-noch-enger</link>
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			<description><![CDATA[<p><img src="http://hetzelmedia.com/images/stories/d-nl-friso-wielenga.jpg" alt="Niederlande-Deutschland" title="Deutschland-Niederlande" /><br /><span style="font-size: 18pt;"></span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;">Europa wächst zusammen </span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-size: 14pt;"><strong>Deutsche und niederländische Universitäten machen es vor</strong> </span></p>
<p> </p>
<p><strong><em>Von HELMUT HETZEL</em></strong></p>
<p>Den Haag. Europa wächst zusammen. Besonders intensiv ist die grenzüberschreitende Kooperation zwischen den Niederlanden und Deutschland. Nicht nur in den fünf Euregios zwischen Groningen und Maastricht und in Handel und Wirtschaft, sondern auch in der Wissenschaft.</p>
<p>Nun folgt ein nächster Schritt, um diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf wissenschaftlicher Ebene zu vertiefen. Die <strong>Universitäten Münster</strong> (Deutschland) und<strong> Nimwegen</strong> (Niederlande) starten zum kommenden Wintersemester gemeinsam den ersten fachübergreifenden und grenzüberschreitenden Masterstudiengang unter dem Motto:</p>
<p><br />                              <span style="font-size: 14pt;"><strong>  „Niederlande-Deutschland-Studien".</strong> </span></p>
<p> </p>
<p>Der Studiengang, den deutsche und niederländische Studierende gemeinsam durchlaufen, dauert insgesamt vier Semester. Die ersten beiden Semester finden in <strong>Nimwegen</strong> statt, das dritte und vierte in Münster. Am Ende des erfolgreichen Studiums erhalten die Absolventen zwei Abschlüsse: einen deutschen und einen niederländischen Mastertitel.</p>
<p>Das bi-nationale Masterstudium richtet sich an Absolventen einer Reihe von Bachelorstudiengängen. Neben Niederlande-Deutschland-Studien unter anderem <strong>Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Niederländische Philologie, Geschichte und Rechtswissenschaft</strong>. Er beinhaltet Lehrveranstaltungen aus den Fachbereichen Wirtschaft und Recht, Geschichte und Politik, Interkulturalität und Betriebskommunikation.</p>
<p>Dabei steht stets der Vergleich zwischen Deutschland und den Niederlanden im Mittelpunkt<strong>. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD)</strong> fördert den Studiengang - zunächst für ein Jahr - durch Stipendien für deutsche Studierende in Höhe von insgesamt 50.000 Euro.</p>
<p>„Wir haben einen Studiengang mit großer Berufsnähe entwickelt", sagt<strong> Prof. Dr. Friso Wielenga, Direktor des Zentrums für Niederlande-Studien an der Universität Münster (WWU) im Gespräch mit HM HetzelMedia</strong>. Neben Sprachpraxis erwerben die Studierenden durch ein mehrwöchiges berufsorientiertes Praktikum Kompetenzen, die ihnen den Übergang in den Beruf erleichtern. Das Studienprogramm wurde gemeinsam mit Unternehmen und Absolventen des auslaufenden Diplomstudiengangs Niederlande-Deutschland-Studien entwickelt und an den Anforderungen des Arbeitsmarkts ausgerichtet. „Die Befragung von Unternehmen hat ergeben, dass unsere Absolventen gebraucht werden. Wir benötigen Leute, die auf beiden Seiten der Grenze arbeiten können", sagt Wielenga.<br />So wachse Europa immer enger zusammen.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://hetzelmedia.com/images/stories/uni-mnster-siegel.jpg" alt="Wilhelms Universität Münster" title="Wilhelms Universität Münster  - Siegel" /></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Rund 40 Studierende aus Deutschland und den Niederlanden sollen den bi-nationalen Masterstudiengang jährlich durchlaufen. Dabei ist nicht nur die Mobilität der Studierenden gefragt, sondern auch die der Dozenten. ,,Experten aus Münster und Nimwegen bieten auch Lehrveranstaltungen an der jeweiligen Partneruniversität an. Sie betreuen die Studierenden während des gesamten Studiums gemeinsam,‘‘ sagt Wielenga.</p>
<p>Wer Interesse an diesem neuen Studiengang hat, kann weitere Informationen abfragen unter folgender Webadresse:</p>
<p><br /><strong><span style="font-size: 14pt;"><a href="http://www.nldstudien.de">www.nldstudien.de</a></span></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Weitere Infos:</strong></p>
<p><strong>Prof. Dr. Friso Wielenga</strong></p>
<p><strong>Zentrum für Niederlande-Studien</strong></p>
<p><strong>Tel: +49-251 832 85 11</strong></p>
<p><strong>e-mail: <a href="mailto:wielenga@uni-münster.de">wielenga@uni-münster.de</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hausderNiederlande.de">www.hausderNiederlande.de</a></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p>29.5.2009</p>
<p> </p>
<p>/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag /</p>]]></description>
			<author>helmut@helmuthetzel.com (Helmut Hetzel)</author>
			<category>Vermischtes</category>
			<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 11:45:37 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Joint auf Kreditkarte und mit Pass in den Niederlanden</title>
			<link>http://hetzelmedia.com/vermischtes/193-coffeeshops-in-holland</link>
			<guid>http://hetzelmedia.com/vermischtes/193-coffeeshops-in-holland</guid>
			<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt;"><img width="300" src="http://hetzelmedia.com/images/stories/joint.jpg" alt="joint" style="margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;" /></span></p>
<p><span style="font-size: 18pt;">         Pass für Cannabis-Connaisseure bald nötig</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt;"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt;">Niederländische Provinz  Limburg will Drogentourismus bekämpfen</span></p>
<p><br /><strong>Von HELMUT HETZEL</strong></p>
<p>Maastricht. <strong>Den Joint</strong> gibt es in der südniederländischen <strong>Provinz Limburg</strong> künftig nur noch auf Kreditkarte und gegen Vorlage eines besonderen Einkaufspasses. Die Kreditkarte und den Pass braucht man ab dem kommenden Jahr, wenn man sich in den berühmt berüchtigten so genannten ,,Coffeeshops‘‘ in Maastricht, Venlo, Sittard oder Roermond den Stoff für einen Joint kaufen will. Der Hasch-Liebhaber muss dann mit Kreditkarte bezahlen und sich außerdem vorab noch einen ,,Mitgliedsausweis‘‘ für den <strong>,,Coffeeshop‘‘</strong> besorgen, sonst nützt ihm auch die Kreditkarte nichts. Ohne einen solchen staatlichen Pass für ,,Cannabis-Connaisseure‘‘ soll es künftig keine Brise Hasch in limburgischen Coffeeshops oft auch ,,Coffieshop‘‘ geschrieben, mehr geben. Das haben die Bürgermeister der Region beschlossen. <strong>Gert Leers, Bürgermeister von Maastricht</strong>, jubelt: ,,Das ist der richtige Schritt, um dem<strong> Drogentourismus</strong> endlich ein Ende zu bereiten.‘‘ Denn mehr als die Hälfte aller Coffeeshop-Besucher, die in Maastricht den Stoff für ihren Joint einkaufen, kommen aus den Nachbarländern Deutschland, Belgien und Frankreich. Es sind jährlich rund 2,1 Millionen Menschen, die zum Cannabis-Einkauf eigens nach Maastricht oder eine andere limburgische Grenzstadt reisen. Rund 70 % aller Cannabis-Kunden dort zwischen Venlo im Norden und Maastricht im Süden sind Ausländer. Denen soll das Drogenshopping nun vergällt werden.</p>
<p>Denn ,,Cannabis-Connaisseuers-Pass,‘‘ den man künftig braucht, um in den Coffeeshops überhaupt bedient zu werden, der muss erst einmal bei der Gemeinde angefragt und beantragt werden. ,,Eine solche Anfrage dauert gut und gerne einige Tage,‘‘ stellt Gerd Leers grinsend fest. ,,So lange bleibt kein Franzose oder Deutscher hier, nun um sich den Pass zu holen mit dem er dann im Coffeeshop einkaufen kann.‘‘ Vor allem für viele französische Drogentouristen, die einen längeren Anfahrtsweg nach Maastricht haben als die deutschen oder die belgischen, dürfte das neue Pass- und Kreditkartensystem für die Coffeeshops abschreckend wirken. Aber genau das will man erreichen. Denn die Stadt Maastricht plant noch eine weitere Maßnahme, um den Drogentourismus einzudämmen oder am liebsten ganz und gar auszutrocknen.</p>
<p> </p>
<p><img src="http://hetzelmedia.com/images/stories/coffeeshop.bmp" alt="Coffeeshop" title="Coffeeshop" /></p>
<p><br />Die Höchstabgabemenge von Cannabis in den Coffeeshops soll noch weiter reduziert werden. Bisher kann jeder Erwachsene in den Niederlanden täglich maximal fünf Gramm ,,Nederwiet‘‘ aus der holländischen Treibhausproduktion im Coffeeshop zum eigenen Konsum einkaufen. Künftig soll die Höchstabgabemenge pro Person und pro Tag auf drei Gramm gesenkt werden. Auch das soll jemanden, der aus Lille oder Aachen anreist, um sich in Holland mit Stoff für einen Joint einzudecken, abschrecken, hofft Bürgermeister <strong>Gert Leers.</strong></p>
<p><strong></strong><br />Aber vielleicht hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn die Coffeeshops in der niederländischen Grenzregion sind wahre Goldgruben. Sie machen Millionenumsätze und satte Gewinne. Die Coffeeshop-Besitzer werden diese Umsätze, die hauptsächlich durch<strong> Drogen-Touristen</strong> generiert werden, wohl nicht missen wollen. Sie werden Mittel und Wege finden, um das geplante Pass- und Kreditkartensystem zu unterminieren. So könnte künftig in Limburg nicht nur mit Cannabis sondern auch mit dem Coffeeshop-Pass gedealt werden. Viele Niederländer dürften gerne bereit sein, ihren eigenen Coffeeshop-Pass entweder an Drogen-Touristen auszuleihen - gegen Bezahlung natürlich - oder sich selbst als ,,legitimierte‘‘ Einkäufer zu betätigen, um im Coffeeshop das Cannabis zu besorgen und es dann an die <strong>Touristen aus Frankreich, Deutschland oder Belgien</strong> wieder weiterzuverkaufen. Der ,,Nederwiet‘‘ wird dann einfach nur etwas teurer. Aber der Handel wird wohl weiter florieren.<br />13.5.2009</p>
<p>/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag /</p>]]></description>
			<author>helmut@helmuthetzel.com (Helmut Hetzel)</author>
			<category>Vermischtes</category>
			<pubDate>Fri, 15 May 2009 17:23:24 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Aal vom Aussterben bedroht</title>
			<link>http://hetzelmedia.com/vermischtes/153-aal-droht-auszusterben-volendam-raeuchert-aal</link>
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			<description><![CDATA[<p><img width="300" src="http://hetzelmedia.com/images/stories/paling-wild.jpg" alt="paling-wild" style="float: left; margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;" /><span style="font-size: 18pt;"><strong>Aal vom Aussterben bedroht</strong> </span></p>
<p><strong><span style="font-size: 14pt;">Gourmets fürchten um ihre Delikatesse - Umweltschützer sorgen sich um den Fisch</span></strong></p>
<p><strong><em>Von HELMUT HETZEL</em></strong></p>
<p>Den Haag. Der ehemalige französische Staatspräsident <strong>Francois Mitterrand</strong> machte auf einem seiner Staatsbesuche in den Niederlanden einmal extra einen Umweg. Er hatte einen persönlichen Wunsch. Mitterrand wollte unbedingt nach Volendam, dem romantischen Fischerdorf am Ijsselmeer. Der Gourmet Mitterrand wusste warum. Denn <strong>Volendam</strong> genießt den Ruf, dass es dort die besten geräucherten Aale in den Niederlanden gibt. Zu recht. Frisch aus dem Ijsselmeer ist der Räucheraal hier wahrlich eine Delikatesse. Mitterrand wollte sich diese Delikatesse nicht entgehen lassen. Das ist schon ein paar Jahre her. Heute hätte der amtierende französische Staatspräsident <strong>Nicolas Sarkozy</strong> wohl Probleme, wenn er demnächst nach Volendam kommen sollte, um sich dort den berühmten geräucherten Aal vorsetzen zu lassen.</p>
<p style="text-align: center;"><img width="300" src="http://hetzelmedia.com/images/stories/palingmierikswortelmousse.jpg" alt="palingmierikswortelmousse" style="margin-bottom: 10px; vertical-align: middle; margin-right: 10px;" /></p>
<p><strong>                                  <span style="font-size: 14pt;"> Geräucheter Aal auf Mousse von Meerrettich</span></strong></p>
<p>Denn die köstliche Volendamer Fischspezialität droht eine Rarität zu werden. Der Aal ist vom Aussterben bedroht. Die Niederlande wollen ihre Bestände nun retten und viel Geld dafür ausgeben. Rund eine Million Euro stellt die Haager Regierung zur Rettung des Aals zur Verfügung.<br />Denn es liegt zum Teil an dem nahezu perfekten Küstenschutz, den die Niederländer mit ihren Deichen und Schleusen gebaut haben, dass die Aalpopulation etwa im Ijsselmeer seit Jahren abnimmt. Der Grund: Die schlangenförmigen Aale kommen nicht mehr zu ihren angestammten <strong>Laichplätzen im Atlantik</strong>. Jährlich verenden mindestens 50 Tonnen Aal in den zahlreichen riesigen niederländischen Pumpstationen, die das größtenteils unter dem Meeresspiegel liegende Land trocken halten, in dem sie überschüssiges Wasser zurück in die Nordsee pumpen. Die Turbinen dieser Pumpstationen sind für den Aal tödlich.</p>
<p> </p>
<p><img width="250" src="http://hetzelmedia.com/images/stories/gerookte_paling.gif" alt="gerookte_paling" style="margin-bottom: 10px; vertical-align: middle; margin-right: 10px;" /><strong><span style="font-size: 14pt;">Paling - Aal auf Niederländisch</span></strong></p>
<p> </p>
<p><img width="320" src="http://hetzelmedia.com/images/stories/paling_2007-geruchert.jpg" alt="paling_2007-geruchert" style="float: right; margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;" /></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><img width="300" src="http://hetzelmedia.com/images/stories/paling20gerookt.jpg" alt="paling20gerookt" style="margin-bottom: 10px; vertical-align: middle; margin-right: 10px;" /></p>
<p><strong><span style="font-size: 14pt;"></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: 14pt;">Geräucheter Aal aus Volendam - dafür machte sogar Francois Mitterrand einen Umweg</span></strong></p>
<p> </p>
<p>,,Die Lage ist ernst. Wenn wir jetzt nichts unternehmen, haben wir in 20 Jahren überhaupt keinen Aal mehr in unseren Gewässern,‘‘ warnt die niederländische Landwirtschaftsministerin <strong>Gerda Verburg</strong>. Die Durchlässigkeit zwischen Ijsselmeer und dem Wattenmeer müsse wieder besser werden. Das sei wichtig, um den Aal zu retten. Ferner will die Ministerin für den Herbst dieses Jahres ein Fangverbot für Aal in den Niederlanden erlassen. Es soll den ganzen Monat Oktober über gelten. Für Angler gilt bereits ein Aal-Fangverbot seit dem 1. Januar dieses Jahres in ganz Holland. Außerdem haben sich die rund 350 niederländischen Aalfischer freiwillig dazu bereit erklärt, im Herbst diesen Jahres rund 50 Tonnen Aal, den sie in den Binnengewässern fangen wollen, jenseits der Deiche und Dämme und der Pumpstationen, die das Land trocken halten, in die Nordsee zu entlassen, damit die Fische ihre Laichplätze einfacher erreichen und sich dort wieder fortpflanzen können. Denn es dauert in der Regel zwei bis drei Jahre bis die jungen Aale vom Atlantik wieder zurück in die Binnengewässer Europas kommen.<br />Die Laichplätze der Aale liegen nämlich etwa<strong> 6000 Kilometer</strong> von Europa entfernt in der Nähe der Bahamas in der <strong>Sargasso  See</strong>. Die lange Reise dorthin kann bis zu eineinhalb Jahre dauern. Dort angekommen legen die Aal-Weibchen ihre Larven, die denn über die Meeresströmung zurück an die europäischen Küsten kommen und von dort aus als so genannte ,,Steigaale‘‘ zurück in die Binnengewässer schwimmen. Die Weibchen sterben nach dem laichen.</p>
<p><img src="http://hetzelmedia.com/images/stories/paling-map.gif" alt="Die lange Reise der Aale" title="Aale und ihre Laichgründe" /></p>
<p><strong><span style="font-size: 14pt;">Die lange Reise der Aale zu ihren Laichgründen in der Sargasso See</span></strong></p>
<p>Der <strong>World Natur Fonds (WNF)</strong> hält die nun in den Niederlanden ergriffenen Maßnahmen zum Schutz des Aals aber nicht für ausreichend. Der WNF plädiert für ein Fangverbot zwischen August und Dezember in diesem Jahr. Das ist die Saison in der die Aale Reiselust verspüren und zurück zu den so weit entfernten Laichplätzen kehren wollen.</p>
<p>Ein solches Fangverbot ist eine Horrorvision für Gourmets wie es der französische Staatspräsident Mitterrand zu Lebzeiten war. Denn ein monatelanges Fangverbot würde den Aal von den Speisekarten verbannen und ihn ähnlich wie Kaviar zu einer kulinarischen Rarität mit entsprechend hohen Preisen werden lassen. Schließlich ist der geräucherte Aal nach dem Hering und dem Kabeljau der bei vielen Konsumenten am meisten nachgefragte Fisch in den Niederlanden. Ein Häppchen <strong>,,Paling‘‘ (Aal)</strong> ist bei vielen so beliebt und begehrt wie der Matjes-Hering. Jährlich werden in den Niederlanden mehr als 5000 Tonnen des glatten Fisches gefangen und meist in geräucherter Form verzehrt. Die Preise für Räucheraal steigen bereits kräftig.</p>
<p> </p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://hetzelmedia.com/images/stories/paling-wild.jpg" alt="Der Aal" title="Der Aal - vom Aussterben bedroht" /></p>
<p> </p>
<p><span style="font-size: 14pt;"> </span><a href="http://hetzelmedia.com/undefined"><strong><span style="font-size: 14pt;">www.hetzelmedia.com</span></strong></a></p>
<p>/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag /</p>]]></description>
			<author>helmut@helmuthetzel.com (Helmut Hetzel)</author>
			<category>Vermischtes</category>
			<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 13:33:56 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Die Tulpe - künstliche Insel vor Holland´s Küste</title>
			<link>http://hetzelmedia.com/vermischtes/138-die-tulpe-als-insel</link>
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			<description><![CDATA[<p><img width="300" src="http://hetzelmedia.com/images/stories/tulpe-als-insel2.jpg" alt="tulpe-als-insel2" style="float: left; margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;" /><span style="font-size: 18pt;">Die Tulpe: Künstliche Insel vor Hollands Küste </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt;">Antwort auf Klimaveränderung und Anstieg des Meeresspiegels</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt;"></span></p>
<p>Von HELMUT HETZEL</p>
<p>Den Haag. ,,Was wir in Dubai bauen, das können wir <br />auch hier bei uns bauen,‘‘ meint Joop Atsma. Der christdemokratische niederländische Abgeordnete spricht über sein Lieblingsthema. Es ist der Bau einer künstlichen Insel vor der Küste der Niederlande. Den Namen dafür hat er schon: <strong>Die Tulpe</strong>. Denn die Tulpe ist das holländische Nationalsymbol schlechthin. Und Wasser in Land verwandeln, das ist eine niederländische Spezialität.<br />Zwischen 60.000 und 100.000 Hektar groß soll die künstliche Insel ,,Die Tulpe‘‘ werden, die sich von Den Haag im Süden bis nach Bergen aan Zee im Norden mitten in der Nordsee erstrecken soll. Die Tulpe soll ein Eiland werden, das eine doppelte Funktion hat. Die künstliche Insel soll zum einen dem Küstenschutz dienen, weil in Folge der Klimaveränderung der Meeresspiegel in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich steigen wird, und sie soll eine neue touristische Attraktion und eine exklusive Oase für teure Wohnungen, Villas und Vergnügungsparks mitten in der Nordsee sein. Little Dubai mit einem Hauch von Las Vegas vor der Küste der Niederlande. Nur das Klima ist leider anders als in Dubai oder in Las Vegas.</p>
<p> </p>
<p style="text-align: center;"><img width="300" src="http://hetzelmedia.com/images/stories/die tulpe - als insel.jpg" alt="die tulpe - als insel" style="margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;" /></p>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt;">    So könnte die Nordseeküste der Niederlande bald aussehen</span></em></strong></p>
<p> </p>
<p>Im Persischen Golf vor der <strong>Küste Dubais ist ,,Die Palme‘‘</strong> als künstliche Insel schon fertig, und es wird eifrig an dem zweiten großen Projekt gebaut, das den klingenden Namen ,,Die Welt‘‘ trägt und aus einem Panoptikum von künstlichen Inseln besteht, die unsere Erde abbilden. Stars wie Elton John, Toni Schumacher, Heidi Klumm und andere Celebreties aus dem neureichen Geldadel haben sich in Dubai auf den künstlichen Inseln bereits ihre Villen gekauft.</p>
<p><img src="http://hetzelmedia.com/images/stories/palm-jumeirah-630.jpg" alt="The Palm - Dubai" title="Künstliche Insel The Palrm - Dubai" /></p>
<p><em><strong>Von Niederländern gebaut ,,The Palm'' künstliche Insel vor der Küste des Golfstaates Dubai</strong></em></p>
<p><br />Gebaut werden die künstlichen Inseln vor Dubai allesamt von niederländischen Unternehmen, ,,den Baggerern‘‘ wie sie in Holland heißen. Diese Firmen haben das einzigartige Know How, um aus Wasser Land zu machen und die künstlichen Inseln mitten in der See anzulegen, einzudeichen und bewohnbar zu machen. Sie perfektionieren heute auf moderne Weise das uralte von Niederländern erfundene Poldersystem. Es besteht darin, Wasser in Land umzuwandeln, indem man einen Ringdeich um ein Gewässer legt, das Wasser dann abpumpt und das so trockengelegte Stück Meer mit Sand und Kies auffüllt und es durch Deiche nach außen befestigt, damit es nicht wieder überflutet werden kann. So wird aus Wasser Land. In dem so nach dem niederländischen Poldersystem neu gewonnenen Land gibt es auch ein ausgeklügeltes System von Kanälen, in Holland Grachten genannt. Über diese Kanäle kann einströmendes Wasser, wieder zurück ins Meer abgeführt werden kann. So bleiben die künstlichen, dem Meer abgerungenen Inseln trocken. Genauso wie die größten Teile der Niederlande, die weit unter dem Meeresspiegel liegen. Über die vielen Grachten und Kanäle wird das überschüssige Wasser in den Niederlanden wieder in die Nordsee geleitet. Früher sorgten die Windmühlen für diese Entwässerung, heute sind es moderne Pumpstationen, die rund um die Uhr laufen und ständig Wasser zurück in die Nordsee pumpen, damit die Niederländer keine nassen Füße bekommen.</p>
<p>Das beste Beispiel dafür, wie gut das niederländische Poldersystem funktioniert, ist der Amsterdamer Flughaben Schiphol Airport. Er liegt sieben Meter unter dem Meeresspiegel, genau dort, wo sich vor vielen Jahren noch ein riesiger Meeresarm befand. Schiphol Airport wurde wie die meisten Teile der Niederlande nach dem Polderprinzip trocken gelegt. Etwa 45 Millionen Passagiere fliegen jedes Jahr via Schiphol Airport in alle Welt. Nur wenige wissen, das der viertgrößte Flughafen Europas unter dem Meeresspiegel liegt und nur aufgrund des holländischen Poldersystems trocken gehalten werden kann.</p>
<p>Eine Mehrheit im Haager Parlament hat die Idee von Joop Atsma, um ,,Die Tulpe‘‘ als künstliche Insel vor der Küste zu bauen, inzwischen gutgeheißen. Wie immer aber bei so großen Projekten, geht es jetzt um die Finanzierung. Während in Dubai darüber nicht nachgedacht werden muss, weil die Dollarmilliarden aufgrund des hohen Ölpreises reichlich ins Emirat am Persischen Golf fließen, ist man in den Niederlanden derzeit noch immer eifrig auf der Suche nach Investoren, um ,,Die Tulpe‘‘ bauen lassen zu können.<br />Sollte sie entstehen, dann hätte Holland in Europa mit diesem Landgewinnungs- und Umweltschutzprojekt mal wieder die Nase vorn.<br />20.01.2008</p>
<p><br />/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag /</p>]]></description>
			<author>helmut@helmuthetzel.com (Helmut Hetzel)</author>
			<category>Vermischtes</category>
			<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 12:44:44 +0000</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Holländische Polizei macht mit U-Boot Jagd auf Fäkalien/Niederlande perfektionieren ihren Überwachungsstaat</title>
			<link>http://hetzelmedia.com/vermischtes/54-hollaendische-polizei-macht-mit-u-boot-jagd-auf-faekalienniederlande-perfektionieren-ihren-ueberwachungsstaat</link>
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			<description><![CDATA[<p><img src="http://hetzelmedia.com/images/stories/peenemuende-uboot-1-1.jpg" border="0" hspace="10" vspace="10" width="300" height="225" align="left" /></p><p><strong>Holländische Polizei macht mit U-Boot Jagd auf Fäkalien/Niederlande perfektionieren ihren Überwachungsstaat – nun auch zu Wasser</strong><br /> <br />Von HELMUT HETZEL<br /> <br />Den Haag. Die niederländische Polizei geht auf Tauchstation. Denn der Aufgabenbereich der Fahnder im Oranjestaat wird erheblich erweitert. Fortan werden auch die unterirdischen Feuchtgebiete kontrolliert.<br />Ab März nämlich bekommt das niederländische FBI, das ,,Korps Landelijke Politiediensten‘‘ (KLPD),  eigene U-Boote. Mit den neuen U-Booten dürfen die Polizisten unter Wasser in den unzähligen Grachten und Kanälen sowie Binnengewässern der Niederlande dann einen neuen Kontrolldienst ausführen: Sie gehen auf Fäkalien-Jagd – zum Schutz der Umwelt, wie es heißt.<br /> <br />Denn seit 1. Januar 2009 ist in den Niederlanden ein neues Gesetz in Kraft getreten. Es verbietet, dass menschliche Ausscheidungen von Booten direkt im Wasser entsorgt werden. Wer gegen das neue Umweltschutzgesetz verstößt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. <br />Die Mini-U-Boote der holländischen Fäkalien-Polizei werden daher ab März die Gewässer der Niederlande unsichtbar durchfahren. Sie können dann unter Wasser kontrollieren, ob von den unzähligen Booten  und Yachten, die ständig auf holländischen Gewässern unterwegs sind, das neue Gesetz und die neuen Hygiene-Vorschriften auch eingehalten werden.<br />Das neue niederländische Polizei-U-Boot hatte gerade seine Weltpremiere auf der Messe Boot in Düsseldorf. Es wird dem heimischen Publikum aber erst auf der hiesigen Bootsmesse, der Hiswa, zwischen dem 3. und dem 8. März vorgestellt. Bis dahin soll es auch im Einsatz sein. <br />Möglicherweise wird die niederländische U-Bootflotte der Polizei bald noch aufgestockt und mit neuen Fahndungsaufgaben ausgestattet. Da das Polizei-U-Boot, das aussieht wie ein schwimmender Schuh, die niederländischen Nationalfarben rot, weiß, blau trägt, und das bis zu 70 Meter tief tauchen kann, klein und wendefähig ist, könnte es auch zur Drogenfahndung unter Wasser eingesetzt werden. Denn viele Drogenschmuggler transportieren ihren Stoff nicht in ihren Schiffen, sondern ziehen die Drogen oft in Spezialbehältern hinter den Schiffen her oder befestigen die Drogenbehälter außen am Schiffsrumpf unterhalb des Wasserspiegels.<br />Das könnte ein Polizei-U-Boot sichten.<br /> <br />Das dritte mögliche Aufgabengebiet der neuen niederländischen Polizei-U-Boote könnte die Überwachung der zahlreichen Wassersport-Aktivitäten auf den niederländischen Gewässern sein. Segeln und Wasserski unter Polizeikontrolle.<br /> <br />Mit dem Einsatz der Polizei-U-Boote in Holland wird der niederländische Überwachungsstaat weiter perfektioniert. Denn zu Lande ist er bereits nahezu perfekt. So werden bereits alle Autobahnen, Bahnhöfe und viele öffentlichen Gebäude und Räume, wie etwa auch der weltberühmte Amsterdamer Rotlichtbezirk ständig von Videokameras überwacht. Die vielen automatischen Radar-Blitzanlagen auf den Straßen des orwellschen Oranjestaates kennen ebenfalls keine Gnade für die Autofahrer. Schon dann, wenn man fünf Stundenkilometer zu schnell fährt, ist ein Knöllchen fällig, das gleich den stolzen Betrag von 29 Euro fordert. Wer die zulässige Höchstgeschwindigkeit in den Niederlanden um mehr als 50 km/h überschreitet, wird wie ein Verbrecher behandelt und muss sich vor Gericht verantworten.<br /> <br />Der totalen Kontrolle des niederländischen Straßenverkehrs und vieler städtischer Straßen, Plätze und Räume, folgt nun also auch die Kontrolle der Gewässer, die etwa ein Drittel des niederländischen Territoriums ausmachen. Selbst George Orwell wäre wohl nie auf die Idee gekommen, dass es eines Tages irgendwo eine Fäkalien-Polizei geben könnte, die per U-Boot unterwegs ist und Bußgelder verhängt.<br /> <br />/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag /</p>]]></description>
			<author>vincentpieters@gmail.com (Helmut Hetzel)</author>
			<category>Vermischtes</category>
			<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 23:43:57 +0000</pubDate>
		</item>
	</channel>
</rss>
